Masterarbeit, 2018
114 Seiten, Note: 1,7
Die Arbeit befasst sich mit der Wirkung von Vergleichsarbeiten im kosovarischen Schulsystem. Ziel der Studie ist es, die Wahrnehmung und Nutzung von Vergleichsarbeiten durch Schulleitungen und LehrerInnen zu untersuchen. Dabei werden sowohl die positiven als auch die negativen Aspekte der Vergleichsarbeiten beleuchtet.
Die Einleitung führt in die Thematik ein und erläutert die Relevanz der Forschungsfrage. Der theoretische Hintergrund bietet einen Überblick über die empirische Wende in der Bildungspolitik, das Bildungsmonitoring und die Klassifikation von Vergleichsarbeiten. Es werden zudem die verschiedenen Nutzen und Ziele von Vergleichsarbeiten beleuchtet. Das Forschungsdesign wird im dritten Kapitel vorgestellt, wobei der Fokus auf die Forschungsfrage und den Forschungsstand liegt. Das vierte Kapitel behandelt das Untersuchungsgebiet, indem es einen historischen Abriss des kosovarischen Bildungssystems sowie einen Überblick über die Vergleichsarbeiten im Kosovo liefert. Die Methodik der Studie wird im fünften Kapitel beschrieben, wobei die Stichprobe, die Forschungsinstrumente und die Prozedur vorgestellt werden. Im sechsten Kapitel werden die Ergebnisse der Studie präsentiert, welche sich mit dem Kenntnisstand bezüglich externer Vergleichsarbeiten, den Meinungen über externe Tests, der Vorbereitung auf die Tests und der Nutzung der externen Testergebnisse auseinandersetzen. Die Diskussion der Ergebnisse erfolgt im siebten Kapitel, wobei Stärken und Schwächen der Methodik, die Transparenz bildungspolitischer Entscheidungen, die Erzeugung von Vergleichsstandards, die Anregung zur Diskussion neuer Ansätze, Hindernisse für die erfolgreiche Nutzung der Ergebnisse und Herausforderungen beleuchtet werden. Das achte Kapitel stellt den Schluss dar.
Vergleichsarbeiten, Bildungssystem, Kosovo, Bildungsmonitoring, Unterrichtsentwicklung, Transparenz, Steuerungswissen, Schulleistung, PISA-Test, empirische Forschung, qualitative Forschung
Vergleichsarbeiten dienen als Instrument des Bildungsmonitorings. Im Kosovo helfen sie dabei, die Leistungsfähigkeit des Systems nach dem schlechten Abschneiden bei der PISA-Studie 2015 zu identifizieren und Reformen einzuleiten.
Der Begriff stammt ursprünglich aus Deutschland (2001) und beschreibt die öffentliche Bestürzung über mäßige Schülerleistungen. Ein ähnlicher Effekt trat im Kosovo nach der ersten Teilnahme 2015 ein, was zu einem Paradigmenwechsel in der Bildungspolitik führte.
Die Ergebnisse sollen zur Unterrichtsentwicklung und als Vergleichsstandard genutzt werden. Die Studie untersucht jedoch kritisch, ob diese Nutzung in der Praxis tatsächlich stattfindet oder ob Hindernisse die Umsetzung blockieren.
Es liefert Steuerungswissen zur Bildungsplanung, schafft Transparenz über bildungspolitische Entscheidungen und regt Diskussionen über neue pädagogische Ansätze an.
Zu den Hürden zählen mangelnde Kenntnisse über die Testformate, eine unzureichende Vorbereitung der Schüler und die Schwierigkeit, aus den Daten konkrete Verbesserungen für den Unterricht abzuleiten.
Die Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) unterstützt das kosovarische Bildungsministerium (MEST) dabei, die Qualität des Unterrichts zu steigern und bessere Ergebnisse in internationalen Studien wie PISA zu erzielen.
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