Bachelorarbeit, 2018
51 Seiten, Note: 2,0
1 EINLEITUNG
1.1 MOTIVATION UND FRAGESTELLUNG
1.2 AUFBAU DER ARBEIT
1.3 AKTUELLER FORSCHUNGSSTAND
2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN
2.1 SPIELERTALENT IN NUTZENMAXIMIERENDEN VEREINEN
2.2 DAS HUMANKAPITAL EINES SPIELERS
2.2.1 Humankapitaltheorie nach Becker
2.2.2 Allgemeines und spezifisches Humankapital
2.2.3 Ein Spielertransfer – Eine Investition in das spezifische Humankapital
3 EMPIRISCHE ANALYSE
3.1 DATENGRUNDLAGE
3.2 DIE TRANSFERAUSGABEN IM BEOBACHTUNGSZEITRAUM
3.3 TOP -3 PLATZIERTE UND ABSTEIGER: DIE TRANSFERAUSGABEN
3.4 REGRESSIONSANALYSE: MESSUNG DES STATISTISCHEN ZUSAMMENHANGS ZWISCHEN DER ERREICHTEN PUNKTZAHL UND DEN TRANSFERAUSGABEN
3.4.1 Korrelationsanalyse
3.4.2 Einfache lineare Regression
3.5 DIE ANZAHL DER TRANSFERS IM BEOBACHTUNGSZEITRAUM
3.6 TOP-3 PLATZIERTE UND ABSTEIGER: DIE ANZAHL DER SPIELERTRANSFERS
3.7 REGRESSIONSANALYSE: MESSUNG DES STATISTISCHEN ZUSAMMENHANGS ZWISCHEN DER ERREICHTEN PUNKTZAHL UND DER ANZAHL DER GETÄTIGTEN TRANSFERS
3.8 EINFACHE LINEARE REGRESSION
4 FAZIT
5 AUSBLICK
Die Arbeit untersucht statistisch, ob ein Zusammenhang zwischen Transferausgaben, der Anzahl getätigter Transfers und dem sportlichen Erfolg (gemessen an Punkten) in der English Premier League zwischen 2006 und 2016 besteht, um die Hypothese zu prüfen, ob höhere Investitionen und eine geringere Transferhäufigkeit die sportliche Performance steigern.
2.2.1 Humankapitaltheorie nach Becker
In diesem Kontext lassen sich nach Becker zwei Typen von Humankapital unterscheiden: das generelle Humankapital und das spezifische Humankapital (vgl. Becker, 1994). Um diese Unterscheidung im Rahmen des Profifußballs zu verstehen, ist es sinnvoll, die allgemeinen Überlegungen von Becker bezüglich des ‚Trainings on the Job‘ zu beleuchten. Becker untersuchte in seinen wissenschaftlichen Arbeiten die ökonomischen Auswirkungen von Investitionen seitens einer Firma in das Humankapital ihrer Mitarbeiter. Im Folgenden wird die Humankapitaltheorie nach Becker dargestellt und alle folgenden Modelle beziehen sich auf diese Theorie.
Dabei wird vereinfacht angenommen, dass vollkommene Märkte vorliegen und alle Informationen jederzeit verfügbar sind. Unter diesen Umständen sind die Gehälter bzw. die Ausgaben W eines Unternehmens zum Zeitpunkt t gleich den Einnahmen bzw. der Grenzproduktivität der Mitarbeiter MP zum Zeitpunkt t (vgl. Becker, 1994: 31).
1 EINLEITUNG: Hinführung zur Thematik der rasant steigenden Transferausgaben im Fußball und Definition der zentralen Forschungsfrage zum Zusammenhang zwischen Investitionen und sportlichem Erfolg.
2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN: Herleitung des nutzenmaximierenden Verhaltens von Sportvereinen und Anwendung der Humankapitaltheorie von Becker zur Erklärung von Spielertransfers.
3 EMPIRISCHE ANALYSE: Statistische Untersuchung der Transferdaten der Premier League mittels Korrelations- und Regressionsanalysen, um den Einfluss von Ausgaben und Transferhäufigkeit auf die Punktzahl zu messen.
4 FAZIT: Zusammenführung der Ergebnisse, wobei höhere Investitionen positiv, eine hohe Anzahl an Transfers jedoch negativ mit der sportlichen Performance korrelieren.
5 AUSBLICK: Diskussion zukünftiger Forschungsfelder wie den Einfluss von Trainerteams oder positionsspezifischen Transfers auf den sportlichen Erfolg.
Transferausgaben, sportlicher Erfolg, Premier League, Humankapital, Regressionsanalyse, Grenzproduktivität, Spielertransfer, Punktzahl, Vereinsmanagement, Investitionsstrategie, Performance, Korrelation, Spielertalent, Profifußball, Datensatz.
Die Arbeit analysiert den statistischen Zusammenhang zwischen finanziellen Investitionen in Spieler (Transferausgaben) und dem sportlichen Erfolg in der English Premier League über einen Zeitraum von elf Jahren.
Die zentralen Themen sind die ökonomische Theorie von Sportvereinen, die Humankapitaltheorie nach Becker und die statistische Auswertung von Transferaktivitäten und Ligaplatzierungen.
Das Ziel ist es, zu messen, ob Vereine, die mehr in Spieler investieren, auch automatisch erfolgreicher sind, und wie sich die Anzahl der Neuzugänge auf die sportliche Produktivität auswirkt.
Es werden zwei Regressionsmodelle (einfache lineare Regression) angewendet, ergänzt durch Korrelationsanalysen, um die statistische Signifikanz der untersuchten Zusammenhänge zu bestimmen.
Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Modelle erläutert und anschließend der empirische Datensatz (Saisons 2006/07 bis 2016/17) analysiert, inklusive Vergleichen zwischen Top-Klubs und Absteigern.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Transferausgaben, Humankapital, Grenzproduktivität, Regressionsanalyse und sportliche Performance.
Sie dient dazu, Spielertransfers als Investitionen in spezifisches oder allgemeines Wissen zu interpretieren und das Problem von ex-post opportunistischem Verhalten zu analysieren.
Die Analyse zeigt einen negativen Zusammenhang: Eine hohe Anzahl an Neuzugängen korreliert in diesem Datensatz eher mit einer geringeren sportlichen Produktivität.
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