Diplomarbeit, 2005
120 Seiten, Note: 1,5
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Grundlagen der Budgetierung
2.1 Controlling als Ausgangspunkt
2.1.1 Zielbezug und Stufen der Planung
2.1.2 Planungsprozess
2.2 Die Bausteine der Budgetierung
2.2.1 Budgetsystem
2.2.2 Budgetierungsprozess
2.2.3 Budgetierungsorgane
2.2.4 Funktionen der Budgetierung
2.3 Zusammenfassung - Grundlagen
3 Traditionelle Budgetierung
3.1 Eigenschaften
3.2 Techniken der Budgeterstellung
3.2.1 Problemorientierte Techniken
3.2.2 Verfahrensorientierte Techniken
3.2.2.1 Inputorientierte Verfahren
3.2.2.2 Outputorientierte Verfahren
3.3 Problemfelder der Traditionellen Budgetierung
3.3.1 Planungs- und Budgetierungsaufwand
3.3.1.1 Detaillierung und Vollständigkeit der Budgetierung
3.3.1.2 Fehlende Top-down-Vorgaben und Verhandlungsspiele
3.3.1.3 Mangelnde IT- Unterstützung
3.3.2 Budgetierungsqualität
3.3.2.1 Fortschreibungsorientierung
3.3.2.2 Einjahresfokus
3.3.2.3 Mangelnde Verknüpfung der strategischen und operativen Planung
3.3.2.4 Eindimensionalität
3.3.2.5 Flexibilität
3.3.3 Dysfunktionale Wirkung
3.3.4 Fehlende Akzeptanz der Budgetierung
3.4 Zusammenfassung – Traditionelle Budgetierung
4 Eigene empirische Untersuchung
4.1 Zielsetzung der empirischen Untersuchung
4.2 Forschungstechnische Grundlagen
4.3 Ablauf der empirischen Untersuchung
4.3.1 Problembenennung
4.3.2 Gegenstandsbenennung und Gestaltung des Fragebogens
4.3. Datenerhebung
4.3.4 Datenauswertung
4.4 Zusammenfassung – Empirische Untersuchung
5 Entwicklungstendenzen der Budgetierung
5.1 Better Budgeting
5.1.1 Die wichtigsten Vorschläge des Better Budgeting
5.1.1.1 Verbesserung des Budgetierungsprozesses
5.1.1.2 Instrumente und Werkzeuge
5.1.2 Konzept in der Praxis
5.1.3 Implementierung
5.1.4 Bewertung
5.2 Beyond Budgeting
5.2.1 Eigenschaften und Prinzipien
5.2.1.1 Flexible Managementprozesse
5.2.1.2 Radikale dezentrale Führungsprinzipien:
5.2.2 Konzept in der Praxis
5.2.3 Instrumente
5.2.4 Implementierung
5.2.5 Bewertung
5.3 Zusammenfassung – Entwicklungstendenzen der Budgetierung
6 Zusammenfassung
Diese Diplomarbeit untersucht den aktuellen Stand sowie die Entwicklungstendenzen der traditionellen Budgetierung in Unternehmen. Ziel ist es, die Eigenschaften und Problemfelder dieses klassischen Steuerungsinstruments zu analysieren, durch eine eigene empirische Untersuchung bei ausgewählten Unternehmen zu prüfen und abschließend neuere Lösungsansätze wie "Better Budgeting" und "Beyond Budgeting" kritisch zu bewerten.
