Bachelorarbeit, 2016
50 Seiten, Note: 2,0
VORWORT
THEORETISCHER TEIL
1. Methoden des Rechnens
1.1 Kopfrechnen
1.2 Halbschriftliches Rechnen
1.3 Schriftliche Verfahren des Rechnens
2. Rechenstrategien
2.1 Halbschriftliches Rechnen: Addition
2.2 Halbschriftliches Rechnen: Subtraktion
2.3 Probleme und mögliche Fehler beim halbschriftlichen Rechnen
3. Flexibles Rechnen
3.1 Hintergrund
3.2 Bildungsstandards und Teilrahmenplan
PRAKTISCHER TEIL
4. EIGENE UNTERSUCHUNG
4.1 Rahmenbedingungen
4.2 Untersuchungsmaterial
4.2.1 Erste Studie: Teil A
4.2.2 Zweite Studie: Teil B
4.3 Methoden und Durchführung der Untersuchung
4.3.1 Teil A
4.3.2 Teil B
4.4 Ergebnisse
4.4.1 Teil A
4.4.2 Teil B
FAZIT
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Anwendung und Akzeptanz halbschriftlicher Rechenstrategien bei Grundschülern der dritten Klasse, um deren Flexibilität im mathematischen Rechnen zu analysieren und Defizite im Verständnis aufzudecken.
1.2 Halbschriftliches Rechnen
Halbschriftliches Rechnen wird auch als „gestütztes (Kopf-)Rechnen“ bezeichnet, welches durch die Notation von Teilschritten oder Zwischenergebnissen gekennzeichnet ist. Maßgebend ist hier, dass die Art und Weise der Notation nicht festgelegt ist, auch wenn dies in manchen Schulbüchern anders scheint. Durch den offenen Weg der Notation, deutet sich eine erste Hinführung zum flexiblen Rechnen an (vgl. Kühnel, 1930, S.63; Padberg, 2007, S.160; Krauthausen/Scherer, 2007, S.43, 46).
Padberg (2007) zeigt einige Stärken, aber auch Probleme des halbschriftlichen Rechnens auf. Hierfür setzt er aber sowohl von der Schüler- als auch von der Lehrerseite und seitens des Lehrwerks gewisse Dinge voraus:
Die Schülerinnen und Schüler (im Nachfolgenden abgekürzt mit ‚SuS‘) sollen am selbstständigen Entdecken möglichst vieler verschiedener Rechenwege interessiert sein, geeignete Vorkenntnisse besitzen, im Unterricht voll Aufnahmefähig sein und die notwendigen kognitiven Fähigkeiten aufweisen (vgl. Padberg, 2007, S. 194).
Von Seiten der Lehrkräfte setzt er voraus, dass sie geeignete und ausreichende Kenntnisse über die verschiedenen halbschriftlichen Rechenstrategien besitzen, welche während des Unterrichts bei den einzelnen SuS zeitnah und hinreichend erkannt werden, gute Verständigungsmöglichkeiten für die SuS (durch geeignete Notationen) bieten und somit Fortschritte eines einzelnen Schülers und der ganzen Klasse erreichen (vgl. Padberg, 2007, S. 194).
1. Methoden des Rechnens: Dieses Kapitel erläutert die verschiedenen Rechenarten in der Grundschule, wobei der Fokus auf Kopfrechnen, halbschriftlichem Rechnen und schriftlichen Normalverfahren liegt.
2. Rechenstrategien: Es werden die zentralen halbschriftlichen Strategien für Addition und Subtraktion sowie typische Fehlerquellen beim Rechnen detailliert dargestellt.
3. Flexibles Rechnen: Dieses Kapitel definiert flexibles Rechnen theoretisch und beleuchtet dessen Verankerung in Bildungsstandards sowie im Teilrahmenplan.
4. EIGENE UNTERSUCHUNG: Hier wird das methodische Vorgehen und die Durchführung der praktischen Studie in einer dritten Klasse beschrieben, inklusive der Ergebnisse und einer qualitativen Analyse.
FAZIT: Das Kapitel reflektiert die Ergebnisse der Untersuchung im Kontext der Unterrichtspraxis und betont die Wichtigkeit der Förderung prozessbezogener Kompetenzen.
Flexibles Rechnen, halbschriftliches Rechnen, Rechenstrategien, Grundschule, Mathematikunterricht, Bildungsstandards, Kopfrechnen, schriftliche Verfahren, Fehleranalyse, Zahlverständnis, Lernvoraussetzungen, Prozessbezogene Kompetenzen, Zahlenblick, Leistungshomogenität, Unterrichtspraxis.
Die Arbeit analysiert, wie Schüler der dritten Klasse halbschriftliche Rechenstrategien anwenden, welche Methoden sie bevorzugen und inwiefern sie flexibel auf mathematische Aufgabenstellungen reagieren.
Die Arbeit behandelt die verschiedenen Rechenmethoden, spezielle Strategien zur Addition und Subtraktion, die Rolle des flexiblen Rechnens und die Fehleranfälligkeit bei der Lösung mathematischer Probleme.
Das Ziel ist es, herauszufinden, ob und wie Schüler der dritten Klasse halbschriftlich rechnen, welche Strategien dabei dominieren und warum das schriftliche Verfahren oft bevorzugt wird.
Die Verfasserin führt eine empirische Praxisuntersuchung in zwei Teilen durch, bestehend aus schriftlichen Tests und anschließenden Einzelbefragungen zur Erhebung von Rechenwegen.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil über Rechenstrategien und Methoden sowie einen praktischen Teil, der die Durchführung und Auswertung der Untersuchung dokumentiert.
Wichtige Begriffe sind flexibles Rechnen, halbschriftliches Rechnen, Rechenstrategien, Fehleranalyse, Zahlverständnis und mathematische Kompetenzen.
Die Studie zeigt, dass der intensive Fokus der Schule auf schriftliche Rechenverfahren dazu führt, dass Schüler diese Methoden auch dort bevorzugen, wo halbschriftliche Strategien effizienter wären.
Die Untersuchung verdeutlicht, dass es den Schülern oft schwerfällt, ihre Denkprozesse sprachlich oder schriftlich zu begründen, da sie im Unterrichtsalltag meist nicht zur Reflexion über Lösungswege angehalten werden.
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