Masterarbeit, 2016
88 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Einführung und Relevanz des Themas
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Verlauf der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen des Mobile Commerce
2.1 Rahmenbedingungen des Mobile Commerce
2.1.1 Entwicklung mobiler Übertragungstechnologien
2.1.2 Das Smartphone als zentrales Mobile Device für diese Arbeit
2.1.3 Entwicklung der Smartphone-Nutzung
2.2 Mobile Commerce: Begriffsbestimmung und Marktbetrachtung
2.2.1 Definition und Abgrenzung
2.2.2 Marktbetrachtung
2.3 Mehrwerte und Smartphone-Technologien des M-Commerce
2.3.1 Mobile-Commerce-Mehrwerte
2.3.2 Smartphone-Technologien im M-Shopping
3 Betrachtung des Kaufprozesses in Phasen
3.1 Grundlagen des Kaufprozesses
3.1.1. Problemerkennung
3.1.2 Informationssuche
3.1.3 Bewertung von Alternativen
3.1.4 Kaufentscheidung
3.1.5 Verhalten in der Nachkaufphase
3.2. Nutzungsmöglichkeiten von Smartphone-Technologien im Kaufprozess
3.2.1 Smartphone-Technologien in der Problemerkennungsphase
3.2.2 Smartphone-Technologien in der Phase der Informationssuche
3.2.3 Smartphone-Technologien in der Bewertungs- und Auswahlphase
3.2.4 Smartphone-Technologien in der Kaufentscheidungsphase
3.2.5 Smartphone-Technologien in der Nachkaufphase
3.3 Zwischenfazit
4. Explorative empirische Untersuchung
4.1 Problemstellung und Zielsetzung
4.2 Daten und Methoden
4.2.1 Datenerhebungsinstrument
4.2.2 Stichprobe
4.3 Auswertung der empirischen Ergebnisse
4.3.1 Stichprobenzusammensetzung
4.3.2 Die Rolle des Smartphones im Zuge des Kaufprozesses
4.3.2.1 Problemerkennungsphase
4.3.2.2 Informations- und Bewertungsphase
4.3.2.3 Kaufentscheidungsphase
4.3.2.4 Nachkaufphase
4.3.3 Zusammenspiel von stationärem Handel, M- und E-Commerce durch den Einsatz von Smartphones
4.3.4 Abschließende Betrachtung und kritische Reflexion
5 Fazit
Die vorliegende Master Thesis analysiert die Rolle von Mobile Devices, exemplarisch am Smartphone, im Verlauf des gesamten Kaufprozesses. Das Ziel besteht darin, theoretisch zu fundieren und empirisch zu belegen, wie und zu welchen Zwecken Konsumenten Smartphone-Technologien in den einzelnen Kaufphasen einsetzen, um so das Zusammenspiel zwischen M-Commerce, E-Commerce und stationärem Handel differenziert zu bewerten.
3.1.4 Kaufentscheidung
Nachdem in der vorigen Phase eine Kaufabsicht formuliert worden ist, können noch zwei externe Faktoren die Kaufentscheidung beeinflussen. Für die vorliegende Arbeit ist nur die grundsätzliche Kaufentscheidung von Relevanz, nicht aber die sie in dieser Phase beeinflussenden Faktoren. Um jedoch in dieser theoretischen Grundlegung ein umfassendes Verständnis vom Kaufentscheidungsprozess zu vermitteln, werden die beiden Einflussfaktoren in der folgenden Abbildung dargestellt und anschließend kurz erläutert.
Zum Einen kann die Einstellung anderer Personen, die über die Kaufabsicht informiert wurden, diese kurzfristig verändern: Wenn z.B. die Ehefrau der Meinung ist, dass der Ehemann den billigsten Fernseher kaufen sollte, wird es unwahrscheinlicher, dass er den teuersten nimmt. Zum Anderen können unvorhersehbare situative Faktoren die Kaufentscheidung beeinflussen. Das kann zum Beispiel bedeuten, dass der Kauf eines teuren Sofas verschoben wird, weil das Geld für die Reparatur des plötzlich kaputt gegangen Autos benötigt wird. Darüber hinaus unterliegen Kaufentscheidungen, je nach Bedeutung des Kaufs, einem gewissen Kaufrisiko. Unter Kaufrisiko versteht man die vom Käufer subjektiv wahrgenommenen negativen Konsequenzen eines Kaufs.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz mobiler Endgeräte ein, definiert das Forschungsziel und erläutert den strukturellen Aufbau der Arbeit.
2 Theoretische Grundlagen des Mobile Commerce: Dieses Kapitel fundiert theoretisch die Rahmenbedingungen, Begriffsbestimmungen und Mehrwerte des Mobile Commerce mit Fokus auf das Smartphone als zentrales Endgerät.
3 Betrachtung des Kaufprozesses in Phasen: Hier wird der Kaufentscheidungsprozess nach Kotler als Modellgrundlage eingeführt und die Nutzungsmöglichkeiten spezifischer Smartphone-Technologien in den fünf Phasen detailliert analysiert.
4. Explorative empirische Untersuchung: In diesem Kapitel wird die durchgeführte Primärerhebung mittels Online-Fragebogen beschrieben und die Ergebnisse zur tatsächlichen Nutzung des Smartphones im Kaufprozess deskriptiv ausgewertet.
5 Fazit: Das Fazit fasst die theoretischen und empirischen Erkenntnisse zusammen, bewertet die Rolle des Smartphones im Kaufprozess und gibt Handlungsempfehlungen für den Handel.
Mobile Commerce, Smartphone, Kaufprozess, Kaufentscheidung, Kaufverhalten, Mobile Shopping, Apps, Internet Browser, ROPO-Effekt, Showrooming, Konsumentenverhalten, Mobile Technologien, stationärer Handel, Online-Handel, Kundenbindung
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Bedeutung von Smartphones innerhalb des gesamten Kaufprozesses von Konsumenten, von der ersten Problemerkennung bis zum Verhalten nach dem Kauf.
Die zentralen Themenfelder umfassen die theoretischen Grundlagen des Mobile Commerce, die Phasen des Kaufentscheidungsprozesses nach Kotler sowie das Zusammenspiel zwischen Online-Recherche und stationärem Kauf.
Das Ziel ist es, eine Lücke in der aktuellen Forschung zu füllen, indem analysiert wird, ob und wozu Konsumenten Smartphones in jeder Phase des Kaufprozesses nutzen, und wie dies das Verhältnis zwischen E-Commerce und stationärem Handel beeinflusst.
Die Arbeit kombiniert eine theoretische Fundierung in der Literaturrecherche mit einer explorativen empirischen Untersuchung, bei der 447 Personen mittels eines standardisierten Online-Fragebogens befragt wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Analyse der Smartphone-Technologien (wie Apps, Browser, Kamera) entlang der fünf Phasen des Kaufentscheidungsprozesses und eine anschließende empirische Auswertung dieser Ergebnisse.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Mobile Commerce, Kaufprozess, ROPO-Effekt, Showrooming, Smartphone-Technologien und Konsumentenverhalten.
Der ROPO-Effekt (Research Online, Purchase Offline) ist signifikant; ein Großteil der befragten Smartphone-Nutzer recherchiert mobil und schließt den Kauf anschließend im stationären Geschäft ab, was das Smartphone als Umsatzbringer für den stationären Handel ausweist.
Ja, die Studie zeigt, dass die Nutzung in der Informationssuche und der Bewertungsphase am intensivsten ist, während sie in der eigentlichen Kaufabschlussphase auf spezifische Funktionen wie Apps und Browser reduziert ist.
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