Diplomarbeit, 2018
86 Seiten, Note: 2,3
0 Einleitung
0.1 Forschungsdesign
0.1.1 Wissenschaftstheoretische Grundposition
0.1.2 Forschungsziel
0.1.3 Forschungsmethodik
0.2 Aufbau der Arbeit
1 Begriffsabgrenzung der Untersuchungsthematik
1.1 Was wird unter Geschäftsmodellen verstanden?
1.1.1 Entwicklung und Definitionen des Begriffs Geschäftsmodell
1.1.2 Zusammenfassung der Definitionen
1.1.3 Arbeitsdefinition
1.2 Was ist eine Ontologie?
1.2.1 Allgemeine Begriffsdefinitionen
1.2.2 Aufgaben von Ontologien
1.2.3 Aspekte und Bestandteile von Ontologien
1.2.4 Ablaufprozess zur Entwicklung einer Ontologie
1.2.5 Gütekriterien von Ontologien
1.2.6 Arbeitsdefinition
1.3 Zusammenfassung von Business Model und Ontologien
1.4 Was wird unter eHealth verstanden?
1.4.1 Entwicklung und Definition von eHealth
1.4.2 Akteure in eHealth Services
1.4.3 Anwendungsbereiche und Technologien
1.4.4 Zielsetzung und Vorteile von eHealth
1.4.5 Herausforderungen und Nachteile von eHealth
1.4.6 Arbeitsdefinition
1.5 Geschäftsmodellontologien im eHealth Kontext
2 Informationsdefizit bei eHealth Geschäftsmodellontologien
2.1 Literaturrecherche zur Thematik
2.2 Ergebnisse der systematischen Literaturrecherche - Informationsdefizit
2.3 Lösungsvorschlag zum Informationsdefizit
3 Ontologie zur Beschreibung von eHealth Geschäftsmodellen
3.1 Zweck und Geltungsbereich der Ontologie
3.2 Aufbau der Ontologie
3.2.1 Core Mission
3.2.2 Produkt und Nutzen
3.2.3 Akteursmanagement
3.2.3.1 Zielkunde
3.2.3.2 Schlüsselpartner
3.2.3.3 Kanal
3.2.3.4 Beziehung
3.2.4 Infrastrukturmanagement
3.2.5 eHealth Spezifika
3.2.5.1 Technologie
3.2.5.2 soziokulturelle Aspekte
3.2.5.3 Informationssicherheit und Datenschutz
3.2.5.4 Ort der Leistung
3.2.6 Finanzierung
3.2.6.1 Kostenstruktur
3.2.6.2 Erlösmodell
3.2.7 User Interface
3.3 Evaluation der Ontologie
3.4 Dokumentation der Ontologie
4 Demonstration der eHealth Geschäftsmodellontologie
5 Fazit
5.1 Diskussion der Ergebnisse
5.2 Wissenschaftlicher Beitrag
5.3 Praktischer Beitrag
5.4 Forschungsausblick
B Entwicklungsstufen zur eHGMO
B.1 Erste Version der eHGMO
B.2 Zweite Version der eHGMO
Ziel der vorliegenden Forschungsarbeit ist die Entwicklung einer domänenspezifischen Ontologie zur Beschreibung von eHealth Geschäftsmodellen. Die Arbeit befasst sich mit der zentralen Forschungsfrage, wie sich eHealth Geschäftsmodelle systematisch beschreiben lassen, um künftig technologische, patientenzentrierte eHealth Services nachhaltig in der Gesundheitsversorgung zu etablieren.
3.2.3 Akteursmanagement
Der zweite Bereich der Ontologie zur Beschreibung von eHealth Geschäftsmodellen befasst sich mit der Ausgestaltung von Kommunikationskanälen sowie der gepflegten Beziehung der Unternehmung zu seinen Zielkunden und Partnern. Dabei wird der Fokus darauf gelegt, wie Geschäftsbeziehungen und Zusammenarbeitsmöglichkeiten mit Schlüsselpartnern geschlossen werden können, damit dem Zielkunden das bestmögliche Wertangebot zum bestmöglichen Preis angeboten und verfügbar gemacht werden kann. Abbildung 14 zeigt die Beziehungen der einzelnen Elemente untereinander.
