Masterarbeit, 2011
75 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation
1.2 Problemstellung, Zielsetzung und Gang der Untersuchungen
2 Prävention
2.1 Allgemeine Begriffsbestimmungen
2.1.1 Allgemeiner Präventionsbegriff
2.1.1.1 Primäre, Sekundäre und Tertiäre Prävention
2.1.1.2 Probleme definitorischer Abgrenzung
2.1.2 Gesundheitsförderung
2.1.3 Verhaltens- und Verhältnisprävention
2.1.4 Zugangswege der Prävention
2.1.4.1 Individueller Ansatz:
2.1.4.2 Settingansatz:
2.2 Gesundheitliche und ökonomische Bedeutung der Prävention
2.2.1 Bedeutung der Prävention für die Gesundheit
2.2.2 Ist Vorbeugen billiger als Heilen?
2.3 Gesundheitspolitische Umsetzung von Prävention
2.3.1 Geschichtliche Entwicklung in der BRD
2.3.2 Entwicklung der Prävention in der Sozialgesetzgebung
2.3.3 Akteure und Institutionen in der Prävention
2.3.4 Ansätze zur Koordinierung der Präventionspolitik
2.3.4.1 Gesundheitsziele.de
2.3.4.2 Deutsches Forum Prävention und Gesundheitsförderung
2.3.4.3 Das Scheitern der Präventionsgesetze
2.4 Finanzierung von Prävention
2.4.1 Gesetzliche Regelungen
2.4.2 Finanzierung der Primärprävention
2.4.2.1 Beteiligung der Versicherten an Maßnahmen zur Primärprävention:
2.4.2.2 Beteiligung von Kooperationspartnern:
2.4.3 Finanzierung der Sekundär- und Tertiärprävention
3 Prävention und die Offizinapotheke
3.1 Standespolitische Ansätze zur Etablierung der Prävention in der Offizinapotheke
3.2 Präventionsaktivitäten in deutschen Apotheken, eine empirische Analyse anhand von „Hauptsache Prävention! Die Arbeiten für den ersten WIPIG-DAZ-Präventionspreis“
3.2.1 Bewerbung eines Projektes oder einer Idee
3.2.2 Zahlen, Daten, Fakten zu den Bewerbungen
3.2.3 Analyse der Projektbewerbungen
3.2.3.1 Themengebiete
3.2.3.2 Zielgruppen
3.2.3.3 Wie wurden die Projekte entlohnt?
3.2.3.3.1 Die kostenpflichtigen Programme
3.2.3.3.2 Die kostenlosen Programme:
3.2.3.4 Kooperationspartner
3.2.3.5 Werbung und Marketing
3.2.4 Themengebiete der Ideenbewerbung
4 Prävention als strategisches Geschäftsfeld der Offizinapotheke
4.1 SWOT-Analyse des strategischen Geschäftsfeldes Prävention
4.1.1 Stärken
4.1.2 Schwächen
4.1.3 Chancen
4.1.4 Risiken
4.1.5 Abgeleitete Strategien für das Geschäftsfeld Prävention
4.1.5.1 Strategien, die Stärken ausbauen, um Chancen zu nutzen:
4.1.5.2 Strategien, die Schwächen aufholen, um Chancen zu nutzen:
4.1.5.3 Strategien, die Stärken nutzen, um Risiken abzusichern:
4.1.5.4 Strategien, die Schwächen minimieren und Risiken meiden:
4.2 Bewertung einzelner Segmente des strategischen Geschäftsfeldes Prävention
4.2.1 Bewegung
4.2.2 Ernährung
4.2.3 Prävention bestimmter Erkrankungen
4.2.3.1 Herz- und Gefäßerkrankungen
4.2.3.2 Prävention von Diabetes
4.2.3.3 Prävention von Osteoporose
4.2.4 Screeningmaßnahmen
4.3 Preispolitik
5 Fazit
Diese Masterarbeit untersucht die Eignung der Prävention als strategisches Geschäftsfeld für die öffentliche Apotheke in Deutschland. Dabei wird analysiert, unter welchen Voraussetzungen Apotheken entsprechende Dienstleistungen erfolgreich in ihr Portfolio integrieren können, welche Rolle politische Rahmenbedingungen sowie die Finanzierung durch gesetzliche Krankenkassen spielen und wie Präventionsaktivitäten betriebswirtschaftlich tragfähig gestaltet werden können.
3.2.1 Bewerbung eines Projektes oder einer Idee
Hier konnten die Bewerber Maßnahmen vorstellen, die schon durchgeführt wurden, abgeschlossen sind und deren Erfolg dokumentiert wurde. Im Anmeldeformular musste das Projekt, dessen Umsetzung und die Ergebnisse näher beschrieben werden.
Die Angaben zum Projekt gliederten sich in Titel und kurze Zusammenfassung, Motivation, Zielsetzung, Zielgruppen, Innovativität und Kreativität des Projekts und der Zeitraum, über den das Projekt durchgeführt wurde.
Angaben zur Umsetzung des Projekts waren: Genaue Beschreibung der Projektabschnitte und der Maßnahmen (Ansprache der Zielgruppe, Durchführung, Pressearbeit und Werbemaßnahmen, Evaluation etc.). Es sollten weiterhin Angaben zu Kooperationspartnern aus anderen Institutionen, Aufgabenverteilung und zum zeitlichen Aufwand und Bezug zur Apotheke gemacht werden (Angaben dazu, wie auf die Rolle der Apotheke eingegangen wurde und welche Rolle die Offizinapotheke spielte). Auch genaue Angaben zur Finanzierung des Projekts waren erforderlich. Die Bewerber mussten Angaben zu den Gesamtkosten, Sach- und Personalkosten, Eigenmitteln, Beteiligung Dritter und zu etwaigen Erlösen machen. Sollten noch Kooperationspartner beteiligt gewesen sein, sollten noch Angaben zur Aufteilung der Kosten und Verantwortung gemacht werden.
