Magisterarbeit, 2005
89 Seiten, Note: 1
1. Einleitung
2. Theoretischer Hintergrund
2.1 Belastung und Stress
2.1.1 Das transaktionale Stressmodell nach Lazarus
2.1.2 Der salutogenetische Ansatz nach Antonovsky
2.1.3 Stress bei Kindern
2.2 Kinder im Vorschulalter
2.2.1 Die physische Entwicklung
2.2.2 Die kognitive Entwicklung
2.2.3 Das sportliche Verhalten von Kindern
2.3 Initiative „Kinder bewegen“ der Deutschen Olympischen Gesellschaft
2.3.1 Idee und Entstehung der Initiative „Kinder bewegen"
2.3.2 Projektkindergarten Südniedersachsen
2.4 Fragestellungen und Leithypothesen
3. Methodik der Untersuchung
3.1 Die Auswahl
3.2 Das Untersuchungsmaterial
3.2.1 Der Fragebogen
3.2.1.1 Die Entwicklung des Fragebogens
3.2.1.2 Die Instruktion
3.2.2 Beobachtungen
3.3 Die Untersuchungsdurchführung
3.3.1 Ablauf
3.3.2 Zeitliche und räumliche Bedingungen
3.3.3 Besonderheiten
3.4 Die Auswertungsmethoden
3.4.1 Die Datenaufbereitung
4. Ergebnisse
4.1 „Kinder im Vorschulalter treiben regelmäßig Sport“
4.2 „Eltern, die sportlich aktiv sind, haben Kinder, die ebenfalls sportlich aktiv sind“
4.3 „Schon Kinder im Vorschulalter leiden unter dauerhaft zu hohen Anforderungen“
4.4 „Kinder im Vorschulalter zeigen Stresssymptome“
4.5 „Mädchen und Jungen zeigen die gleichen Stresssymptome in gleicher Ausprägung“
4.6 „Die Initiative „Kinder bewegen“ hat einen positiven Einfluss auf die Kinder“
5. Diskussion und Ausblick
5.1 Diskussion
5.2 Über die Möglichkeiten der Stressbewältigung im Kindergarten
6. Zusammenfassung
7. Literatur
Die Arbeit untersucht, ob Kinder im Kindergartenalter sportlichen Belastungen ausgesetzt sind, ob diese oder andere Anforderungen Stress auslösen können und inwieweit eine Bewältigung dieser Stressoren möglich ist. Dabei wird insbesondere analysiert, welchen Einfluss Bewegung und Sport auf das Wohlbefinden und die Entwicklung von Kindern in einem spezifischen Projektkindergarten haben.
2.1.1 Das transaktionale Stressmodell nach Lazarus
Lazarus geht davon aus, dass die subjektive Bewertung einer fordernden Situation durch den Menschen bestimmt, ob eine Stresssituation entstehen kann oder nicht. Der Mensch wird einer Anforderung ausgesetzt, die er zu bewältigen versucht. Diese Anforderung kann verschiedener Natur sein, beispielsweise eine rote Ampel, eine Prüfung oder ein Streit. Der Mensch nimmt diese potentiellen Stressoren (Stressauslöser) wahr und bewertet sie in mehreren Schritten.
In der ersten Bewertung, nach Lazarus „primary appraisal“ genannt, überprüft der Mensch, ob es sich bei der Anforderung oder dem potentiellen Auslöser um eine Bedrohung oder eine Herausforderung handelt und ob die Anforderung als beängstigend, ermunternd oder gar als irrelevant empfunden wird. Kommt der Mensch bei dieser ersten Bewertung zu der Erkenntnis, dass die Situation auf ihn nicht bedrohlich, sondern eher herausfordernd wirkt, ist die Entstehung von Stress unmöglich.
1. Einleitung: Darstellung der Problemstellung bezüglich Stress bei Kindern im Vorschulalter und der Zielsetzung der Untersuchung.
2. Theoretischer Hintergrund: Einführung in Stressmodelle (Lazarus, Antonovsky), kindliche Entwicklung sowie die Vorstellung der Initiative „Kinder bewegen“.
3. Methodik der Untersuchung: Beschreibung der Auswahl des Kindergartens, der Fragebogenentwicklung, Durchführung und Auswertungsmethodik.
4. Ergebnisse: Analyse und Interpretation der erhobenen Daten zu Sportverhalten, Stresssymptomen und dem Einfluss der Eltern und der Initiative.
5. Diskussion und Ausblick: Kritische Reflexion der Ergebnisse und Diskussion möglicher Methoden zur Stressbewältigung im Kindergarten.
6. Zusammenfassung: Zentrale Schlussfolgerungen aus den Untersuchungsergebnissen.
Sportliche Belastung, Stressbewältigung, Kindergartenalter, Vorschulalter, Kinder bewegen, transaktionales Stressmodell, Salutogenese, motorische Entwicklung, Elternrolle, Stresssymptome, Coping-Strategien, Bewegungsförderung, Psychomotorik, erlebnisorientierte Entspannung.
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen sportlicher Belastung, Stresserleben und den Möglichkeiten der Stressbewältigung bei Kindern im Kindergartenalter.
Zentrale Themen sind die kindliche Entwicklung, theoretische Stressmodelle nach Lazarus und Antonovsky sowie die Auswirkungen sportlicher Aktivitäten auf die Gesundheit und das Wohlbefinden von Kindergartenkindern.
Das Ziel ist es herauszufinden, ob Kinder eines spezifischen Projektkindergartens unter dauerhaft hohen Anforderungen leiden und welche Rolle dabei Bewegung, Sport und das Verhalten der Eltern spielen.
Es wurde eine empirische Untersuchung mittels schriftlicher Fragebögen bei den Eltern der Kinder des Projektkindergartens durchgeführt.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil zur Stressforschung und kindlichen Entwicklung sowie einen empirischen Teil, in dem Hypothesen zum Sportverhalten und Stresserleben der Kinder überprüft werden.
Sportliche Belastung, Stressbewältigung, Kindergarten, Kinder bewegen, Stresssymptome, Elternrolle und kindliche Entwicklung.
Die Auswahl erfolgte, weil dieser Kindergarten an der Initiative „Kinder bewegen“ teilnimmt und somit Bewegung einen besonderen Stellenwert im pädagogischen Konzept einnimmt.
Die Ergebnisse zeigen, dass Kinder nur selten Stresssymptome wie Kopfweh oder Schlafstörungen aufweisen, was darauf hindeutet, dass sie nicht unter dauerhaft zu hohen Anforderungen leiden.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

