Fachbuch, 2018
85 Seiten
1 Einleitung
2 Die Bedeutung der Generation in der Arbeitswelt
2.1 Die Kategorisierung der Altersgruppen
2.2 Die Generationen des Arbeitsmarktes
2.2.1 Die Baby-Boomer
2.2.2 Die Generation X
2.2.3 Die Generation Y
2.2.3.1 Einflüsse auf die Generation Y
2.2.3.2 Kompetenzen der Generation Y
2.2.3.3 Die Generation Y auf dem Arbeitsmarkt
3 Work-Life-Balance
3.1 Definition und Entwicklung der Work-Life-Balance
3.2 Maßnahmen zur Förderung der Work-Life-Balance
3.2.1 Flexible Arbeitszeiten und Vertrauensarbeitszeit
3.2.2 Teilzeit und Altersteilzeit
3.2.3 Telearbeit
3.2.3.1 Heimbasierte Telearbeit
3.2.3.2 Mobile Telearbeit
3.2.4 Sabbatical
3.2.5 Betriebliche Gesundheitsmaßnahmen
3.2.5.1 Sportangebote
3.2.5.2 Health- & Wellness-Programme
4 Zielsetzung der empirischen Analyse zur Bedeutung der Work-Life-Balance für Berufseinsteiger
4.1 Hypothesen
4.1.1 Geschlechtsspezifische Unterschiede in der Bedeutung
4.1.2 Ausprägungen in Abhängigkeit der familiären Situation
4.1.3 Auswirkung der Persönlichkeit auf die Bedeutung der Work-Life-Balance
5 Methode
5.1 Versuchsdesign
5.2 Beschreibung der Stichprobe
6 Ergebnisse
6.1 Datenaggregation
6.2 Deskriptive und interferenzstatistische Analysen
7 Diskussion
8 Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung der Work-Life-Balance für Berufseinsteiger am Beispiel von Studierenden. Ziel ist es, durch eine empirische Erhebung Zusammenhänge zwischen soziodemografischen Merkmalen, der persönlichen Motivation und der Einstellung zu einer gesunden Balance zwischen Berufs- und Privatleben zu identifizieren.
3.1 Definition und Entwicklung der Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance stellt einen unpräzisen Begriff dar, der in seiner theoretischen Fundierung kein einheitliches Konstrukt beschreibt, sondern genauer betrachtet ein ganzes Themengebiet widerspiegelt. In dessen thematischem Vordergrund stehen hierbei Fragen zum Zusammenspiel und Wirken von Berufs- und Privatleben (Wiese, 2015).
Im Dorsch wird das Konstrukt an diesem Punkt wie folgt definiert:
„Work-Life-Balance [...] befasst sich mit der Entwicklung innerbetrieblicher Lösungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ (Bailyn, L., Fletcher, J.K., Pruitt, B.H. & Rapoport, R., 2001; Harvard Business Review, 2000, S.1804).
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fügt in einer Publikation 2005 weiterhin hinzu:
„Work-Life-Balance bedeutet eine neue, intelligente Verzahnung von Arbeits- und Privatleben vor dem Hintergrund einer veränderten und sich dynamisch verändernden Arbeits- und Lebenswelt“ (S.4).
Der Begriff Work-Life-Balance ist an dieser Stelle oftmals irreführend, da die Erwerbsarbeit einen Teil des Lebens darstellt und nicht, wie mit dem Begriff impliziert, einen dem Leben gegenübergestellten Bereich. Dies führt dazu, dass an einigen Stellen Kritik gegenüber diesem Konstrukt geäußert und nach alternativen Bezeichnungen geforscht wird. Ulich und Wiese (2011) stellen dem das Konzept der Life Domain Balance gegenüber, welches eine konzeptuelle Erweiterung der Work-Life-Balance darstellen soll. Das Konstrukt umfasst hierbei die Annahme, dass es neben der Arbeit und dem Privatleben noch weitere relevante Lebensbereiche und Kontexte gibt, deren Berücksichtigung die Work-Life-Balance nicht vollzieht (Ulich & Wiese, 2011).
