Examensarbeit, 2004
94 Seiten, Note: 1,0
1 EINLEITUNG
1.1 GESUNDHEIT UND KRANKHEIT
1.2 BESTIMMUNG UND EINGRENZUNG DES THEMAS
2 PRÄVENTION
2.1 DAS RISIKO-FAKTOREN-MODELL
2.2 GESUNDHEITSFÖRDERUNG
2.3 SALUTOGENESE
2.4 PRÄVENTIONSKONZEPTE
3 DAS METABOLISCHE SYNDROM
3.1 DIE MIT DEM METABOLISCHEN SYNDROM ASSOZIIERTEN STÖRUNGEN
3.1.1 Adiopsitas als Aspekt des Metabolischen Syndroms
3.1.1.1 Ätiopathogenese und Epidemiologie der Adipositas
3.1.2 Gestörter Kohlenhydratstoffwechsel als Aspekt des Metabolischen Syndroms
3.1.2.1 Die Bedeutung des Insulins im Stoffwechsel
3.1.2.2 Klassifikation des Diabetes mellitus
3.1.2.3 Ätiopathogenese und Epidemiologie des Diabetes mellitus Typ II
3.1.3 Dyslipoproteinämie als Aspekt des Metabolischen Syndroms
3.1.3.1 Grundlagen des Lipoproteinstoffwechsels
3.1.3.2 Klassifikation der Dyslipoproteinämie
3.1.3.3 Ätiopathogenese und Epidemiologie der Dyslipoproteinämie
3.1.4 Hypertonie als Aspekt des Metabolischen Syndroms
3.1.4.1 Ätiopathogenese und Epidemiologie der essenziellen Hypertonie
3.2 DAS METABOLISCHE SYNDROM AUS PSYCHOLOGISCH NEUROENDOKRINOLOGISCHER PERSPEKTIVE
3.2.1 Psychosoziales Modell der Krankheitsentstehung
3.2.2 Psychosoziale Faktoren beim Metabolischen Syndrom
3.3 FOLGEN DES METABOLISCHEN SYNDROMS
3.3.1 Komplikationen und Folgekrankheiten
3.3.2 Psychosoziale Folgen der Adipositas
3.3.3 Kosten
3.4 ZWISCHENBILANZ ZUR ÄTIOPATHOGENESE UND EPIDEMIOLOGIE
3.5 THERAPIE UND PRÄVENTION DES METABOLISCHEN SYNDROMS
4 SPORT IN DER PRÄVENTION UND THERAPIE DES METABOLISCHEN SYNDROMS
4.1 SPORT IN DER THERAPIE DES METABOLISCHEN SYNDOMS
4.1.1 Sport und Übergewicht / Adipositas
4.1.2 Sport und gestörter Kohlenhydratstoffwechsel
4.1.3 Sport und Dyslipoproteinämie
4.1.4 Sport und Hypertonie
4.1.5 Trainingsempfehlungen in der Therapie
4.1.5.1 Form des Trainings
4.1.5.2 Trainingsintensität
4.1.5.3 Trainingsdauer
4.1.5.4 Trainingsfrequenz
4.1.6 Sportarten in der Therapie
4.1.6.1 Bewegungsformen speziell bei der Adipositas
4.1.6.2 Bewegungsformen speziell bei der Hypertonie
4.1.7 Zusammenfassung und Diskussion: Sport als Mittel der Therapie des Metabolischen Syndroms
4.2 SPORT IN DER PRÄVENTION DES METABOLISCHEN SYNDROMS
4.2.1 Empfehlungen für die Prävention des MTS
4.2.2 Zusammenfassung und Diskussion: Sport in der Prävention
4.3 PSYCHOSOZIALE AUSWIRKUNGEN KÖRPERLICHER AKTIVITÄT IN DER PRÄVENTION
4.3.1 Modellvorstellung zum Einfluss der sportlichen Aktivität in der Stress-Gesundheits-Beziehung
4.3.2 Ursache-Wirkungs-Theorien
4.3.3 Sport und Wohlbefinden
4.3.3.1 Sport und aktuelles psychisches Befinden (Stimmungen)
4.3.3.2 Sport und habituelles Befinden
4.3.3.3 Sport und Beschwerdeerleben
4.3.3.4 Sport und soziales Wohlbefinden
4.3.4 Sport und Selbstkonzept
4.3.5 Sport und die generalisierte Kompetenzerwartung
4.3.6 Zusammenfassung, Vergleich und Diskussion: Sport und psychosoziale Aspekte
4.4 FORDERUNGEN AN DEN GESUNDHEITSSPORT
4.4.1 Sinnzuschreibungen, Konsequenz- und Kompetenzerwartungen
4.4.1.1 Sinnzuschreibungen als motivationaler Aspekt
4.4.1.2 Konsequenzerwartungen als motivationaler Aspekt
4.4.1.3 Kompetenzerwartungen als motivationaler Aspekt
4.4.2 Wissensvermittlung als motivationale Voraussetzung
4.4.3 Die Funktion des Übungsleiters
4.5 GESUNDHEIT FÜR ALLE?
5 ZUSAMMENFASSUNG UND WEITERFÜHRENDE GEDANKEN
Diese Arbeit untersucht, inwiefern körperliche Aktivität und Gesundheitssport als präventive und therapeutische Mittel beim Metabolischen Syndrom fungieren können. Dabei wird die wissenschaftliche Forschungsfrage verfolgt, ob Sport das „Non-Plus-Ultra“ zur Bewältigung dieses spezifischen Risiko-Clusters darstellt und wie entsprechende sportliche Interventionen gestaltet sein müssen, um nachhaltige gesundheitsrelevante Effekte zu erzielen.
