Masterarbeit, 2017
129 Seiten, Note: 2,2
1 Einleitung
1.1 Hinführung
1.2 Das Filmplakat als Teil des (Kino)-Filmes
1.3 Gegenstand, Fragestellung und Methode
1.4 Forschungüberblick
1.5 Zur Auswahl der Beispiele
2 Die Immersion
2.1 Der Begriff - Die Definition und die Kontextualisierung
2.2 Die verschiedenen Arten der Immersion
2.2.1 Die narrative Immersion
2.2.2 Die ludische Immersion
2.2.3 Räumliche Immersion
2.2.4 Emotionale Immersion
2.3 Erste Ansätze in der bildenden Kunst
3 Das Immersionsversprechen des Kinoplakats
3.1 Die Entwicklung des Films und die kohärente Evolution der Kinoplakate
3.1.1 Vom Kinomatographen bis zum Tonfilm - Die Anfänge
3.1.2 Der Tonfilm
3.1.3 Der Farbfilm
3.2 Der stereoskopische und der 3D-Film
3.2.1 Die Periode der Neuerscheinung
3.2.2 Die konvergente Ära
3.2.3 Das Festival of Britain
3.2.4 Das Aufkommen des 3D-Films im Kino
3.2.5 Die Renaissance des Panoramas
3.2.6 Der Erotik-Film
3.2.7 Die phantom rides - Der Vorläufer des IMAX-Kinos?
3.2.8 Die immersive Ära
3.2.9 Die digitale Ära
4 Das Immersionsversprechen am Objekt des Kinoplaktes
5 Fazit
5.1 Zusammenfassung der Ergebnisse
5.2 Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht die medienwissenschaftliche Fragestellung, wie das Filmplakat im historischen Kontext das Versprechen auf immersive Erfahrungen durch die Filmrezeption kommuniziert. Es wird analysiert, inwiefern Kinoplakate technische Innovationen und räumliche Aspekte als Werbemittel nutzen, um beim Rezipienten eine entsprechende Erwartungshaltung zu erzeugen.
1.1. Hinführung
„Is immersion to be understood merely as a result of, and thus little more than a synonym for, realism? If so, what kind of simulation would this imply? This essay posits that two distinctly different modes, namely external and internal realism, could be responsible for the emergence of immersive experience, and, in particular, examines the effect of the latter. In this context, the specific characteristics of the potential for abstraction inherent in the moving image will be emphasized in order to analyze a wide and perhaps surprising variety of characteristics that point to its immersive potential.“1
Der wissenschaftliche Diskurs hat sich verändert. Wo im 19. und teilweise auch 20. Jahrhundert noch viele Zusammenhänge als trivial und und einfach gegeben akzeptiert wurden, ist das Bewusstsein für kritische Auseinandersetzung mit trivial erscheinenden Fragestellungen des Alltages angestiegen. Als Beispiel dafür lässt sich der Begriff der Immersion ansehen. Das vorgegangene Zitat soll dabei einführend die Tragweite des (medienwissenschaftlichen) Immersionsbegriffes skizzieren. Seit den ersten Darstellungen durch die bildende Kunst werden Medien aktiv rezipiert. Die dadurch entstehende Rezeptionswirkung stellt einen kausalen Zusammenhang mit dem Verständnis unseres gesellschaftlichen Lebens her.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die medienwissenschaftliche Untersuchung der Immersion ein und skizziert die methodische Vorgehensweise sowie die Zielsetzung der Arbeit.
2 Die Immersion: Dieses Kapitel verortet den Immersionsbegriff medienwissenschaftlich und differenziert zwischen verschiedenen Typen wie narrativer, ludischer, räumlicher und emotionaler Immersion.
3 Das Immersionsversprechen des Kinoplakats: Das Kapitel analysiert die historische Entwicklung der Filmtechnik und deren korrelierende Darstellung auf Kinoplakaten, um das Versprechen immersiver Erfahrungen zu untersuchen.
4 Das Immersionsversprechen am Objekt des Kinoplaktes: Hier wird das Filmplakat als Instrument der Kommunikationspolitik betrachtet und die paratextuelle Verbindung zwischen Film und Plakat zusammenfassend reflektiert.
5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Analyse zusammen und diskutiert die Hypothese der Entwicklung von Werbestrategien in Bezug auf immersive Versprechen.
Immersion, Filmplakat, Kinogeschichte, Filmrezeption, Medienwissenschaft, Stereoskopie, 3D-Film, visuelle Kommunikation, Immersionsversprechen, Werbestrategie, Kinotechnik, Rezeptionserfahrung, Paratext, digitale Ära, Spektakel.
Die Arbeit untersucht die medienwissenschaftliche Beziehung zwischen Kinofilmen und ihren zugehörigen Plakaten, insbesondere im Hinblick darauf, wie diese Plakate das Versprechen auf eine immersive Filmerfahrung kommunizieren.
Zentrale Themen sind die theoretische Herleitung des Immersionsbegriffs, die historische Entwicklung filmtechnischer Innovationen (von frühen Filmen über 3D bis zur digitalen Ära) und die Analyse von Werbestrategien auf Kinoplakaten.
Ziel ist es zu klären, wie Kinoplakate im historischen Kontext technisch bedingte Innovationen nutzen, um Erwartungen an ein immersives Filmerlebnis beim Zuschauer zu wecken.
Die Arbeit nutzt eine diskurs- und inhaltsanalytische Herangehensweise, wobei sie konkrete Beispiele von Kinoplakaten deskriptiv untersucht, um historische Konstanten und Veränderungen in der Werbepraxis zu identifizieren.
Der Hauptteil behandelt chronologisch die verschiedenen Phasen der Filmtechnik – Tonfilm, Farbfilm, 3D/Stereoskopie sowie die Renaissance des Panoramas – und vergleicht diese mit den Gestaltungsmustern der entsprechenden Filmplakate.
Die Schlüsselwörter beziehen sich auf die Schnittstelle zwischen technischer Filmgeschichte, visueller Gestaltung (Grafik/Design) und medienwissenschaftlicher Rezeptionstheorie, wobei der Fokus stets auf dem Begriff der Immersion liegt.
Die 3D-Technik dient als zentrales Beispiel für eine technische Innovation, die das Versprechen auf Immersion direkt und offensiv auf Werbeplakaten thematisiert, um Zuschauer für das neue Seherlebnis zu gewinnen.
Der Autor kommt zu dem Schluss, dass sich Mendiburus Hypothese – dass sich 3D als Standard etabliert und der Begriff "3D" schließlich von Postern verschwindet, da das Spektakuläre zur Normalität wird – in Teilen bewahrheitet hat, da heute eine gewisse Trivialisierung der immersiven Werbung feststellbar ist.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

