Bachelorarbeit, 2018
67 Seiten, Note: 10 (1)
Die vorliegende Arbeit analysiert die chronotopischen Beziehungen im Roman "Buddenbrooks. Verfall einer Familie" von Thomas Mann. Der Fokus liegt dabei auf der Familie als Chronotopos und der Untersuchung, wie Zeit und Raum im Kontext dieser familiären Konstellation gestaltet und miteinander verwoben werden.
Das erste Kapitel der Arbeit beleuchtet den theoretischen Hintergrund und die Zielsetzung der Untersuchung. Es wird eine Begriffsdefinition von Raum und Zeit gegeben, die sowohl allgemeine Aspekte als auch die Besonderheiten in der Literatur betrachtet. Der Fokus liegt dabei auf dem Begriff des Chronotopos, der als Verbindung von Zeit und Raum im Werk "Buddenbrooks" verstanden werden kann.
Kapitel zwei befasst sich mit der Familie als System - Chronotopos und ihrer Einbettung in das Werk "Buddenbrooks". Hier werden verschiedene Theorien, wie etwa die von Bachtin, Assmann und Lefebvre, herangezogen, um die Familie als ein bestimmtes chronotopisches Gebilde zu verstehen.
Die folgenden Kapitel befassen sich mit verschiedenen Formen von Chronotopoi im Roman "Buddenbrooks", wie zum Beispiel dem Chronotopos des Weges, der Idylle, des Todes und des Archivs. Die einzelnen Kapitel analysieren die spezifischen Ausprägungen dieser Chronotopoi im Kontext der Familie Buddenbrooks und ihrer Bedeutung für die Darstellung des Familienverfalls.
Schlüsselwörter der Arbeit sind Chronotopos, Familie, Zeit, Raum, Thomas Mann, "Buddenbrooks. Verfall einer Familie", Generationen, Verfall, Familienidylle, Archiv, Gedächtnis, Tod, Literaturtheorie, Bachtins Chronotopos, Aleida Assmanns kollektives Gedächtnis.
Der Chronotopos beschreibt die untrennbare Verbindung von Zeit und Raum. In dieser Arbeit wird die Familie selbst als ein solches System analysiert.
Die Arbeit untersucht die Zeit als Faktor des Verfalls der Familie über Generationen hinweg, oft beschrieben als „kalte Kultur“ der Buddenbrooks.
Es bezieht sich auf das Familienbuch und die Familie selbst als Speicher von Erinnerungen und kollektivem Gedächtnis, was eine "Biographisierung des Lebens" darstellt.
Der Verfall wird durch verschiedene Räume und den "Chronotopos des Weges" symbolisiert, wobei individuelle Lebenswege als Zeitpunkte in der Familiengeschichte fungieren.
Die Arbeit nutzt Theorien von Michail Bachtin (Chronotopos), Aleida Assmann (kollektives Gedächtnis) und Henri Lefebvre.
Dieser analysiert Momente der Familien- und Liebesidylle, die im Kontrast zum fortschreitenden Verfall und dem "Chronotopos des Todes" stehen.
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