Bachelorarbeit, 2018
41 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Die Vorlage: Informationen zu Stephen Kings „Es“
1.2 Geschichte des Horrorfilms
2 Psychologische Betrachtungen – Das Erzeugen von Angst im Horrorfilm
3 Visuelle Methoden des Horrorfilms
3.1 Allgemeiner Überblick
3.2 „Stephen Kings Es“ (1990)
3.3 „Es“ (2017)
4 Auditive Methoden des Horrorfilms
4.1 Allgemeiner Überblick
4.2 „Stephen Kings ES“ (1990)
4.3 „Es“ (2017)
5 Fazit
Diese Bachelorarbeit untersucht den Wandel audiovisueller Methoden im Horrorgenre, indem sie die beiden Verfilmungen von Stephen Kings Roman "Es" aus den Jahren 1990 und 2017 miteinander vergleicht. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie technologische Fortschritte und veränderte filmische Konventionen eingesetzt werden, um beim Zuschauer Angst zu erzeugen und Spannung aufzubauen.
3 Visuelle Methoden des Horrorfilms
„Bei allen Film- und Fernsehtexten kann davon ausgegangen werden, dass alles, was im Bild zu sehen ist und wie es zu sehen ist, für die Bedeutungsbildung wichtig ist“33. Dies klingt im ersten Moment nach einer sehr allgemeinen und vereinfachten These zur Bildgestaltung, jedoch trifft sie auf jedes Genre zu, vielleicht auf das Horrorgenre sogar noch mehr als auf andere. Denn wie bereits dargestellt wurde, lebt der Horrorfilm von Inszenierung, von Dramaturgie zur Förderung der Angstlust und dem Aufbau von Surprise, Mystery und Suspense. Dies kann vor allem durch einen gut durchdachten Bildaufbau erreicht werden. In welcher Szene das Monster gezeigt wird, an welcher Stelle im Bild es auftaucht, wo sich zu diesem Zeitpunkt der Protagonist befindet, all das sind nur einige Teile des „Großen Ganzen“.
An erster Stelle der visuellen Methoden des Horrorfilms steht die Kamera, denn aus ihrem Blickwinkel betrachten die Zuschauer das Bild, über sie wird ihre Position festgehalten34. Allgemein spricht man im Bezug auf die Bildeinstellungen von einer „Kadrage“, sie legt fest, was sich innerhalb des Bildes und außerhalb des Bildes befindet. Im Verlauf der Filmgeschichte, natürlich auch der des Horrorfilms, ist eine Abwendung von der starren Kadrage hin zur bewegten Kamera zu beobachten, die eine neue Dimension der filmischen Raum-Zeit eröffnete.
1 Einleitung: Vorstellung des Themas, der gewählten filmischen Adaptionen sowie der Zielsetzung und methodischen Herangehensweise der Arbeit.
1.1 Die Vorlage: Informationen zu Stephen Kings „Es“: Kurzabriss über den Roman von Stephen King und die zentralen Charaktere der Geschichte.
1.2 Geschichte des Horrorfilms: Ein Überblick über die historische Entwicklung des Horrorgenres von den Anfängen bis zur modernen Kinoproduktion.
2 Psychologische Betrachtungen – Das Erzeugen von Angst im Horrorfilm: Diskussion theoretischer Ansätze zur Wirkung von Horror und der psychologischen Funktion von Schockmomenten.
3 Visuelle Methoden des Horrorfilms: Analyse der theoretischen Grundlagen der Bildgestaltung im Horrorfilm.
3.1 Allgemeiner Überblick: Theoretische Einführung in die Bedeutung der Kameraarbeit und Bildmontage.
3.2 „Stephen Kings Es“ (1990): Detaillierte visuelle Analyse der Szenen der 1990er Verfilmung unter Berücksichtigung von Kameraperspektiven.
3.3 „Es“ (2017): Analyse der visuellen Gestaltung und Kameratechnik der modernen Kinoadaption von 2017.
4 Auditive Methoden des Horrorfilms: Einordnung der Bedeutung von Musik und Geräuschkulissen im Horrorgenre.
4.1 Allgemeiner Überblick: Theoretische Grundlagen zu den Funktionen von Filmmusik und Sounddesign.
4.2 „Stephen Kings ES“ (1990): Untersuchung des Sounddesigns und der musikalischen Untermalung der 1990er Produktion.
4.3 „Es“ (2017): Untersuchung des Sounddesigns und des Soundtracks der 2017er Produktion.
5 Fazit: Zusammenfassende Gegenüberstellung der beiden Filme hinsichtlich ihrer filmischen Mittel und ihrer Wirkung.
Horrorfilm, Stephen King, Es, Pennywise, Filmvergleich, Audiovisuelle Methoden, Kameraperspektive, Sounddesign, Angstpsychologie, Adaption, Remake, Schockmoment, Bildsprache, Filmanalyse, Suspense
Die Arbeit analysiert den Wandel der audiovisuellen Gestaltungsmittel im Horrorfilm anhand der zwei unterschiedlichen Adaptionen von Stephen Kings "Es".
Die Arbeit beleuchtet primär visuelle Aspekte (Kameraführung, Schnitt) sowie auditive Komponenten (Musik, Sounddesign) im Kontext von Angst und Spannung.
Ziel ist es, die Entwicklung filmischer Methoden von der Fernsehproduktion 1990 zur Kinoproduktion 2017 aufzuzeigen und deren Wirkung auf den Zuschauer zu bewerten.
Es wird eine filmwissenschaftliche Analyse einzelner Schlüsselszenen durchgeführt, die durch theoretische Literatur zur Film- und Fernsehanalyse gestützt wird.
Der Hauptteil gliedert sich in eine visuelle und eine auditive Analyse, in denen die spezifischen filmischen Techniken beider Verfilmungen detailliert gegenübergestellt werden.
Neben dem zentralen Objekt "Es" sind Begriffe wie Filmmusik, Kameraperspektive, Angstlust, Schockmoment und der Wandel der Filmtechnik entscheidend.
Die Version von 1990 nutzt eher statische Bilder und sanfte Überblendungen, während die 2017er Adaption auf eine dynamischere, teils hektische Kameraführung und häufige PoV-Perspektiven setzt.
Die Musik dient in beiden Filmen zur Verstärkung von Emotionen und zur Generierung von Unbehagen, wobei die 2017er Version ein komplexeres, teils genresprengendes Sounddesign verwendet.
Die Arbeit zeigt auf, dass die Wahrnehmung der übernatürlichen Ereignisse durch Kinder im Gegensatz zur Blindheit der Erwachsenen ein zentrales Motiv zur Spannungssteigerung ist.
Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass die 1990er Version aufgrund ihres Formats als Fernsehfilm explizite Gewaltdarstellungen reduziert, während die Kinofassung von 2017 deutlich drastischere Mittel nutzt.
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