Masterarbeit, 2011
200 Seiten, Note: 1,7
Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Frage, ob und wie sich das Wahlverhalten von Bürgerinnen und Bürgern in einem „Superwahljahr“ mit mehreren gleichzeitigen Wahlen auf unterschiedlichen politischen Ebenen unterscheidet. Im Fokus steht dabei die Analyse des Einflusses von Parteiidentifikation, Kandidatenorientierung, Themenorientierung und der Rolle der Medienkommunikation auf das Wahlverhalten in Thüringen im Jahr 2009.
Die Einleitung stellt die Forschungsfrage und den theoretischen Rahmen der Untersuchung dar. Sie erläutert den Hintergrund des Forschungsinteresses und die Relevanz der Thematik für die Kommunikationswissenschaft. Kapitel 2 beleuchtet die theoretischen Grundlagen des Wahlverhaltens. Es werden verschiedene Ansätze zur Erklärung des Wahlverhaltens vorgestellt, darunter der soziologische, der sozialpsychologische und der Rational-Choice-Ansatz. Zudem werden wichtige Einflussfaktoren der Wahlentscheidung, wie soziale Einflüsse, Ideologien und Werte sowie die Rolle der Medien, behandelt. Kapitel 3 widmet sich dem Wahlverhalten im Mehrebenensystem. Es werden verschiedene Ansätze zur Beschreibung der Interdependenzen zwischen Wahlen auf unterschiedlichen Ebenen diskutiert, darunter Wahlzyklus-Ansätze und der Second-Order-Election-Ansatz. Kapitel 4 stellt den Kontext der Untersuchung, das Wahljahr 2009 in Thüringen, vor und beschreibt den Ablauf der einzelnen Wahlen. Kapitel 5 beschreibt das Forschungsinteresse und die Forschungsfrage im Detail. Kapitel 6 erläutert die Methodik der Studie, die auf einer Panel-Befragung basiert. Kapitel 7 analysiert die Ergebnisse der Untersuchung im Hinblick auf die Einflussfaktoren auf das Wahlverhalten in den verschiedenen Wahlbereichen.
Wahlverhalten, politische Kommunikation, Medienwirkung, Wahlforschung, Mehrebenensystem, Parteiidentifikation, Kandidatenorientierung, Themenorientierung, Wahlkampfkommunikation, Thüringen, Europawahl, Kommunalwahl, Landtagswahl, Bundestagswahl.
Ein Superwahljahr bezeichnet ein Jahr, in dem mehrere Wahlen auf unterschiedlichen Ebenen (z.B. Europa-, Kommunal-, Landtags- und Bundestagswahl) gleichzeitig oder kurz hintereinander stattfinden.
Die Arbeit analysiert, unter welchen Voraussetzungen Wahlen auf untergeordneten Ebenen als "Stimmungstests" für die Bundespolitik fungieren oder ob ebenenspezifische Faktoren dominieren.
Massenmedien beeinflussen die Themen- und Kandidatenorientierung der Wähler und tragen zur langfristigen politischen Meinungsbildung bei.
Dieser Ansatz besagt, dass Wahlen unterhalb der nationalen Ebene oft als "zweitrangig" wahrgenommen werden, was zu geringerer Beteiligung und Protestwahlen führen kann.
Die Studie untersucht die Nutzung von Online-Angeboten wie dem Wahl-o-mat und Web 2.0-Plattformen sowie deren Wirkung auf die politische Information der Bürger.
Damit ist der direkte Austausch über Politik im sozialen Umfeld (Familie, Freunde, Bekannte) gemeint, der oft eine verstärkende Wirkung auf die Wahlentscheidung hat.
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