3.3.1.2 Fehlende Top-down-Vorgaben und Verhandlungsspiele
In vielen Unternehmen gibt es keine strategische Planung (Vgl. Kapitel 3.3.2.3), daher fehlen auch Top-down-Zielvorgaben für die operative Planung und Budgetierung. Wenn es keine Zielvorgaben gibt, versucht jeder Beteiligte an dem Budgetierungsprozess seinen eigenen Vorteil bei der Budgeterstellung zu berücksichtigen. Die Unternehmensleitung will möglichst hohe Umsatzbudgets und niedrige Kostenbudgets durchsetzen. Da die operativen Manager entsprechend der Erfüllung von Budgets eine variable Vergütung erhalten und die Chancen für ihre Karriereaufstieg verbessern, setzen sie Kostenbudgets bewusst zu hoch und/oder Umsatzbudgets bewusst zu niedrig an, um eine „Belohnung“ (in Form von bspw. variabler Vergütung oder Bonus) für die Erfüllung der Budgets zu erhalten (Vgl. auch Kapitel 3.3.3). (In der darauf folgenden „Knetphase“ stimmen beide Seiten die Zahlen der Einzelbudgets ab, wobei der Controller in der Praxis als Koordinator mitwirkt. Es kann zu mehreren Budgetierungsrunden kommen. Daher beschäftigen sich viele Unternehmen bis in das zu planende Jahr hinein mit der Erstellung der Budgets.
1 Einleitung: Einführung in die Thematik der Budgetierung, Darstellung der aktuellen Problemstellung sowie Erläuterung des Aufbaus der Diplomarbeit.
2 Grundlagen der Budgetierung: Erläuterung der theoretischen Basis, insbesondere der Verbindung zwischen Controlling, Planung und den spezifischen Bausteinen der Budgetierung.
3 Traditionelle Budgetierung: Detaillierte Betrachtung der Eigenschaften und Techniken der Budgeterstellung sowie eine kritische Analyse der bestehenden Problemfelder.
4 Eigene empirische Untersuchung: Vorstellung der Forschungsziele und der methodischen Vorgehensweise einer schriftlichen Befragung zur praktischen Einschätzung der Budgetierungsproblematik in Unternehmen.
5 Entwicklungstendenzen der Budgetierung: Detaillierte Untersuchung der alternativen Ansätze "Better Budgeting" und "Beyond Budgeting" sowie deren Implementierung und Bewertung.
6 Zusammenfassung: Synthese der gewonnenen Erkenntnisse aus Theorie und Empirie sowie ein Ausblick auf die zukünftige Entwicklung in der Budgetierungspraxis.
Budgetierung, Budgetsteuerung, Controlling, Better Budgeting, Beyond Budgeting, Planungsprozess, Unternehmensführung, Strategische Planung, Budgetmanipulation, Budgetary Slack, Performance, Kostenmanagement, Empirische Untersuchung, Budgetvorgabe, Key Performance Indicators.
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Budgetierung als zentralem Führungs- und Steuerungsinstrument, ihren traditionellen Formen und den aktuellen Tendenzen, diese zu optimieren oder durch neue Konzepte abzulösen.
Die Arbeit fokussiert auf die Grundlagen der Budgetierung, die Kritik an traditionellen Modellen (z.B. Zeitaufwand, Inflexibilität) sowie die Konzepte Better Budgeting und Beyond Budgeting.
Ziel ist es, die theoretisch identifizierten Probleme der Budgetierung mit der praktischen Realität in Unternehmen zu vergleichen und zu bewerten, wie Unternehmen auf diese Herausforderungen reagieren.
Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse sowie eine eigene empirische Untersuchung mittels schriftlicher Befragung (Fragebögen) von dreizehn Unternehmen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der traditionellen Budgetierung, die Analyse der Problemfelder, die Durchführung einer empirischen Studie und die Vorstellung moderner Ansätze.
Zentrale Begriffe sind Budgetierung, Controlling, Budgetmanipulation, Better Budgeting, Beyond Budgeting und Planungseffizienz.
"Better Budgeting" zielt darauf ab, den klassischen Budgetierungsprozess durch effizientere Instrumente zu verbessern, während "Beyond Budgeting" das Budget als Steuerungsmechanismus komplett in Frage stellt und auf dezentrale, marktähnliche Steuerung setzt.
Die Bank dient als "Paradebeispiel" für eine erfolgreiche Beyond-Budgeting-Umsetzung, da sie seit 1970 erfolgreich ohne feste Budgets steuert und dies durch konsequente Dezentralisierung und Kundenorientierung erreicht.
Die Untersuchung zeigt, dass der "Budgetierungsaufwand" und "Akzeptanzprobleme" wesentliche Herausforderungen sind, sowie die Schwierigkeit, die gesamte Unternehmenskultur für radikale Veränderungen zu öffnen.
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