Bachelorarbeit, 2013
70 Seiten, Note: 1,3
1 Einführung
1.1 Relevanz und Ziel der Fragestellung
1.2 Struktur und Forschungsperspektive
2 Das Wertproblem der Kunst als diskursanalytischer Untersuchungsgegenstand
2.1 Die Wissenssoziologische Diskursanalyse
2.2 Die forschungspraktische Umsetzung der Diskursanalyse zum Wertproblem
3 Der Wert der Kunst im Diskurs
3.1 Die Diskursfragmente, ihre Strategien und Deutungsmuster
3.2 Der Einfluss des Dispositivs
4 Schluss
Die vorliegende Arbeit untersucht den Wert zeitgenössischer Kunst aus einer wissenssoziologischen Perspektive, um zu analysieren, wie sich dieser Wert in wissenschaftlichen Publikationen zu Beginn des 21. Jahrhunderts konstituiert und ob dabei ein hegemonialer Diskurs erkennbar ist.
Die Diskursfragmente, ihre Strategien und Deutungsmuster
In Folge werden die einzelnen Diskursfragmente autorInnengebunden in ihren Themen, Problemstrukturen und Subjektpositionen vorgestellt. Je im Anschluss werden die dem Diskursfragment zugrunde liegenden Strategien und Deutungsmuster erläutert. Zur Abbildung einer möglichen Diskursivierung werden die Diskursfragmente in zeitlich chronologischer Reihenfolge nach Publikationsjahr präsentiert.
Diskursfragment 1: Der soziale Machtkampf
Dieses Fragment ist Hans Abbings Veröffentlichung „Why are the artists poor? The exceptional economy of the arts“ entnommen. Es handelt sich um das Kapitel „Economic Values Versus Aesthetic Value; Is there any financial reward for quality?“, welches diese zwei bipolaren Formen von Macht, deren Verhältnis und Entwicklung erläutert.
Nach einführender Begriffsdefinition von ästhetischem Wert und Marktwert wird deren Verhältnis aus verschiedenen Perspektiven von Abbing unter Berücksichtigung der Gabensphäre, den sozialen Einflussfaktoren auf die jeweilige Wertkonstitution, Rangordnungen von Werten sowie weitere Akteure und Mechanismen dieses Prozesses, beleuchtet. Dabei stellt Abbing Massenmärkte und deep pocket Märkte einander gegenüber und zeigt dabei Machtdifferenzen durch Kapitalstrukturen und -volumina auf. Schließlich wirft Abbing auch Zukunftsperspektiven der Wertentwicklung und damit verbundene soziale Trends auf.
1 Einführung: Hinführung zur Thematik des Wertproblems der Kunst und Definition der zentralen Fragestellung sowie der Forschungsperspektive.
2 Das Wertproblem der Kunst als diskursanalytischer Untersuchungsgegenstand: Darstellung der methodischen Grundlagen der Wissenssoziologischen Diskursanalyse und deren Anwendung auf den Wert von Kunst.
3 Der Wert der Kunst im Diskurs: Detaillierte Analyse und Interpretation der ausgewählten Diskursfragmente sowie deren Einbettung in das Dispositiv.
4 Schluss: Zusammenfassung der gewonnenen Erkenntnisse und Reflexion über die Möglichkeiten und Grenzen der durchgeführten Diskursanalyse.
Kunst, Wert, Diskursanalyse, Wissenssoziologie, Kunstmarkt, Ökonomie, Ästhetik, Preis, Prestige, Popularität, Kulturwissenschaften, Macht, Wertkonstitution, Kunstkritik, Institutionen
Die Arbeit untersucht den interdisziplinären Diskurs über den Wert zeitgenössischer Kunst zu Beginn des 21. Jahrhunderts.
Die Themenfelder umfassen die ökonomische und soziale Bewertung von Kunst, das Verhältnis zwischen Kunstmarkt und Kunstwelt sowie die Rolle von Expertinnen und Kritikern bei der Wertbildung.
Ziel ist es, die Wissensordnungen und Sagbarkeitsregeln aufzudecken, die bestimmen, wie der Wert zeitgenössischer Kunst in der wissenschaftlichen Literatur konstruiert wird.
Die Arbeit nutzt die Wissenssoziologische Diskursanalyse nach Reiner Keller als methodisches Instrumentarium.
Im Hauptteil werden drei spezifische Diskursfragmente von Hans Abbing, Clare McAndrew und Isabelle Graw analysiert, um deren Strategien und Deutungsmuster freizulegen.
Wesentliche Begriffe sind unter anderem Wert, Kunstmarkt, Diskursanalyse, ästhetischer Wert und ökonomischer Wert.
Diese Differenzierung ist zentral, um die unterschiedlichen Machtstrukturen und Wertbildungsmechanismen aufzuzeigen, die nach Auffassung der Autoren die Kunstwelt prägen.
Der Begriff dient dazu, die Infrastruktur der Wissensproduktion – inklusive institutioneller Rahmenbedingungen und Publikationskontexte – in die Analyse einzubeziehen und deren Einfluss auf den Diskurs zu verstehen.
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