Bachelorarbeit, 2018
48 Seiten, Note: 1,0
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit den Auswirkungen psychischer Erkrankungen der Eltern auf die kindliche Entwicklung. Im Fokus steht dabei die Resilienzforschung, die untersucht, welche Faktoren Kindern helfen, trotz belastender Erfahrungen psychisch gesund zu bleiben. Die Arbeit soll ein tieferes Verständnis für die Herausforderungen von Kindern psychisch kranker Eltern fördern und mögliche Präventivmaßnahmen aufzeigen.
Die Arbeit beginnt mit einer umfassenden Einführung in das Thema psychische Erkrankungen der Eltern und deren Auswirkungen auf Kinder. Dabei wird ein Überblick über die häufigsten psychischen Störungen gegeben und die Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung in verschiedenen Bereichen beleuchtet. Die Kapitel 3 und 4 gehen tiefer auf die Risikofaktoren ein, die Kinder psychisch kranker Eltern in ihrer Entwicklung beeinträchtigen können. Dabei werden sowohl allgemeine als auch spezifische Risikofaktoren, abhängig von der Art der elterlichen Erkrankung, betrachtet. Kapitel 5 widmet sich dem Konzept der Resilienz, welches als Schutzfaktor vor negativen Auswirkungen der belastenden Erfahrungen betrachtet werden kann. Verschiedene Studien und Modelle zur Resilienzforschung werden vorgestellt und wichtige Schutzfaktoren für Kinder psychisch kranker Eltern werden identifiziert. Kapitel 6 beleuchtet verschiedene Präventivmaßnahmen, die Kindern und Familien helfen können, mit den Herausforderungen umzugehen. Es werden verschiedene Ansätze vorgestellt, wie beispielsweise Familienorientierte Prävention, Gruppentherapie und Patenschaften.
Psychische Erkrankungen, Kinder psychisch kranker Eltern, Entwicklung, Resilienz, Schutzfaktoren, Risikofaktoren, Prävention, Familienorientierte Prävention, Kinderhilfe, Soziale Arbeit, Interventionen
Schätzungen zufolge leben rund 3 Millionen Kinder in Deutschland mit mindestens einem psychisch kranken Elternteil zusammen.
Dies beschreibt einen Prozess, bei dem Kinder die Rolle und Verantwortung der Erwachsenen übernehmen, weil die Eltern aufgrund ihrer Krankheit dazu nicht in der Lage sind.
Sie untersucht Schutzfaktoren, die es Kindern ermöglichen, trotz der belastenden familiären Situation psychisch gesund zu bleiben.
Dazu gehören persönliche Ressourcen des Kindes, stabile außerfamiliäre soziale Netzwerke und Wissen über die Krankheit der Eltern.
CHIMPS (Children of Mentally Ill Parents) ist ein familienorientierter Präventionsansatz, der Elterngespräche, Kindergespräche und gemeinsame Familiengespräche kombiniert.
Weil lange Zeit die Aufmerksamkeit der Fachwelt primär auf den erkrankten Erwachsenen lag und die Bedürfnisse der Kinder vernachlässigt wurden.
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