Bachelorarbeit, 2018
69 Seiten, Note: 1,6
1. Einführung
2. Theoretischer Hintergrund
2.1 Commitment
2.1.1 Abgrenzung und Definition
2.1.2 Drei-Komponenten-Modell des Commitments
2.1.3 Affektives Commitment
2.1.4 Kalkulatorisches Commitment
2.1.5 Normatives Commitment
2.1.6 Relevanz in der Managementpraxis
2.2. Work-Life-Balance
2.2.1 Abgrenzung und Definition des Begriffs
2.2.2 Aktueller Forschungsstand
2.3. Forschungsstand Work-Life- Balance und organisationales Commitment
2.3.1 Empirische Befunde
2.4. Ableitung der Forschungsfrage und Hypothesen
3. Methode
3.1. Stichprobe
3.1.1 Begrenzung der Stichprobe/Probanden
3.1.2 Stichprobenumfang
3.1.3 Stichprobenbeschreibung
3.2. Untersuchungsdesign
3.2.1 Messinstrumente
3.3. Durchführung
3.4. Befragungszeitraum
3.5. Datenanalyse
4. Ergebnisse
4.1. Deskriptive Statistik
4.2. Korrelationsanalyse
5. Diskussion
5.1. Interpretation der Ergebnisse
5.2. Einordnung in den Forschungsstand
5.3. Kritische Würdigung
6. Fazit
Die Arbeit untersucht, ob ein Zusammenhang zwischen der Work-Life-Balance und den drei Commitment-Facetten (affektiv, kalkulatorisch und normativ) bei erwerbstätigen Angehörigen der Generation Y besteht. Das Ziel ist es, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, ob eine verbesserte Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben als Strategie zur Mitarbeiterbindung für diese spezifische Generation dienen kann.
2.1.3 Affektives Commitment
Das affektive Commitment beschreibt die emotionale Bindung im Sinne von Identifikation und Involvement, die ein Mitarbeiter zu seiner bzw. in seine Organisation empfindet. Arbeitnehmer, die ein starkes affektives Commitment verspüren, bleiben in der Organisation, weil sie es wollen (Meyer & Allen, 1997, S.11). Affektives Commitment fördert die Identifikation mit der Organisation sowie das Gefühl der emotionalen Verbundenheit mit der Organisation des Beschäftigten aus freiem Wollen. Diese Commitment-Komponente gilt als die höchste Verbundenheitsform, die ein Beschäftigter seiner Organisation gegenüber entwickeln kann (Carmeli, 2005, S. 447). Arbeitszufriedenheit, die Identifikation mit den Unternehmenszielen und den Werten des Unternehmens sind die Basis für das Entwickeln einer affektiven Bindung (Klimecki & Gmür, 2005, S. 338). Affektiv gebundene Mitarbeiter sind intrinsisch motiviert. Die Motive liegen hier in der persönlichen Zufriedenheit mit der Arbeitsaufgabe sowie dem Arbeitsumfeld (Meyer & Allen, 1997, S. 44).
1. Einführung: Hinführung zum Thema unter Berücksichtigung des demographischen Wandels, des Fachkräftemangels und der spezifischen Anforderungen der Generation Y.
2. Theoretischer Hintergrund: Theoretische Fundierung der Begriffe Commitment (Drei-Komponenten-Modell) und Work-Life-Balance sowie Analyse des bestehenden Forschungsstandes.
3. Methode: Darstellung des methodischen Vorgehens bei der empirischen Untersuchung, der Stichprobenbeschreibung und der gewählten Messinstrumente.
4. Ergebnisse: Präsentation der erhobenen Daten durch deskriptive Statistik und statistische Korrelationsanalyse zur Überprüfung der aufgestellten Hypothesen.
5. Diskussion: Interpretation der Studienergebnisse im Kontext der Forschungsfrage sowie kritische Auseinandersetzung mit der Validität und den Grenzen der Arbeit.
6. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Schlussfolgerung zur Bedeutung der Work-Life-Balance als zeitgemäße Bindungsstrategie für Unternehmen.
Work-Life-Balance, Commitment, Generation Y, Mitarbeiterbindung, affektives Commitment, kalkulatorisches Commitment, normatives Commitment, Organisationsbindung, Personalpolitik, Arbeitswelt, Fachkräftemangel, Vereinbarkeit, empirische Studie, Korrelationsanalyse, Bindungsstrategien.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Untersuchung des Zusammenhangs zwischen der Work-Life-Balance von Arbeitnehmern und deren Commitment gegenüber ihrer Organisation, speziell fokussiert auf die Angehörigen der Generation Y.
Die zentralen Themen sind das Drei-Komponenten-Modell des Commitments (nach Meyer und Allen), Definitionen und Relevanz der Work-Life-Balance sowie die spezifischen arbeitsbezogenen Bedürfnisse der Generation Y.
Das Ziel ist es, empirisch zu prüfen, ob Work-Life-Balance positiv mit den drei Formen des Commitments (affektiv, kalkulatorisch, normativ) korreliert, um Handlungsempfehlungen für die Mitarbeiterbindung abzuleiten.
Es handelt sich um eine quantitative, empirische Studie. Die Daten wurden mittels einer vollstandardisierten Online-Befragung erhoben und anschließend mittels Korrelationsanalyse nach Spearman statistisch ausgewertet.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil zur Definition und Einordnung der zentralen Begriffe und einen empirischen Teil, der das Forschungsdesign, die Datenerhebung, die Auswertung der Ergebnisse sowie deren Diskussion umfasst.
Wesentliche Begriffe sind Work-Life-Balance, Generation Y, Commitment, Mitarbeiterbindung, Organisationsbindung, affektive Bindung und empirische Korrelationsanalyse.
Die Auswertung ergab eine leicht positive, statistisch signifikante Korrelation zwischen Work-Life-Balance und affektivem Commitment, was die Alternativhypothese stützt.
Nein, für das kalkulatorische sowie das normative Commitment konnte in dieser Studie kein messbarer statistisch signifikanter Zusammenhang mit der Work-Life-Balance nachgewiesen werden.
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