Bachelorarbeit, 2018
72 Seiten, Note: 1,0
Diese Arbeit befasst sich mit der Wirkung von Niedrigzinsen auf das Anlageverhalten privater Anleger. Im Kontext der aktuellen Niedrigzinsphase stehen Anleger vor neuen Herausforderungen, da sichere Kapitalanlagen nur geringe Renditen abwerfen. Diese Studie untersucht, ob sich das Anlageverhalten von Anlegern in der aktuellen Situation verändert hat. Hierzu wurden Hypothesen aufgestellt und mithilfe eines statistischen Programms überprüft. Es konnte statistisch belegt werden, dass Niedrigzinsen zu einer Veränderung des Anlageverhaltens von Anlegern führen.
Die Einleitung führt in die Thematik der Niedrigzinspolitik und deren Auswirkungen auf das Anlageverhalten privater Anleger ein. Sie erläutert die Zielsetzung der Arbeit und die methodische Vorgehensweise.
Im Kapitel "Theoretische Grundlagen" werden die Portfoliotheorie und das CAPM-Modell vorgestellt, die als theoretische Basis für die Analyse des Anlageverhaltens dienen. Die wichtigsten Grundannahmen und die kritische Würdigung der Modelle werden erläutert.
Das Kapitel "Modell- und Hypothesenentwicklung" präsentiert das entwickelte Modell zur Untersuchung des Einflusses von Niedrigzinsen, Risikobereitschaft und Risikostreuung auf das Anlageverhalten. Es werden Hypothesen formuliert, die im empirischen Teil der Arbeit geprüft werden.
Der empirische Teil der Arbeit befasst sich mit der Datenerhebung, der Beschreibung der Stichprobe und der Überprüfung der Gütekriterien der verwendeten Messinstrumente. Die Hypothesen werden anhand einer multiplen Regressionsanalyse überprüft.
In den Handlungsempfehlungen für Privatanleger werden die Ergebnisse der Untersuchung zusammengefasst und konkrete Empfehlungen für die Anlagepolitik in der Niedrigzinsphase gegeben.
Niedrigzinspolitik, Anlageverhalten, Privatanleger, Risikobereitschaft, Risikostreuung, Portfoliotheorie, CAPM-Modell, Empirische Untersuchung, Handlungsempfehlungen
Da klassische sichere Anlagen wie Sparbücher kaum noch Rendite abwerfen, sind Privatanleger gezwungen, ihre Strategien zu ändern. Dies führt oft zu einer Umschichtung in risikoreichere Anlageformen wie Aktien.
Es beschreibt die Zielkonflikte zwischen Rendite, Sicherheit und Liquidität. In der Niedrigzinsphase ist es besonders schwierig, alle drei Ziele gleichzeitig zu erreichen.
Die Arbeit untersucht, ob die traditionell risikoaversen deutschen Anleger ihre Risikobereitschaft erhöht haben, um eine angemessene Rendite zu erzielen. Statistisch lässt sich eine Veränderung des Verhaltens belegen.
Die Theorie dient als Grundlage für die Diversifikation. Sie hilft Anlegern zu verstehen, wie sie durch Risikostreuung (Asset Allocation) ihr Portfolio in einem schwierigen Marktumfeld optimieren können.
Anleger sollten langfristig auf eine breite Risikostreuung setzen und sich kritisch mit ihrer eigenen Risikobereitschaft auseinandersetzen, anstatt Kapital unverzinst auf Tagesgeldkonten liegen zu lassen.
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