Bachelorarbeit, 2016
68 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Einleitung in das Thema
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Herangehensweise der Arbeit
2. Internationales Arbeiten
2.1 Internationale Markteintrittsstrategien
2.2 Unterschiede der Kulturen
2.3 Entwicklung von Teams nach Tuckmann
2.4 Reaktionen auf Veränderung nach Kübler-Ross
3. Familiäre Risikofaktoren
3.1 Aufrechterhaltung der Familie vor Ort und über Distanz
3.2 Vor dem Einsatz
3.3 Kinder
3.4 Alltag vor Ort
3.5 Rückkehr
4. Lokale Risikofaktoren
4.1 Aufstrebende vs. gesättigte Märkte
4.2 Wirtschaftliche und politische Erfolgsfaktoren in aufstrebenden Märkten
4.3 Wirtschaftliche und politische Risikofaktoren in aufstrebenden Märkten
5. Entsendungsstrategie
5.1 Strategisches Ziel
5.2 Operationale Praktik unter Berücksichtigung der Kulturdimensionen nach Hofstede
5.3 KPI zur Erfolgsmessung
5.4 Beispiel für einen Entsendungsplan
6. Fazit
Die vorliegende Bachelor-Thesis befasst sich mit den vielfältigen Herausforderungen des internationalen Arbeitens, wobei der Fokus gezielt auf der Identifikation und Bewältigung von familiären sowie lokalen Risikofaktoren liegt. Ziel der Arbeit ist es, auf Basis der aktuellen Fachliteratur Handlungsempfehlungen zu erarbeiten, die Unternehmen bei der Gestaltung erfolgreicher Entsendungspläne unterstützen und dabei den menschlichen Faktor sowie kulturelle Besonderheiten adäquat berücksichtigen.
2.2 Unterschiede der Kulturen
Um die Vorteile der Internationalisierung voll auszuschöpfen, sollte der Fokus nicht allein auf die Produktionskosten, Kosten von Rohstoffen und Betriebsmitteln sowie Transportkosten gelegt werden, sondern auch auf die Unterschiede in den zusammenarbeitenden Kulturen. Zahlen und Fakten sowie die damit zusammenhängenden Prozessoptimierungsabläufe sind abhängig von den Menschen, die sie ausführen. Daher ist es wichtig, dass Unternehmen sich die Unterschiede zwischen den Kulturen, in denen sie produzieren und arbeiten, bewusst machen, um auf gegebenenfalls auftretende Schwierigkeiten und Komplikationen adäquat reagieren zu können. Im besten Fall muss lediglich eine teure Marketingkampagne vernichtet und erneuert werden – deren Beispiel aber auch Jahre später noch genutzt wird, um zu erklären, wie es nicht gemacht werden soll.
Ein Beispiel hierfür könnte der Name für das Joint Venture zwischen dem russischen Gaskonzern Gazprom und nigerianischen Geschäftspartnern sein, der eine Neuschöpfung aus dem Firmen- und Landesnamen sein sollte. Jedoch ergab dies, wenig durchdacht für eine Unternehmung auf dem afrikanischen Kontinent, das Wort „Nigaz“, was als negativ konnotierter Begriff für Menschen schwarzafrikanischer Herkunft gelesen werden kann, da es sprachlich sehr nah am Begriff „Nigger“ liegt.
In anderen Fällen kann eine kulturell nicht durchdachte Werbung zu politisch erzwungenen Bitten um Verzeihung führen, wie im Falle des Sportartikelherstellers Nike, der nach dem Verbot seiner Werbekampagne in China die chinesische Regierung um Verzeihung bitten musste, da die Kampagne in den Augen der chinesischen Regierung nationales Kulturgut verunglimpfte.
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Thema der zunehmenden Internationalisierung und Diversität im Welthandel ein und erläutert die Zielsetzung sowie die Vorgehensweise der Bachelor-Thesis.
2. Internationales Arbeiten: Hier werden theoretische Grundlagen zu Markteintrittsstrategien, kulturellen Unterschieden sowie Modellen zur Team- und Veränderungsdynamik dargelegt.
3. Familiäre Risikofaktoren: Dieses Kapitel beleuchtet die Bedeutung des sozialen Umfelds und der Familie für den Erfolg eines Auslandseinsatzes und gibt Tipps für die Vorbereitung und Rückkehr.
4. Lokale Risikofaktoren: Es wird analysiert, wie politische und wirtschaftliche Risiken in aufstrebenden gegenüber gesättigten Märkten zu bewerten und zu handhaben sind.
5. Entsendungsstrategie: Das Kapitel bietet einen Leitfaden für die strategische Planung, operative Umsetzung und Erfolgsmessung von Auslandseinsätzen.
6. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Erkenntnisse und dem Ausblick auf die Notwendigkeit einer fundierten, individuellen Vorbereitung für den dauerhaften internationalen Wettbewerb.
Internationalisierung, Expatriates, Auslandseinsatz, Kulturelle Unterschiede, Risikofaktoren, Familienmanagement, Entsendungsstrategie, Diversity, Human Development Index, Markteintritt, Teamdynamik, Interkulturelle Kompetenz, Hofstede, Risikomanagement, Globale Zusammenarbeit.
Die Arbeit analysiert die Herausforderungen, die bei einer internationalen Entsendung von Mitarbeitern auftreten, und stellt dar, wie Unternehmen diese Risiken durch eine strategische Vorbereitung minimieren können.
Die Schwerpunkte liegen auf kulturellen Unterschieden, familiären Herausforderungen während eines Auslandseinsatzes sowie politischen und wirtschaftlichen Risikofaktoren im Zielland.
Das Ziel ist die Erarbeitung von Handlungsempfehlungen und eines fundierten Entsendungsplans, um Auslandseinsätze für das Unternehmen und den Mitarbeiter erfolgreich zu gestalten.
Die Arbeit nutzt eine umfassende Literaturanalyse sowie die Einbeziehung bekannter Kulturmodelle, um einen praxisorientierten Entsendungsplan abzuleiten.
Der Hauptteil behandelt theoretische Hintergründe des internationalen Arbeitens, die Bedeutung von Teamentwicklung und Veränderungsmodellen, praktische Aspekte der familiären Begleitung sowie eine differenzierte Betrachtung von Länderrisiken.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Internationalisierung, Expatriates, Entsendungsstrategie und kulturelle Kompetenz geprägt.
Die Arbeit verdeutlicht, dass der Erfolg eines Auslandseinsatzes maßgeblich vom Wohlergehen der mitreisenden Familie abhängt, weshalb dieses Thema essenziell für die Entsendungsplanung ist.
Die Arbeit empfiehlt eine kritische Beleuchtung der Zielländer mittels Indikatoren wie dem Human Development Index und dem Weltfriedensindex, um politische und wirtschaftliche Gefahren proaktiv zu identifizieren.
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