Fachbuch, 2018
88 Seiten
1 Einleitung
1.1 Problem- und Zielstellung
1.2 Herangehensweise
2 Theoretische Abgrenzungen
2.1 Bankenindustrie
2.2 Fintech
2.3 Klassische Bankfinanzierung für KMU in Deutschland
3 Bankenindustrie
3.1 Evolution und Funktionen des Geldes
3.2 Funktionen und Typen von Banksystemen
3.3 Transformation der Bankenindustrie
4 Fintech
4.1 Segmentierung deutscher Fintechs
4.2 Fintech-Markt in Deutschland
4.3 Geschäftsmodelle von Fintechs
4.4 Crowdfunding
5 Fintech für KMU
5.1 Klassische Bankfinanzierung in Deutschland
5.2 KMU-Finanzierung in Deutschland
5.3 Gegenüberstellung der Crowdfunding-Finanzierung und der klassischen Bankfinanzierung für KMU
6 Fazit
Diese Bachelor-Thesis untersucht die Sinnhaftigkeit des Crowdfundings als Finanzierungsalternative zur klassischen Bankfinanzierung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Deutschland unter Berücksichtigung verschiedener Vergleichskriterien und der Marktentwicklung.
3.1 Evolution und Funktionen des Geldes
Das Geld ist ein allgemein akzeptiertes Tausch- und Zahlungsmittel mit einer äußerst langen Historie. Der Begriff „Geld“ stammt aus dem althochdeutschen gelt, was Vergeltung, Vergütung oder Wert bedeutet. Es begegnet uns überall im alltäglichen Leben, wenn die Rede vom „Geld verdienen“, „Geld ausgeben“ oder „Geld leihen“ ist. Geld bezeichnet somit Einkommen, Zahlungsmittel, Vermögen, Kredite und weiteres. Die unterschiedliche Verwendung des Begriffes ist gleichzeitig Ausdruck seiner universalen Rolle, die es im Wirtschaftsbereich spielt.
Moderne Volkswirtschaften, wie sie heute anzutreffen sind, zeichnen sich durch einen hohen Grad der Arbeitsteilung und Spezialisierung aus, da nicht jede Volkswirtschaft jede Ware selbst herstellen kann. Dies kann unter anderem folgende Gründe haben: Mangel an entsprechenden Ressourcen, fehlender technischer Fortschritt einer Nation, fehlendes Fachwissen zur Produktion und weitere. Dies hat zur Konsequenz, dass Güter, d.h. Waren und Dienstleistungen, permanent miteinander getauscht werden müssen. Ohne das Vorhandensein von Geld wären Volkswirtschaften demnach gezwungen, die Güter direkt miteinander zu tauschen. In einer reinen Tauschwirtschaft besteht die Schwierigkeit darin, den Tauschpartner zu finden, der das Gut anbietet, welches selbst gesucht wird und der gleichzeitig das Gut benötigt, welches selbst angeboten wird. Das Suchen nach entsprechenden Tauschpartnern ist daher enorm aufwendig und es entstehen gegebenenfalls lange Tauschketten. Zudem erschwert die Austauschrelation eines jeden Gutes zu einem anderen Gut den Handel. Das Wirtschaftsleben in einer reinen Tauschwirtschaft ist daher kompliziert und der Handel äußerst träge.
1 Einleitung: Vorstellung der Problemstellung, Zielsetzung sowie der wissenschaftlichen Vorgehensweise bei der Analyse des Fintech-Marktes.
2 Theoretische Abgrenzungen: Definition grundlegender Begriffe der Bankenindustrie und des Fintech-Bereichs sowie Abgrenzung der für die Arbeit relevanten Aspekte.
3 Bankenindustrie: Historische Entwicklung und Funktionen des Geldes sowie Darstellung der Transformation und regulatorischen Herausforderungen des modernen Bankensystems.
4 Fintech: Detaillierte Segmentierung des deutschen Fintech-Marktes und Analyse der verschiedenen Geschäftsmodelle von Zahlungsverkehr bis Crowdfunding.
5 Fintech für KMU: Untersuchung der Finanzierungssituation von KMU und direkte Gegenüberstellung von Crowdfunding und klassischer Bankfinanzierung anhand spezifischer Vergleichskriterien.
6 Fazit: Resümee über die Bedeutung und Zukunftsperspektiven von Crowdfunding als komplementäre Finanzierungsquelle für junge und etablierte Unternehmen.
Fintech, Crowdfunding, Bankfinanzierung, KMU, Crowdinvesting, Crowdlending, Digitalisierung, Bankensystem, Finanzierung, Basel III, Unternehmensfinanzierung, Zahlungsverkehr, Robo Advice, Bonität, Ratings.
Die Arbeit untersucht die Relevanz und Eignung von Crowdfunding als ergänzende Finanzierungsalternative zur klassischen Bankfinanzierung für deutsche kleine und mittlere Unternehmen (KMU).
Die zentralen Themen sind der Wandel der Bankenindustrie durch Informationstechnologien, der Aufbau des deutschen Fintech-Marktes und die spezifische Analyse von Crowdfunding-Modellen.
Das Ziel ist es, auf Basis der aktuellen Marktdaten zu beurteilen, unter welchen Bedingungen Crowdfunding eine sinnvolle Alternative zur herkömmlichen Kreditvergabe durch Banken darstellen kann.
Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse sowie die Auswertung von Marktstudien und Daten, ergänzt durch einen strukturierten Vergleich anhand definierter Kriterien.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Bankenwesens, die Segmentierung der Fintech-Branche und eine detaillierte Gegenüberstellung von Crowdfunding und Bankfinanzierung.
Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Fintech, Crowdfunding, KMU-Finanzierung, Bankensystem und Basel III charakterisiert.
Basel III führt zu strengeren Eigenkapitalvorschriften für Banken, was dazu führt, dass diese bei der Kreditvergabe an KMU restriktiver agieren und höhere Sicherheiten fordern.
Start-Ups profitieren von Crowdfunding, da sie oft keine Sicherheiten bieten können und die Plattformen zusätzlich zur Finanzierung für Marketing und Kundenbindung genutzt werden können.
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