Diplomarbeit, 2005
55 Seiten, Note: 2,4
1 EINLEITUNG
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2 BEDEUTUNG DES INTERNETS ALS VERTRIEBSKANAL
2.1 Entwicklung und Nutzung des Mediums Internet
2.2 Anteil von Finanzdienstleistungen im E-Commerce
2.3 Versicherungen im Internet
2.3.1 Internetauftritte von Versicherungsunternehmen
2.3.2 Versicherungsmarktplätze im Internet
2.3.3 Finanzportale im Internet
2.3.4 Versicherungsbroker im Internet
2.3.5 Direktversicherer
2.4 Rolle des Internets im Multichannel-Vertrieb
2.5 Chancen und Risiken des Internets gegenüber anderen Vertriebskanälen
3 DARSTELLUNG DER HANDELSPLATTFORM EBAY
3.1 Entstehung und Entwicklung
3.1.1 eBay USA (ebay.com)
3.1.2 eBay Deutschland (ebay.de)
3.2 Handel über eBay
3.2.1 Grundsätze
3.2.2 Verkaufsmöglichkeiten
3.2.2.1 Klassische Auktion
3.2.2.2 Auktion mit Sofort-Kaufen-Option
3.2.2.3 Sofort Kaufen
3.2.2.4 Sofort & Neu
3.2.3 Kaufabwicklung
3.2.4 Gebührenstruktur
3.2.5 Powerseller-Programm
3.2.6 eBay-Shops
3.2.6.1 Basis-Shop
3.2.6.2 Top-Shop
3.2.6.3 Premium-Shop
3.2.6.4 Vorteile des eBay-Shops
3.2.7 Rechtliche Rahmenbedingungen
3.2.7.1 Kaufvertrag
3.2.7.2 Unternehmen
3.2.7.3 Datenschutz
3.3 Chancen und Risiken des Vertriebs über eBay
4 EIGNUNG VON EBAY FÜR DEN VERTRIEB VON VERSICHERUNGSPRODUKTEN
4.1 Ziele der Nutzung von eBay als Vertriebskanal
4.2 Ausgangssituation
4.3 Marktvolumen und Marktpotential
4.4 Auswahl von geeigneten Versicherungsprodukten
4.4.1 Besonderheiten des Produkts Versicherung
4.4.2 Anforderungen an Produkte
4.4.3 Darstellung geeigneter Versicherungsprodukte
4.5 Die Komponenten des Marketing-Mix vor dem Hintergrund des Versicherungsvertriebs über eBay
4.5.1 Ausrichtung der Preispolitik
4.5.2 Ausrichtung der Produktpolitik
4.5.3 Ausrichtung der Servicepolitik
4.5.4 Ausrichtung der Kommunikationspolitik
4.5.4.1 eBay-externe Werbung
4.5.4.2 eBay-interne Werbung
4.5.5 Ausrichtung der Distributionspolitik
4.6 Beispielrechnungen
4.7 Chancen und Risiken des Vertriebs von Versicherungsprodukten über eBay
5 SCHLUSSBETRACHTUNG
5.1 Zusammenfassung der Ergebnisse
5.2 Fazit
Die Arbeit untersucht die Relevanz des Internets als Vertriebskanal für Versicherungsunternehmen und analysiert spezifisch die Eignung der Handelsplattform eBay für den Vertrieb ausgewählter Versicherungsprodukte, wobei die Perspektive eines bereits online agierenden Versicherungsmaklers eingenommen wird.