Die Bewerber mussten auch Angaben zu den Ergebnissen ihrer Projekte machen: Gab es eine Evaluation und wie wurde diese durchgeführt? Weiterhin erforderlich waren Angaben zur Effektivität der Maßnahme, Akzeptanz in der Zielgruppe, Resonanz auf das Projekt im Feld, in der Öffentlichkeit und in den Medien und als Letztes die Bewertung der Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern.
Auch bei den Ideenbewerbungen sollten wie bei den Projektbewerbungen genauere Angaben zur Idee und zu deren Umsetzung gemacht werden.
Die Angaben waren sehr ähnlich, aber es konnten auch einige Angaben entfallen. Zum Beispiel zum durchgeführten Zeitraum und zu den Ergebnissen. Zur Ideen-Umsetzung wurde nach Schätzungen des zeitlichen Aufwands, einem groben Kostenplan und Möglichkeiten für Maßnahmen, Kooperationspartner und Möglichkeiten der Evaluation gefragt.
1 Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die wirtschaftliche Situation der öffentlichen Apotheken in Deutschland und definiert die zentrale Forschungsfrage nach der Eignung der Prävention als strategisches Geschäftsfeld.
2 Prävention: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der Prävention, ihre Bedeutung für die Gesundheit, die gesundheitspolitische Umsetzung in der Bundesrepublik sowie die komplexen Finanzierungsstrukturen durch die Sozialgesetzgebung.
3 Prävention und die Offizinapotheke: Hier wird der Status quo der Präventionsaktivitäten in deutschen Apotheken anhand einer empirischen Analyse von 80 Bewerbungen für den WIPIG-DAZ-Präventionspreis untersucht.
4 Prävention als strategisches Geschäftsfeld der Offizinapotheke: Dieses Kapitel führt eine SWOT-Analyse durch, leitet Strategien für Apotheken ab und bewertet spezifische Präventionssegmente wie Bewegung, Ernährung und Screeningmaßnahmen auf ihre Markttauglichkeit.
5 Fazit: Das Fazit fasst die Möglichkeiten und Herausforderungen zusammen, vor denen Apotheken bei der Etablierung von Präventionsdienstleistungen stehen, und betont die Notwendigkeit einer qualitätsgesicherten, evidenzbasierten Angebotsgestaltung.
Offizinapotheke, Prävention, Gesundheitsförderung, GKV, Sozialgesetzgebung, Strategisches Geschäftsfeld, SWOT-Analyse, Primärprävention, Sekundärprävention, Tertiärprävention, WIPIG, Arzneimittel, Dienstleistungen, Gesundheitsmarkt, Wirtschaftlichkeit.
Die Arbeit befasst sich mit der Frage, wie öffentliche Apotheken in Deutschland Präventionsleistungen als ein neues, strategisches Geschäftsfeld nutzen können, um sich im Gesundheitsmarkt zu positionieren.
Die zentralen Felder umfassen die gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen der Prävention, die Finanzierung durch Krankenkassen, die aktuelle Marktsituation sowie die Potenziale einzelner Präventionssegmente wie Ernährung, Bewegung und medizinische Screeningmaßnahmen.
Ziel ist es zu klären, unter welchen Voraussetzungen Prävention für Apotheken als Geschäftsfeld geeignet ist und welche spezifischen Dienstleistungen erfolgreich in das bestehende Portfolio einer Offizinapotheke integriert werden können.
Die Arbeit kombiniert eine tiefgehende Literaturrecherche zu den theoretischen und gesundheitspolitischen Grundlagen mit einer empirischen Analyse von 80 Projektbewerbungen für den „WIPIG-DAZ-Präventionspreis“ sowie einer strategischen SWOT-Analyse.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Prävention, eine Bestandsaufnahme aktueller Apothekenprojekte aus dem Wettbewerb sowie eine strategische Bewertung der Marktsegmente, inklusive einer betriebswirtschaftlichen Betrachtung der Preisgestaltung.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Offizinapotheke, Prävention, Gesundheitsförderung, WIPIG, SWOT-Analyse, GKV-Finanzierung und strategisches Geschäftsfeld charakterisiert.
Der Wettbewerb dient als empirische Datenbasis, um realistische Einblicke in die aktuelle Praxis der Apotheken zu erhalten, zu sehen, welche Projekte und Ideen umgesetzt werden und wie deren Erfolg bzw. deren Finanzierung dokumentiert ist.
Die Autorin stellt fest, dass eine Honorierung durch die GKV für Apotheken derzeit schwierig zu erreichen ist, da Apotheker oft nicht als anerkannte Erbringer von Präventionsleistungen nach § 20 SGB V gelistet sind und ein Umdenken bei Kunden und Apotheken hinsichtlich der Vergütung von Beratung notwendig ist.
Es wird empfohlen, Kostenstrukturen genau zu kalkulieren, bei der Preisbildung sowohl Zeit- als auch Materialaufwand einzubeziehen und eine Abgrenzung zum Kerngeschäft zu wahren, um nicht durch unrentable Gratis-Dienstleistungen das Kerngeschäft oder die Apothekenmarge zu gefährden.
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