Bachelorarbeit, 2016
54 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1 Hinführung zur Thematik
1.2 Erläuterung der Forschungsfrage
1.3 Aufbau und Struktur der Bachelorthesis
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Erläuterung des Führungsbegriffs
2.1.1 Führungsstile – Definition und Überblick
2.1.2 Messung des Führungsstils
2.1.3 Aktive und passive Beeinflussung des Führungsverhaltens
2.2 Begriffsdefinition: Innovation
2.2.1 Indikatoren zur Messung von Innovationen und Innovationserfolg
2.2.2 Darstellung der Innovationsfähigkeit
2.3 Unternehmenserfolg – Messung, Komponenten und Einflussfaktoren
2.4 Positive Auswirkungen von Aktienkursveränderungen
2.5 Zusammenhang: Führungsstil-Innovation-Unternehmenserfolg
3. Führungsverhalten und Innovationspolitik in der Konsumgüterbranche
3.1 Erläuterung der empirischen Vorgehensweise
3.2 Analyse der Führungsverhalten von CEOs des Unternehmens: Reckitt Benckiser
3.3 Auswertung der Innovationspolitik und des Unternehmenserfolgs von Reckitt Benckiser
3.4 Analyse der Führungsverhalten von CEOs des Unternehmens: Unilever
3.5 Auswertung der Innovationspolitik und des Unternehmenserfolgs von Unilever
4. Verknüpfung des Führungsverhaltens mit den unternehmensspezifischen Auswertungsergebnissen
4.1 Ursachen und Interpretation der Ergebnisse
4.2 Handlungsempfehlungen für CEOs
5. Fazit und Implikationen für die Zukunft
Die vorliegende Bachelorthesis untersucht, welchen Einfluss unterschiedliche Führungsstile auf den Unternehmenserfolg haben und welche Rolle das Führungsverhalten eines CEO konkret bei der Förderung von Innovationen spielt, wobei eine kritische Analyse von Praxisbeispielen aus der Konsumgüterbranche (Reckitt Benckiser und Unilever) erfolgt.
Der kooperative Führungsstil
Der kooperative Führungsstil hingegen zeichnet sich nach Lewin vor allem durch eine enge Zusammenarbeit des Vorgesetzten mit seinen Mitarbeitern aus. In einer Kultur des gegenseitigen Respekts erfolgt hierbei die Verteilung der Aufgaben nach Konsensfindung. Bei der Zusammenarbeit in der Umsetzung von Projekten ergänzen sich Mitarbeiter in ihren Kompetenzen und Fähigkeiten (vgl. Runcan, Raţă, Goian, 2014, S.91 ff.). Vertrauen, Mitbestimmung und Delegation von Verantwortung und Motivation sind klassische Elemente dieses Führungsstils. Eigeninitiative und Kreativität werden gefördert (Mahara, 2013). Im Gegensatz zum autoritären Führungsstil ist der Vorgesetzte beim kooperativen Führungsstil empfänglich für Kritik und Ideen. Die Führungskraft zeigt geistige Flexibilität, soziale Kompetenz, unterstützt die Mitarbeiter und delegiert. Mitarbeiter auf allen Ebenen des Unternehmens werden respektiert und die Bedeutung individueller Aufgaben zur Erreichung des gemeinsamen Ziels klar vermittelt. Außerdem klärt und respektiert der kooperative Vorgesetzte wechselseitige Erwartungen (vgl. Mahlmann, 2002, S.37-38).
Angenehm auffällig bei diesem Führungsstil ist das positive Arbeitsklima, ein hohes Level an Kommunikation, ein offenes Problemlösungsverhalten und ein kollegialer und respektvoller Umgang miteinander. Im Gegensatz zum autoritären Vorgesetzten werden Freiräume gewährt und fördert die aktiv Weiterentwicklung der Mitarbeiter gefördert. Dies trägt zu einer deutlichen Steigerung ihrer intrinsischen Eigenmotivation bei und erhöht dadurch signifikant den Zielerreichungsgrad (vgl. Mahlmann, 2002, S.41).
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Führung und Innovation ein, erläutert die Forschungsfrage sowie den Aufbau der Bachelorthesis.
2. Theoretische Grundlagen: Hier werden zentrale Begriffe definiert, darunter verschiedene Führungsstile, Innovationsmessung und die Komponenten des Unternehmenserfolgs.
3. Führungsverhalten und Innovationspolitik in der Konsumgüterbranche: Dieser empirische Teil analysiert das Führungsverhalten und die Innovationspolitik der Unternehmen Reckitt Benckiser und Unilever anhand konkreter CEOs.
4. Verknüpfung des Führungsverhaltens mit den unternehmensspezifischen Auswertungsergebnissen: Die Ergebnisse werden interpretiert und es werden praxisnahe Handlungsempfehlungen für CEOs abgeleitet.
5. Fazit und Implikationen für die Zukunft: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und reflektiert die Bedeutung des partizipativen Führungsstils für den wirtschaftlichen Erfolg und die Innovationskraft.
Führungsstil, Unternehmenserfolg, Innovation, Konsumgüterbranche, CEO, Innovationspolitik, Partizipativer Führungsstil, Reckitt Benckiser, Unilever, Unternehmensführung, Innovationsmanagement, Führungsverhalten, Personalmanagement, Unternehmenskultur, Investitionen.
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen dem Führungsstil von Konzernchefs (CEOs) und dem wirtschaftlichen Erfolg sowie der Innovationskraft von Unternehmen.
Die Arbeit fokussiert sich auf die Schnittstelle von Managementlehre, Innovationsforschung und Betriebswirtschaftslehre mit dem spezifischen Blick auf die Konsumgüterbranche.
Das Ziel ist zu analysieren, wie sich das Führungsverhalten eines CEO auf die Innovationsfähigkeit auswirkt und ob ein direkter Zusammenhang zum Unternehmenserfolg nachweisbar ist.
Die Arbeit nutzt eine empirische Analyse von Daten aus Annual Reports sowie Medienberichten und Mitarbeitererfahrungen der Unternehmen Reckitt Benckiser und Unilever über einen Zeitraum von vier Jahren.
Im Hauptteil werden verschiedene Führungsstile definiert, der theoretische Rahmen für Innovationsmessung geschaffen und die Führungsstile ausgewählter CEOs in den untersuchten Unternehmen analysiert und gegenübergestellt.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Führungsstil, Innovationserfolg, Unternehmenserfolg, partizipative Führung und empirische Unternehmensanalyse charakterisiert.
Die Arbeit identifiziert unterschiedliche Stile, von beratend-konsultativ bei Rakesh Kapoor bis hin zu partizipativen Ansätzen bei Patrick Cescau, und korreliert diese mit den jeweiligen Ergebnissen.
Die Unternehmenskultur beeinflusst maßgeblich das Innovationsklima, da sie Werte und Normen definiert, die die Offenheit für neue Ideen und die Motivation der Mitarbeiter steuern.
Ja, die Arbeit zeigt, dass eine angemessene Gewinnbeteiligung durch Dividenden langfristig das Vertrauen der Investoren stärkt, auch in wirtschaftlich anspruchsvolleren Zeiten.
Der Autor empfiehlt insbesondere den partizipativen Führungsstil zur Innovationsförderung und warnt davor, erfolgreiche Unternehmenskulturen durch zu drastische Umstrukturierungen zu gefährden.
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