Bachelorarbeit, 2017
61 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
2 Die Rechnungslegung nach dem HGB
2.1 Bedeutung des HGB als Grundlage der Rechnungslegung
2.2 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze nach HGB
2.3 Maßgeblichkeit des HGB
2.3.1 Beispiel
2.4 Probleme bei der Anwendung des HGB für die Rechnungslegung
3 Die Rechnungslegung nach IFRS
3.1 Definition und Ziele des IFRS
3.2 Struktur des IFRS Systems:
3.2.1 Framework
3.2.2 Standards
3.2.3 Interpretationen
3.3 Herausforderungen bei der Benutzung des IFRS
4 Unterschiede zwischen den beiden Ansätzen zur Rechnungslegung
4.1 Allgemeines: Vergleich der Anwendungsziele
4.2 Steuerliche Aspekte
4.3 Bewertungsmethoden
4.3.1 Vorräte
4.3.1.1 Ansatzkriterien
4.3.1.2 Erstbewertung
4.3.1.3 Folgebewertung
4.3.1.4 Beispiel
4.3.2 Langfristige Fertigungsaufträge
4.3.2.1 Beispiel
4.3.3 Abschreibungen
4.3.3.1 Außerplanmäßige Abschreibung
4.3.3.2 Wertaufholungsgebot und Neubewertung
4.3.4 Rückstellungen
4.3.4.1 Ansatzkriterien
4.3.4.2 Erstbewertung
4.3.4.3 Folgebewertung
4.3.5 Neubewertungsmodell
4.3.5.1 Beispiel
4.5 Gewinn- und Verlustrechnung
5 Fazit
Die Arbeit untersucht, ob es für mittelständische Unternehmen sinnvoll ist, neben dem verpflichtenden HGB-Jahresabschluss zusätzlich freiwillig einen Abschluss nach IFRS aufzustellen, und bietet eine Entscheidungshilfe auf Basis eines Vergleichs der Vor- und Nachteile.
4.3.4 Rückstellungen
Die Rückstellungen sind Verbindlichkeiten, die zur Berücksichtigung zukünftiger Ausgaben gebildet werden. Es ist sehr wahrscheinlich, dass diese Aufwendungen anfallen, aber die Höhe und die Fälligkeit sind noch ungewiss. Aus diesem Grund müssen sie geschätzt werden. Die Rückstellungen beziehen sich auf das alte Geschäftsjahr, deswegen werden sie am Bilanzstichtag gebildet.
4.3.4.1 Ansatzkriterien
HGB
§ 249 Abs. 1 HGB lautet: „Rückstellungen sind für ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften zu bilden. Ferner sind Rückstellungen zu bilden für 1. im Geschäftsjahr unterlassene Aufwendungen für Instandhaltung, die im folgenden Geschäftsjahr innerhalb von drei Monaten oder für Abraumbeseitigung, die im folgenden Geschäftsjahr nachgeholt werden, 2. Gewährleistungen die ohne rechtliche Verpflichtung erbracht werden.“. Die Rückstellungen dürfen nur aus den genannten Gründen gebildet werden, nicht benötigte Rückstellungen sind aufzulösen (§ 249 Abs. 2 HGB).
IFRS
Gemäß IAS 37.14 ist eine Rückstellung zu passivieren, wenn
1. „es aus einem Ereignis der Vergangenheit eine gegenwärtige Verpflichtung gibt (rechtlich oder faktisch) (das verpflichtende Ereignis);
2. eine Zahlung wahrscheinlich (mehr Gründe dafür als dagegen) ist, und
3. die Höhe zuverlässig geschätzt werden kann.“
1 Einleitung: Einführung in die Thematik der Rechnungslegung und Darstellung der Forschungsfrage, ob ein freiwilliger IFRS-Abschluss für mittelständische Unternehmen sinnvoll ist.
2 Die Rechnungslegung nach dem HGB: Erläuterung der Bedeutung des HGB, der maßgeblichen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung (GoB) und der damit verbundenen Problematiken.
3 Die Rechnungslegung nach IFRS: Beschreibung der Definition, der Ziele und der dreistufigen Struktur des IFRS-Systems bestehend aus Framework, Standards und Interpretationen.
4 Unterschiede zwischen den beiden Ansätzen zur Rechnungslegung: Detaillierter Vergleich der Anwendungsziele, steuerlichen Aspekte, Bewertungsmethoden für spezifische Posten sowie der Gewinn- und Verlustrechnung.
5 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Vor- und Nachteile beider Rechnungslegungssysteme als Entscheidungshilfe für die Praxis.
HGB, IFRS, Rechnungslegung, Jahresabschluss, Bilanzierung, Bewertung, Mittelstand, GoB, Maßgeblichkeitsprinzip, Gewinn- und Verlustrechnung, Rückstellungen, Vorräte, Fertigungsaufträge, Controlling, Harmonisierung.
Die Arbeit befasst sich mit der Gegenüberstellung von nationaler Rechnungslegung nach HGB und internationaler Rechnungslegung nach IFRS für den deutschen Mittelstand.
Die Themenfelder umfassen die rechtlichen Grundlagen beider Systeme, die Struktur der IFRS, Bewertungsmethoden in Bilanz und GuV sowie die praktischen Implikationen für die Unternehmenssteuerung.
Das Ziel ist die Erarbeitung einer Entscheidungshilfe, ob ein mittelständisches Unternehmen neben dem HGB-Abschluss freiwillig einen IFRS-Abschluss aufstellen sollte.
Es handelt sich um eine literaturgestützte Analyse, die durch konkrete Fallbeispiele zur Bilanzierung und Bewertung ergänzt wird.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Darstellung des HGB und der IFRS sowie einen anschließenden detaillierten Vergleich der Ansätze in Bezug auf Bewertungsmethoden und Erfolgsrechnung.
Zentrale Begriffe sind Rechnungslegung, HGB, IFRS, Bilanzierung, Vorsichtsprinzip, Maßgeblichkeitsprinzip und Harmonisierung.
Es verdeutlicht die enge steuerliche Verknüpfung der Handelsbilanz nach HGB mit der Steuerbilanz, ein wesentlicher Aspekt, der bei der IFRS-Umstellung zu berücksichtigen ist.
Während im HGB ein Wahlrecht bei Verwaltungskosten besteht und das strenge Niederstwertprinzip gilt, sind nach IFRS direkt produktionsbezogene Verwaltungskosten zu aktivieren und der Nettoveräußerungswert zu berücksichtigen.
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