Akteure
Der wahrscheinlich größte Unterschied zur bekannten Ontologie von OSTERWALDER (2004) liegt in der holistischen Betrachtungsweise der Akteure im Geschäftsumfeld von eHealth Services und Produkten. Diese Ansicht geht auf die angesprochene Beschreibung der Akteure im medizinischen Kontext zurück, siehe Kapitel 1.4.2, von MANTZANA ET AL. (2007). Hier werden Akteure in Personen und Organisationen unterschieden (die Unterscheidung wird in der UML Version der Ontologie vernachlässigt), welche sich in die Kategorien: Empfänger, Bereitsteller, Unterstützer und Instanzen untergliedern.
In der vorliegenden Ontologie werden die jeweiligen Akteursgruppen in Zielkunde und Schlüsselpartner unterschieden. Dabei gibt es immer nur eine Akteursgruppe, die Hauptzielkunde sein kann. Die drei verbleibenden Akteursgruppen sind entsprechende Schlüsselpartner, die es zusätzlich zu betrachten gilt.
0 Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet den steigenden Druck auf Gesundheitssysteme und die Notwendigkeit digitaler Transformation durch eHealth, während sie gleichzeitig die Forschungsfrage nach der Beschreibung von eHealth Geschäftsmodellen formuliert.
1 Begriffsabgrenzung der Untersuchungsthematik: In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen der Geschäftsmodellentwicklung, die Definition und Aufgaben von Ontologien sowie der Kontext von eHealth erarbeitet.
2 Informationsdefizit bei eHealth Geschäftsmodellontologien: Basierend auf einer Literaturrecherche identifiziert das Kapitel Wissenslücken bei bestehenden Modellen und leitet daraus die Notwendigkeit für den vorgeschlagenen Lösungsansatz ab.
3 Ontologie zur Beschreibung von eHealth Geschäftsmodellen: Dieses Kapitel stellt das Kernstück der Arbeit dar: die Konzeption und detaillierte Beschreibung der neuen eHealth Geschäftsmodellontologie (eHGMO) inklusive ihrer Dimensionen.
4 Demonstration der eHealth Geschäftsmodellontologie: Die Praxistauglichkeit der entwickelten Ontologie wird hier durch die tabellarische Anwendung auf das Beispiel "Myca Nutrition" demonstriert und evaluiert.
5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, diskutiert den wissenschaftlichen sowie praktischen Beitrag der Arbeit und gibt einen Ausblick auf potenzielle weitere Forschungsfelder.
eHealth, Geschäftsmodell, Ontologie, eHGMO, Gesundheitswesen, digitale Transformation, Systementwicklung, Stakeholder, Wertangebot, Informatik, Telemedizin, Modellierung, Prozessmanagement, Wissensrepräsentation, Patientenorientierung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Gestaltung einer spezialisierten Ontologie, um Geschäftsmodelle für eHealth-Anwendungen und -Dienste präzise zu beschreiben und vergleichbar zu machen.
Die Arbeit verknüpft die Bereiche Geschäftsmodellentwicklung, Ontologien und medizinische Informatik zu einer holistischen Sichtweise für den eHealth-Sektor.
Ziel ist die Konzeption einer domänenspezifischen Ontologie, die Akteure, technologische Rahmenbedingungen und spezifische eHealth-Anforderungen in einem Modell zusammenführt.
Es wird das Paradigma des Design Science Research (DSR) verwendet, um durch iterative Schritte ein Artefakt – die Ontologie – zu schaffen und zu evaluieren.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Fundierung der Begriffe, die systematische Identifikation von Informationsdefiziten in der Literatur, die Herleitung der eHGMO und deren praktische Anwendung.
eHealth, Geschäftsmodellontologie, Systementwicklung, Stakeholder-Analyse und digitale Transformation im Gesundheitswesen.
Sie erweitert klassische Ansätze wie das Business Model Canvas um eHealth-spezifische Dimensionen wie Datenschutz, klinische Anforderungen und eine holistische Sicht auf verschiedene Akteursgruppen.
Es dient als praktische Übersetzung der theoretischen Ontologie, um auch Anwendern ohne tiefes technisches Verständnis die Analyse und Beschreibung von Geschäftsmodellen zu ermöglichen.
Sie bietet ein strukturiertes Rahmenwerk und ein User Interface, mit dem eHealth-Anbieter nachhaltigere und besser kommunizierbare Geschäftsmodelle entwickeln können.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

