Bachelorarbeit, 2015
58 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Hinführung zum Thema
1.2 Ziel und Aufbau der Arbeit
2 KMU
2.1 Definition
2.1.1 Quantitative Merkmale
2.1.2 Qualitative Merkmale
2.2 Volkswirtschaftliche Bedeutung
3 Innovationen
3.1 Der Innovationsbegriff
3.2 Innovationsarten
3.3 Bedeutung von Innovationen für die Wirtschaft
3.4 Innovationsmanagement
3.5 Innovationsbarrieren für KMU
4 Innovationscontrolling
4.1 Ziele und Aufgaben
4.1.1 Strategische Entscheidungsaufgaben
4.1.2 Strategische Durchsetzungsaufgaben
4.1.3 Operative Entscheidungsaufgaben
4.1.4 Operative Durchsetzungsaufgaben
4.2 Organisatorische Ausgestaltung
4.3 Vorteile und Kritikpunkte eines Innovationscontrollings
4.4 Innovationscontrolling in KMU
5 Instrumente im Innovationscontrolling
5.1 Controlling neuer Innovationsprojekte
5.1.1 SWOT-Analyse
5.1.1.1 Grundsätzlicher Ansatz
5.1.1.2 Kritische Würdigung
5.1.2 Benchmarking
5.1.2.1 Grundsätzlicher Ansatz
5.1.2.2 Kritische Würdigung
5.1.3 Portfolio-Analyse
5.1.3.1 Grundsätzlicher Ansatz
5.1.3.2 Kritische Würdigung
5.2 Controlling laufender Innovationsprojekte
5.2.1 Target Costing
5.2.1.1 Grundsätzlicher Ansatz
5.2.1.2 Kritische Würdigung
5.2.2 Lebenszykluskostenrechnung
5.2.2.1 Grundsätzlicher Ansatz
5.2.2.2 Kritische Würdigung
5.2.3 Meilensteine und Meilenstein-Trendanalyse
5.2.3.1 Grundsätzlicher Ansatz
5.2.3.2 Kritische Würdigung
6 Fazit und Ausblick
Das Ziel dieser Bachelor-Thesis ist es, die bedeutendsten Instrumente im Innovationscontrolling zu analysieren und deren Einsatzmöglichkeiten in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) kritisch zu würdigen, um Entscheidungsträgern einen klaren Nutzen zu vermitteln.
5.1.3 Portfolio-Analyse
Ein wichtiges Instrument des strategischen Controllings ist die Portfolio-Analyse. Die Grundidee des Portfolios stammt aus der Finanzwirtschaft und geht insbesondere auf die von Markowitz in den 1950er Jahren entwickelten Theorien zur Portfolio Selection zurück. Eine zentrale Erkenntnis ist, dass sich die Risiken von verschiedenen Wertpapieren nicht immer addieren, sondern vielmehr das Risiko einer Anlage in einem Portfolio durch das Risiko einer anderen Anlage wieder aufgehoben werden kann. Markowitz entwickelte eine mathematische Modellierung, mit der sich effiziente Portfolios berechnen lassen. Ein Portfolio beschreibt daher die optimale Mischung mehrerer Investitionsmöglichkeiten.
Der Grundgedanke der Portfolio Selection Theorie wurde erstmals Ende der 1960er Jahre von der Unternehmensberatung The Boston Consulting Group auf das strategische Management übertragen. Statt einem Wertpapierbündel wird hier das Unternehmen als Bündel von Investitionsentscheidungen betrachtet. Das Marktanteils-Marktwachstum-Portfolio (auch BCG-Matrix genannt) wurde mit dem Ziel entwickelt, Unternehmen bei der Steuerung ihres Produktangebotes zu unterstützen. Dafür wurden die Bewertungskriterien Marktwachstum und relativer Marktanteil miteinander in Beziehung gesetzt. Das Kriterium relativer Marktanteil ist eine unternehmensinterne Größe, während das Marktwachstum als unternehmensexterne Größe verwendet wird. Damit werden sowohl interne als auch externe Faktoren berücksichtigt.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Bedeutung von KMU ein und definiert das Ziel sowie den Aufbau der Arbeit.
2 KMU: Hier werden kleine und mittlere Unternehmen quantitativ und qualitativ definiert und ihre volkswirtschaftliche Bedeutung hervorgehoben.
3 Innovationen: Dieses Kapitel erläutert den Innovationsbegriff, die verschiedenen Innovationsarten, das Innovationsmanagement und die typischen Barrieren für KMU.
4 Innovationscontrolling: Es werden Ziele, Aufgaben, die organisatorische Ausgestaltung sowie Vor- und Nachteile eines Innovationscontrollings speziell für KMU dargestellt.
5 Instrumente im Innovationscontrolling: Dieses Hauptkapitel analysiert detailliert Methoden für neue (SWOT, Benchmarking, Portfolio) sowie laufende Innovationsprojekte (Target Costing, Lebenszykluskostenrechnung, Meilenstein-Analyse).
6 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Kernerkenntnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Bedeutung von Ressourcen- und Innovationsmanagement.
Innovationscontrolling, KMU, Innovationsmanagement, strategisches Controlling, operative Steuerung, SWOT-Analyse, Benchmarking, Portfolio-Analyse, Target Costing, Lebenszykluskostenrechnung, Meilenstein-Trendanalyse, Produktlebenszyklus, Wettbewerbsfähigkeit, Innovationsbarrieren, Ressourcenallokation
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse und kritischen Würdigung bedeutender Instrumente des Innovationscontrollings mit einem speziellen Fokus auf deren Anwendbarkeit in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU).
Die zentralen Themen sind die Definition von KMU, Grundlagen des Innovationsmanagements, die Herausforderungen für Innovationen in KMU sowie spezifische Controlling-Instrumente für neue und laufende Innovationsprojekte.
Ziel ist es, Entscheidungsträgern in KMU aufzuzeigen, wie sie Innovationsprojekte mithilfe geeigneter Controlling-Methoden effizienter identifizieren, steuern und überwachen können.
Die Arbeit basiert primär auf einer Literaturanalyse, in der existierende Controlling-Konzepte und -Instrumente strukturiert vorgestellt, erläutert und hinsichtlich ihrer Eignung für KMU kritisch bewertet werden.
Im Fokus stehen die SWOT-Analyse zur Bestimmung der strategischen Position, Benchmarking zum Vergleich mit "Best Practices" und die Portfolio-Analyse (BCG-Matrix) zur Identifikation neuer Innovationschancen.
Kernbegriffe sind Innovationscontrolling, KMU, Strategisches Controlling, Target Costing, Benchmarking, Portfolio-Analyse, Lebenszykluskostenrechnung und Innovationsmanagement.
Es ermöglicht die Marktorientierung bereits in der frühen Entstehungsphase, was besonders in wettbewerbsintensiven Märkten hilft, die Kosten gezielt zu steuern, da bis zu 80 Prozent der Produktkosten frühzeitig festgelegt werden.
Sie betrachtet ein Produkt über den gesamten Lebenszeitraum (inkl. Vorlauf- und Folgekosten), was eine langfristig fundiertere Wirtschaftlichkeitsentscheidung ermöglicht, als es eine periodenbezogene Standard-Kostenrechnung erlaubt.
Sie strukturieren den Projektverlauf in verbindliche Etappen, ermöglichen eine systematische Kontrolle des Fortschritts durch das Management und dienen als Basis für eine Meilenstein-Trendanalyse zur frühzeitigen Erkennung von Zeitverzögerungen.
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