1 Einleitung
Als der Mensch der westlichen Industrienationen die moderne Technik erfand, verbannte er auch die körperliche Anstrengung aus seinen Alltagstätigkeiten. Wir sitzen beim Arbeiten vor dem Bildschirm des modernen Computers und in der Freizeit bietet der Fernseher das entbehrte Amüsement. Eigentlich ist unser Körper aber für diese Art von Sesshaftigkeit nicht gemacht. Die Kombination von schlaffer Muskulatur und falscher Ernährungsgewohnheiten fordert seinen Preis. Gekoppelt mit den entsprechenden genetischen Dispositionen ziehen diese Verhaltensweisen zahlreiche Erkrankungen nach sich, die nicht nur zur Kostenexplosion im Gesundheitswesen führen, sondern auch für den Einzelnen mit großem Leid verbunden sein können.
Eine dramatische Zunahme der kardiovaskulären Risikofaktoren ist seit dem Zweiten Weltkrieg zu verzeichnen (vgl. Wirth 2004b, A1745). Eine Erklärung können weder genetische Einflüsse noch Umweltfaktoren bieten. Sie ist primär auf den veränderten Lebensstil der Bevölkerung und sekundär auf die gestiegene Lebenserwartung zurückzuführen (vgl. Wirth 2004b, A1747). Rauchen, fett- und zuckerreiche Ernährung, Alkohol, Bewegungsmangel und Stress sind charakteristisch für unsere Wohlstandsgesellschaft.
In jüngster Zeit wurde ein kardiovaskuläres Risiko-Cluster identifiziert: das Metabolische Syndrom. Gern wird dieses Wohlstandssyndrom auch als ´the Deadly Quartet` bezeichnet (vgl. Hanefeld 1996, 15). Der beängstigende Name birgt bereits die mögliche Folge in sich. Das Cluster ist aufgrund seiner atherosklerotischen Komplikationen mit einer hohen Mortalität verknüpft (vgl. Wirth 2003, 24). Der Prävention und Therapie dieses Störungskomplexes kommt aus diesem Grund eine besonders herausragende Bedeutung zu. Die Ursachen des Syndroms sind in den riskanten Lebensweisen unserer Überflussgesellschaft, aber auch in mangelnden gesundheitsförderlichen Ressourcen zu suchen.
1 EINLEITUNG: Einführung in die Problematik des Metabolischen Syndroms als Folge moderner Lebensstile und Darstellung der Relevanz von Prävention und Sport.
2 PRÄVENTION: Vergleich von medizinisch-pathogenetischen Risiko-Faktoren-Modellen mit dem ganzheitlichen Ansatz der Gesundheitsförderung und dem salutogenetischen Konzept.
3 DAS METABOLISCHE SYNDROM: Detaillierte Untersuchung der Komponenten, Ursachen und Folgen des Syndroms sowie eine Analyse aus psychologisch-neuroendokrinologischer Perspektive.
4 SPORT IN DER PRÄVENTION UND THERAPIE DES METABOLISCHEN SYNDROMS: Kritische Bewertung des Einflusses physischer Aktivität auf metabolische Störungen sowie psychosoziale Aspekte und Anforderungen an einen effektiven Gesundheitssport.
5 ZUSAMMENFASSUNG UND WEITERFÜHRENDE GEDANKEN: Resümee der Ergebnisse zur Wirksamkeit sportlichen Trainings und kritische Auseinandersetzung mit der praktischen Umsetzung und individuellen Eigenverantwortung.
Metabolisches Syndrom, Sporttherapie, Gesundheitssport, Prävention, Adipositas, Diabetes mellitus, Hypertonie, Salutogenese, psychische Gesundheit, Stressbewältigung, Lebensstil, Bewegungsaktivität, Compliance, Risikofaktoren, Gesundheitsförderung.
Die Arbeit untersucht das „Metabolische Syndrom“ und analysiert kritisch, inwieweit körperliche Aktivität und gezielter Gesundheitssport präventiv oder therapeutisch eingesetzt werden können.
Die Schwerpunkte liegen auf der medizinischen Einordnung der Stoffwechselstörungen, den psychologischen Auswirkungen von Sport sowie den motivationalen Anforderungen an Gesundheitssportprogramme.
Es soll herausgefunden werden, ob Sport tatsächlich das „Non-Plus-Ultra“ der Prävention und Therapie dieses Syndroms darstellt und wie Sport gestaltet sein muss, um diese Störungen effektiv zu beeinflussen.
Es handelt sich um eine wissenschaftliche Hausarbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse aktueller sportmedizinischer und sportpsychologischer Studien basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die medizinischen Grundlagen (Adipositas, Diabetes, Hypertonie), die psychologischen Wirkmechanismen (Stressbewältigung, Selbstkonzept) sowie konkrete Trainingsempfehlungen für den Gesundheitssport.
Wichtige Begriffe sind Metabolische Syndrom, Prävention, Gesundheitssport, Adipositas, Diabetes mellitus, psychische Gesundheit und Compliance.
Das Modell wird herangezogen, um zu verdeutlichen, wie personale Ressourcen und Stressverarbeitung eine Brücke zwischen der physischen Erkrankung und der psychischen Gesundheit schlagen.
Die Autorin hebt hervor, dass Übungsleiter eine Schlüsselrolle für die Bindung der Teilnehmer haben, indem sie Fach- und Sozialkompetenz mit einer authentischen Vorbildfunktion vereinen.
Sie mahnt zur Vorsicht vor einer einseitigen „Gesundheitspropaganda“ und betont, dass gesellschaftliche Rahmenbedingungen und soziale Unterschiede bei der Umsetzung gesundheitsförderlicher Maßnahmen berücksichtigt werden müssen.
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