3.1.1 eBay USA (ebay.com)
Das Auktionshaus eBay entstand am 1. Mai 1995 in Silicon Valley im Bundesstaat Kalifornien in den USA . Pierre Omidyar veröffentliche auf seiner privaten Homepage ein selbst geschriebenes Auktionsprogramm, mit dem es möglich war Waren weltweit im Internet anzubieten. Mit der steigenden Beliebtheit seiner anfänglich „AuctionWeb“ genannten Handelsplattform, stieg auch der Anreiz damit Geld zu verdienen. Seine ersten Einnahmen machte Omidyar indem er pro Auktion, bei denen hauptsächlich Sammlerartikel versteigert wurden, eine Provision in Höhe von 5 % bei einem Erlös bis 25 US-Dollar bzw. 2,5 % bei einem Höchstgebot über 25 US-Dollar verlangte. Formal wurde eBay ein Jahr später, also im Mai 1996, unter dem Namen „Echo Bay Technology Group“ gegründet. Als sich Omidyar einige Monate später die Internetadresse „EchoBay.com“ registrieren lassen wollte, stellte er fest, dass diese bereits durch ein kanadisches Unternehmen namens „Echo Bay Mines“, das Goldminen in Nevada betreibt, rechtlich geschützt war. Daraufhin entschied er die Abkürzung „ebay.com“ zu verwenden.
1 EINLEITUNG: Hier werden die Problemstellung des zunehmenden Preiswettbewerbs, das Ziel der Arbeit sowie der strukturelle Aufbau definiert.
2 BEDEUTUNG DES INTERNETS ALS VERTRIEBSKANAL: Dieses Kapitel erläutert die allgemeine Internetnutzung, die Rolle für Finanzdienstleistungen und spezifisch die heutige Präsenz von Versicherern online.
3 DARSTELLUNG DER HANDELSPLATTFORM EBAY: Es wird die Geschichte, die Funktionsweise, das Auktionsmodell, die Gebührenstruktur sowie die rechtlichen Grundlagen von eBay detailliert beschrieben.
4 EIGNUNG VON EBAY FÜR DEN VERTRIEB VON VERSICHERUNGSPRODUKTEN: Dieses Kernkapitel prüft durch Analyse des Marketing-Mix und Beispielrechnungen, unter welchen Bedingungen der Vertrieb von Versicherungsprodukten über eBay sinnvoll ist.
5 SCHLUSSBETRACHTUNG: Eine Zusammenfassung der gewonnenen Erkenntnisse sowie ein abschließendes Fazit, welches den Online-Vertrieb über eBay als ausbaufähige Chance bewertet.
Versicherungen, Internetvertrieb, eBay, Handelsplattform, Multichannel-Vertrieb, Versicherungsmakler, Marketing-Mix, Online-Auktion, Preispolitik, Produktpolitik, Low-Interest-Produkte, Finanzdienstleistungen, E-Commerce, Kundenakquise, Rentabilität.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Prüfung des Internet-Auktionshauses eBay als ergänzender Vertriebsweg für ausgewählte Versicherungsprodukte aus der Sicht eines Maklers.
Die zentralen Themen umfassen die Bedeutung des Internets als Vertriebskanal, die Funktionsweise von eBay sowie die strategische Eignung und Wirtschaftlichkeit spezifischer Versicherungsprodukte für diese Plattform.
Das Ziel ist es, die Relevanz des Internets für Versicherer aufzuzeigen, die eBay-Plattform zu durchleuchten und zu klären, ob der Vertrieb von Versicherungsprodukten über diesen Kanal wirtschaftlich sinnvoll ist.
Der Autor führt eine theoretische Analyse durch, untermauert diese mit empirischen Beobachtungen (Stichproben bei eBay) und führt Modell-Beispielrechnungen zur Ermittlung der Wirtschaftlichkeit durch.
Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Darstellung der eBay-Plattform, der Definition von Anforderungen an "eBay-kompatible" Versicherungsprodukte und der strategischen Gestaltung des Marketing-Mix in diesem Kontext.
Die wichtigsten Begriffe sind Versicherungsvertrieb, eBay, Online-Marketing-Mix, Multichannel-Strategie und Wirtschaftlichkeitsanalyse von Versicherungsangeboten.
Im Gegensatz zur persönlichen Beratung steht bei eBay der Aspekt des „verkauften“ statt „gekauften“ Produkts sowie die Herausforderung, Aufmerksamkeit bei einer Zielgruppe zu erregen, die oft nicht gezielt nach Versicherungen sucht.
Ja, der Autor kommt zu dem Schluss, dass der Vertrieb – abhängig von den Rahmenbedingungen und dem Produkt – durchaus rentabel sein kann, auch wenn er sich aktuell in einer Entwicklungsphase befindet.
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