Bachelorarbeit, 2008
72 Seiten, Note: 1,3
Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation
1 Einleitung
2 Der Europäische Verfassungsprozess
3 Theoretische Grundlagen der Berichterstattung über Europa-Themen
4 Die Präsenz von Europa-Themen in den Medien
4.1 Die alltägliche Berichterstattung über die EU
4.2 Die Berichterstattung über den VVE
5 Ableitung der Forschungsfragen
6 Methodisches Vorgehen
6.1 Planung und Durchführung der Inhaltsanalyse
6.2 Operationalisierung
7 Ergebnisse der Untersuchung
7.1 Forschungsfrage 1
7.2 Forschungsfrage 2
7.3 Forschungsfrage 3
7.4 Forschungsfrage 4
8 Fazit
Die Arbeit untersucht vergleichend, wie deutsche und französische Printmedien im ersten Halbjahr 2007 über den europäischen Verfassungsprozess und den Übergang vom VVE zum Reformvertrag berichteten, um Unterschiede in der medialen Darstellung und deren zeitliche Entwicklung aufzuzeigen.
Methodisches Vorgehen
Um die Forschungsfragen dieser Arbeit zu beantworten, wird eine vergleichende Inhaltsanalyse von je zwei deutschen und zwei französischen überregionalen Tageszeitungen durchgeführt. Eine Inhaltsanalyse ist ein systematisches Verfahren zur Erhebung und Auswertung von Daten, mit dem Texte, Bilder oder Filme untersucht werden können (vgl. Diekmann, 2004, S.480f.). Die Methode der Inhaltsanalyse wurde für diese Arbeit gewählt, weil nur eine Inhaltsanalyse des Informationsmaterials es ermöglicht, umfassende, systematische und intersubjektiv nachvollziehbare Beschreibungen und Nachweise über die Informationsinhalte zu gewinnen (Früh, 2007, S. 27). Die Inhaltsanalyse ermöglicht es, eine „große Anzahl von Botschaften vergleichbarer Natur“ (Rössler, 2005, S. 16) auf darin auffindbare Muster und Tendenzen hin zu untersuchen und allgemeine und verallgemeinerbare Aussagen zu erhalten (ebd. S. 16). Außerdem kann das Problem der Reaktivität vernachlässigt werden, da sich die zu codierenden Elemente nicht durch den Einfluss des Codierers verändern (ebd. S. 21). Ein weiteres Argument für die Durchführung einer Inhaltsanalyse der Berichterstattung über die EU ist, dass es sich hierbei um einen Politikbereich handelt, der für den größten Teil der Bürger nicht direkt erfahrbar ist, sondern ihnen nur durch die Berichterstattung der Massenmedien zugänglich gemacht wird. Die Massenmedien prägen demnach besonders stark das Bild, das ihre Rezipienten sich von der EU machen. (Machill et al., 2006, S. 133)
1 Einleitung: Stellt das Thema des europäischen Verfassungsprozesses vor, beleuchtet die Rolle Deutschlands und Frankreichs und formuliert das Ziel der Untersuchung.
2 Der Europäische Verfassungsprozess: Beschreibt den Ablauf der Reformbemühungen von der Deklaration von Laeken bis zum Entwurf des VVE und dessen Scheitern.
3 Theoretische Grundlagen der Berichterstattung über Europa-Themen: Erläutert die Konzepte der Europäischen Öffentlichkeit, Nachrichtenwerttheorie und Agenda-Setting im Kontext der Medienanalyse.
4 Die Präsenz von Europa-Themen in den Medien: Systematisiert bisherige Forschungsergebnisse zum Umfang, Anlass und zur Bewertung von EU-Berichterstattung.
5 Ableitung der Forschungsfragen: Führt die zentrale Forschungsfrage sowie die vier untersuchten Kriterien (Umfang, Europäisierungsgrad, Schwerpunkte, Bewertung) ein.
6 Methodisches Vorgehen: Beschreibt das methodische Design der Inhaltsanalyse, die Auswahl der Zeitungen, den Untersuchungszeitraum sowie die Operationalisierung.
7 Ergebnisse der Untersuchung: Präsentiert und interpretiert die Ergebnisse der Inhaltsanalyse basierend auf den vier definierten Forschungsfragen.
8 Fazit: Fasst die Hauptergebnisse zusammen, interpretiert die Unterschiede zwischen den Ländern und zeigt Grenzen sowie Potenziale der Studie auf.
Europäische Union, Verfassungsprozess, Medienanalyse, Inhaltsanalyse, Printmedien, Deutschland, Frankreich, EU-Ratspräsidentschaft, Reformvertrag, VVE, Europäisierungsgrad, Berichterstattung, Nachrichtenwert, Agenda-Setting, politische Kommunikation.
Die Arbeit analysiert die Medienberichterstattung über den europäischen Verfassungsprozess und den Übergang vom VVE zum Reformvertrag im ersten Halbjahr 2007 in Deutschland und Frankreich.
Im Fokus stehen der Berichterstattungsumfang, der Grad der Europäisierung, die inhaltlichen Schwerpunkte und die Bewertung der Akteure sowie des EU-Reformvertrags.
Das Ziel ist ein systematischer Vergleich der Berichterstattung in deutschen und französischen Qualitätszeitungen, um Unterschiede und Ähnlichkeiten in den Diskursen beider Länder aufzuzeigen.
Die Autorin führt eine systematische, quantitative Inhaltsanalyse von zwei deutschen und zwei französischen überregionalen Tageszeitungen durch.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, den aktuellen Forschungsstand, die Ableitung von Hypothesen, die Methodik und die detaillierte Ergebnispräsentation zu den Forschungsfragen.
Zu den prägenden Begriffen gehören Europäische Union, Verfassungsprozess, Medienanalyse, Inhaltsanalyse, EU-Ratspräsidentschaft und Reformvertrag.
Die Präsidentschaft wirkte als Katalysator, der in Deutschland zu einem höheren Nachrichtenwert und einer positiveren Bewertung der deutschen EU-Ratspräsidentschaft führte.
Da der Untersuchungszeitraum zwei zentrale Ereignisse abdeckt, wechselte der Fokus der Berichterstattung im Laufe des Halbjahres vom gescheiterten VVE hin zum neu beschlossenen Reformvertrag.
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