Bachelorarbeit, 2018
65 Seiten, Note: 1,0
1. EINLEITUNG
2. DER DISRUPTIVE WANDEL IN DER AUTOMOBILINDUSTRIE
2.1 TECHNOLOGISCHER WANDEL
2.1.1 DIGITALISIERUNG
2.1.2 ELEKTROANTRIEB
2.1.3 AUTONOMES FAHREN
2.2 GESCHÄFTSMODELLE
2.2.1 NEUORIENTIERUNG IN DER AUTOMOBILINDUSTRIE
2.2.2 DIGITALE DIENSTLEISTUNGEN
2.2.3 PERSONENTRANSPORT
2.2.4 GÜTERTRANSPORT
2.2.5 ENERGIEVERSORGUNG
2.2.6 ANPASSUNG UND WEITERENTWICKLUNG
3. FINANZIERUNGSMODELLE
3.1 AUßENFINANZIERUNG
3.2 INNENFINANZIERUNG
3.3 PARTNERSCHAFTEN UND ALLIANZEN
4. UNTERNEHMENSSTEUERUNG
4.1 CONTROLLING UND WERTSCHAFFUNG
4.2 BEDEUTUNG FÜR DIE INNENFINANZIERUNG
4.3 ZIELE UND INHALTE DES STRATEGISCHEN CONTROLLINGS
4.4 STRATEGISCHE PLANUNG UND OPERATIVES CONTROLLING
4.5 STEUERUNGSKONZEPT AM BEISPIEL DER VOLKSWAGEN AG
4.5.1 ZIEL UND SYSTEMATIK DES STEUERUNGSKONZEPTS
4.5.2 ERSTE EBENE – STRATEGISCHE VORGABEN UND STRATEGIE
4.5.3 ZWEITE EBENE – STRATEGISCHE KENNZAHLEN
4.5.4 DRITTE EBENE – FINANZIERUNG DER FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG
4.5.5 VIERTE EBENE – LÜCKENANALYSE
4.5.6 FÜNFTE EBENE – OPERATIVE INITIATIVEN
4.5.7 SECHSTE EBENE – BERICHTSWESEN
5. FAZIT
Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen der Automobilindustrie den disruptiven technologischen Wandel und die damit verbundenen hohen Forschungs- und Entwicklungskosten finanzieren können. Das primäre Ziel ist die Entwicklung eines strategischen Steuerungskonzepts, das auf die Innenfinanzierung fokussiert und am Beispiel der Volkswagen AG konkretisiert wird.
2.1.3 Autonomes Fahren
Im Rahmen des technologischen Wandels findet auch eine gesellschaftliche Debatte statt, in der neue und zukünftige Formen der Mobilität häufig unter dem Begriff des autonomen Fahrens zusammengefasst und vermischt werden. Deshalb muss eine klare Differenzierung vorgenommen werden, die eine trennscharfe Abgrenzung der Begrifflichkeiten und Anwendungsbereichen des automatisierten Fahrens, des autonomen Fahrens und des fahrerlosen Fahrens ermöglicht. Dies ist besonders wichtig, da sich im Folgenden auch neue Geschäftsmodelle und notwendige Anpassungen aus den jeweiligen Bereichen ableiten lassen (vgl. Bundesanstalt für Straßenwesen (Hrsg.) 2012).
Eine eindeutige Abgrenzung und Klassifizierung kann anhand des Sechs-Stufenmodells der Autonomie vorgenommen werden. Entscheidend ist, dass es sich dabei um ein systembezogenes Modell handelt und nicht um ein fahrzeugbezogenes Modell. Demnach bezieht sich das Modell auf ein System der Autonomie, unabhängig davon, ob es sich um ein Fahrzeug mit oder ohne Lenkrad handelt (vgl. H. Reese 2016). Allgemein unterscheidet das Modell zwischen der Kontrolle der Umgebung, welche auf den Stufen null bis zwei vom menschlichen Fahrer und auf den Stufen drei bis fünf vom System übernommen wird (vgl. Bundesanstalt für Straßenwesen (Hrsg.) 2012).
Auf der Autonomiestufe null hat der Fahrer, also der Mensch die volle Kontrolle über sein Fahrzeug und ist somit für alle Dinge verantwortlich, wie beispielsweise der Lenkung, dem Bremsen und dem Gas geben.
1. EINLEITUNG: Einführung in den technologischen Wandel der Automobilindustrie und Zielsetzung der Arbeit zur Entwicklung eines Steuerungskonzepts für die Innenfinanzierung.
2. DER DISRUPTIVE WANDEL IN DER AUTOMOBILINDUSTRIE: Detaillierte Betrachtung technologischer Trends wie Digitalisierung, Elektroantrieb und autonomes Fahren sowie daraus resultierende neue Geschäftsmodelle.
3. FINANZIERUNGSMODELLE: Überblick über Außen- und Innenfinanzierung sowie die zunehmende Bedeutung von Partnerschaften und Allianzen.
4. UNTERNEHMENSSTEUERUNG: Fundamentale theoretische Ausarbeitung von Controlling-Ansätzen und Entwicklung eines sechsstufigen Steuerungskonzepts am Beispiel der Volkswagen AG.
5. FAZIT: Zusammenfassende Bewertung der Forschungsfrage und Bestätigung der Praktikabilität des entwickelten Steuerungskonzepts.
Automobilindustrie, disruptiver Wandel, strategisches Controlling, Innenfinanzierung, Unternehmenssteuerung, Volkswagen AG, Digitalisierung, Elektroantrieb, autonomes Fahren, Geschäftsmodelle, Balanced Scorecard, Cashflow, operative Rendite, Innovationskraft, Lückenanalyse.
Die Arbeit befasst sich mit der strategischen Steuerung der Innenfinanzierung in der Automobilindustrie vor dem Hintergrund disruptiver Veränderungen.
Die zentralen Themenfelder umfassen den technologischen Wandel, neue Geschäftsmodelle, Finanzierungsmöglichkeiten und Methoden der Unternehmenssteuerung.
Ziel ist die Entwicklung eines Steuerungskonzepts für die Volkswagen AG, um Forschungs- und Entwicklungskosten durch die operative Rendite (Innenfinanzierung) nachhaltig abzusichern.
Es werden Literaturanalysen, theoretische Bezugsrahmen wie die Balanced Scorecard und quantitative Analysen anhand des Geschäftsberichts der Volkswagen AG genutzt.
Der Hauptteil analysiert die technologischen Trends, Finanzierungsmodelle sowie die methodische Herleitung eines sechsstufigen Steuerungskonzepts.
Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Automobilindustrie, disruptiver Wandel, strategisches Controlling, Innenfinanzierung und Unternehmenssteuerung charakterisieren.
Die Arbeit führt aus, dass aufgrund der sinkenden Eigenkapitalquote und Sondereinflüssen (Dieselthematik) die Innenfinanzierung als primäre Quelle für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben an Bedeutung gewinnt.
Das Konzept umfasst die Ebenen: Strategische Vorgaben, strategische Kennzahlen, Finanzierung der F&E, Lückenanalyse, operative Initiativen und das Berichtswesen als Regelkreis.
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