1 Einleitung: Vorstellung der Relevanz der Generation Y im unternehmerischen Kontext und der Forderung nach einer verbesserten Work-Life-Balance.
2 Die Bedeutung der Generation in der Arbeitswelt: Analyse der Merkmale von Baby-Boomern, Generation X und Generation Y sowie deren Einflüsse auf den heutigen Arbeitsmarkt.
3 Work-Life-Balance: Definition des Konstrukts sowie Vorstellung betrieblicher Maßnahmen wie flexiblen Arbeitszeiten, Telearbeit, Sabbaticals und Gesundheitsangeboten.
4 Zielsetzung der empirischen Analyse zur Bedeutung der Work-Life-Balance für Berufseinsteiger: Herleitung der Fragestellung und Formulierung von neun Hypothesen auf Basis der aktuellen Forschungslage.
5 Methode: Beschreibung des Versuchsdesigns mittels einer Online-Befragung und der Zusammensetzung der Stichprobe.
6 Ergebnisse: Statistische Auswertung der erhobenen Daten zur Überprüfung der aufgestellten Hypothesen.
7 Diskussion: Interpretation der statistischen Ergebnisse und Einordnung in den theoretischen Rahmen sowie Reflexion der Untersuchungsmethode.
8 Ausblick: Identifikation zukünftiger Forschungsbedarfe, insbesondere im Hinblick auf neue Familienmodelle und internationale Vergleiche.
Work-Life-Balance, Generation Y, Berufseinsteiger, Vereinbarkeit, Arbeitswelt, Karriere, Motivation, Leistungsmotivation, Mitarbeiterzufriedenheit, betriebliches Gesundheitsmanagement, Familienmodell, Arbeitsklima, Telearbeit, empirische Analyse, Personalmanagement.
Die Arbeit untersucht, welche Bedeutung junge Berufseinsteiger der Generation Y der Work-Life-Balance beimessen und wie diese mit ihrer beruflichen Orientierung korreliert.
Die Schwerpunkte liegen auf den Merkmalen der Generation Y, den verschiedenen Konzepten der Work-Life-Balance, betrieblichen Maßnahmen zur Mitarbeiterförderung und der empirischen Analyse von Karrierepräferenzen.
Das Hauptziel ist die empirische Überprüfung, inwieweit Aspekte wie Geschlecht, Motivation und das elterliche Vorbild die Einstellung von Studierenden zur Work-Life-Balance und zu Karrierebedingungen beeinflussen.
Es wurde eine quantitative empirische Untersuchung durchgeführt. Mittels eines standardisierten Online-Fragebogens wurden Daten erhoben und mit statistischen Verfahren wie t-Tests und Korrelationsanalysen (SPSS) ausgewertet.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Auseinandersetzung mit Generationsmerkmalen und Work-Life-Balance-Konzepten sowie den empirischen Teil, der Hypothesen zu Karrierebedingungen und Motivationsstrukturen prüft.
Die zentralen Schlagworte sind Generation Y, Work-Life-Balance, Berufseinsteiger, Karriere, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Leistungsmotivation.
Die Arbeit stellt die Generation X den nachfolgenden Generationen gegenüber, um zu verdeutlichen, dass sich Wertevorstellungen hinsichtlich Karriere, Materialismus und Abgrenzung zwischen den Generationen gewandelt haben.
Die Untersuchung prüft Hypothesen zur Vorbildfunktion der Eltern. Während ein direkter starker Zusammenhang zwischen elterlicher Karriere und der der Kinder nur begrenzt nachweisbar war, zeigt die Arbeit, dass das elterliche Vorbild dennoch eine Orientierungsfunktion im persönlichen Werdegang innehaben kann.
Die Ergebnisse zeigen, dass soziale Faktoren wie das Arbeitsklima im Team mittlerweile einen höheren Stellenwert einnehmen als monetäre Anreize oder klassische Karriereparameter.
Die Autorin stellt fest, dass flexible Arbeitsmodelle wie Gleitzeit oder Home-Office zunehmend als Standard wahrgenommen werden und Unternehmen diese aktiv implementieren müssen, um als attraktive Arbeitgeber für junge Talente zu gelten.
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