Bachelorarbeit, 2012
108 Seiten, Note: 2,1
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Forschungsfrage der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2. Internes Marketing
2.1 Begriff des internen Marketings
2.2 Ziele des internen Marketing
2.3 Instrumente des internen Marketings
2.3.1 Instrumente des Personalorientierten Marketingmanagement
2.3.2 Instrumente des marketingorientierten Personalmanagements
2.4 Barrieren bei der Umsetzung des internen Marketings
2.4.1 Inhaltliche-konzeptionelle Barrieren
2.4.2 Organisatorische-strukturelle Barrieren
2.4.3 Personell-kulturelle Barrieren
3. Interne Kommunikation
3.1 Fachliche Einordnung
3.2 Definition
3.3 Ziele der internen Kommunikation
3.4 Aufgaben der internen Kommunikation
3.5 Kommunikationsstrategie
3.6 Erfolgskontrolle
4. J&M Management Consulting AG
4.1 Das Unternehmen
4.2 Organisationsstruktur
4.3 Stabsbereich Corporate Finance
4.4 Internes Marketing im Stabsbereich CoFi
5. Empirische Analyse
5.1 Erhebungsmethode und Datengrundlage
5.1.1 Stichprobe – Interviewpartner
5.1.2 Entwicklung des Leitfadens
5.1.3 Vorbereitung und Durchführung der Interviews
5.2 Auswertung der Experteninterviews
5.3 Ergebnisse der empirischen Erhebung
6. Handlungsempfehlung
7. Schlussbetrachtung
Die vorliegende Bachelorarbeit hat zum Ziel, ein fundiertes Marketing- und Kommunikationskonzept für den Stabsbereich Corporate Finance der J&M Management Consulting AG zu entwickeln. Dabei wird untersucht, wie theoretische Ansätze des internen Marketings in der Praxis angewendet werden können, um die Attraktivität des Bereichs zu steigern, Kompetenzen besser darzustellen und Kommunikationswege zu optimieren.
2.1 Begriff des internen Marketings
Unter dem Begriff „Internes Marketing“ ist zu verstehen, wie ein Unternehmen richtig in die Effektivität und Überzeugungskraft seiner Mitarbeiter investiert, mit dem Ziel die Bedürfnisse der Kunden zu erfüllen.5 Das Interne Marketing ist das Bindeglied zwischen dem absatzorientierten Personalmanagement und dem mitarbeiterorientierten Marketingmanagement. Für beide Teile besteht jedoch eine voneinander abweichende Zielsetzung. Im Fokus des absatzorientierten Personalmanagement stehen allein die Mitarbeiter und deren Kompetenzen und Motivation. Bei dem mitarbeiterorientierten Marketingmanagement stehen Endverbraucher oder Zwischenabnehmer mit ihren Bedürfnissen im Mittelpunkt.6
In den letzten Jahrzehnten haben sich verschiedenartige Begriffserklärungen zum Internen Marketing herauskristallisiert. Im Folgenden sollen zwei dargelegt werden.
“Internes Marketing umfaßt die planmäßige Gestaltung der unternehmerischen Austauschbeziehungen mit internen Systemelementen zu absatzmarktorientierten Zwecken.“7
„We can think of internal marketing as viewing employees as internal customers, viewing jobs as internal products, and then endeavoring to offer internal products that satisfy the needs and wants of these internal customers while addressing the objectives of the organization.“8
Nach Stauss steht die Absatzmarktorientierung sichtlich im Vordergrund. Berry hingegen beschreibt in seiner Definition das Interne Marketing als ein Konzept, bei welchem die Mitarbeiter als interne Kunden und die Arbeitsplätze als interne Produkte fungieren. Nach der Sichtweise von Berry geht es primär um die Übertragung von traditionellen Marketingprinzipien auf den internen Bereich einer Unternehmung. Beiden Abgrenzungen gemeinsam sind die Ansichten, dass das Interne Marketing im Endeffekt einer ausgereiften Leistungserstellung gegenüber dem Endkonsument zugutekommen soll.9
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik des internen Marketings ein und definiert die Zielsetzung sowie die Forschungsfrage der Arbeit.
2. Internes Marketing: Hier werden der Begriff, die Ziele, Instrumente sowie Barrieren bei der Umsetzung des internen Marketings theoretisch beleuchtet.
3. Interne Kommunikation: Dieses Kapitel erläutert die interne Kommunikation als essentielles Marketinginstrument, inklusive Strategieentwicklung und Erfolgskontrolle.
4. J&M Management Consulting AG: Vorstellung des Unternehmens und des Stabsbereichs Corporate Finance mit Bezug auf die Notwendigkeit von internem Marketing.
5. Empirische Analyse: Dokumentation der Erhebungsmethode (Experteninterviews), deren Auswertung und die Verknüpfung mit dem theoretischen Rahmen.
6. Handlungsempfehlung: Auf Basis der Analyse werden konkrete Instrumente und Schritte zur Verbesserung der internen Kommunikation vorgeschlagen.
7. Schlussbetrachtung: Zusammenfassung der Ergebnisse und Fazit der Arbeit.
Internes Marketing, Interne Kommunikation, Corporate Finance, Mitarbeitermotivation, Unternehmensberatung, Kommunikationsstrategie, Experteninterviews, Personalmanagement, Organisationsstruktur, Prozessoptimierung, Unternehmensimage, Mitarbeiterengagement, Wissensmanagement.
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines Marketing- und Kommunikationskonzepts, um die interne Effektivität und Außenwirkung eines spezifischen Stabsbereichs (Corporate Finance) in einem Beratungsunternehmen zu steigern.
Die Schwerpunkte liegen auf dem Internen Marketing, der internen Kommunikation, der Organisationspsychologie innerhalb von Stabsbereichen und der empirischen Qualitätssicherung durch Expertenbefragung.
Das Ziel ist es, durch die Einführung systematischer Kommunikationsinstrumente ein professionelleres Image des Bereichs Corporate Finance zu erreichen und die interne Zusammenarbeit zu verbessern.
Die Arbeit nutzt einen qualitativen Forschungsansatz, wobei Experteninterviews geführt und mittels eines fünfstufigen Auswertungsverfahrens (nach Meuser/Nagel) analysiert werden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung des internen Marketings, die Vorstellung der Unternehmensstruktur von J&M sowie eine detaillierte Auswertung der geführten Experteninterviews.
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Internes Marketing, Mitarbeiterzufriedenheit, Kommunikationsstrategie und Prozessoptimierung beschreiben.
Dies bezieht sich auf die Motivationsfaktoren der Mitarbeiter: Während das "Können" durch Weiterbildung gestärkt wird, adressiert das "Wollen" emotionale Faktoren wie Anerkennung und Wertschätzung.
Die interne Community soll als Netzwerk dienen, um unternehmensinterne Probleme dezentral und lösungsorientiert durch interdisziplinäre Kommunikation zu bearbeiten, anstatt sich nur auf starre Hierarchien zu verlassen.
Die Autorin schlägt vor, klare Ziele (z.B. Senkung von Fehlern in Reisekostenabrechnungen) zu definieren und diese durch quantitative oder qualitative Messungen in zeitlichen Abständen zu evaluieren.
Laut den Experten ist das größte Hindernis oft nicht fehlende Motivation, sondern eine fehlende Struktur sowie die Gefahr, dass interne Marketingmaßnahmen als "zusätzliche Last" und nicht als Instrument zur Arbeitserleichterung wahrgenommen werden.
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