Bachelorarbeit, 2016
35 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Bildungserfolg
2.2 Soziale Ungleichheit
2.3 Soziale Herkunft
3. Entwicklung des deutschen Bildungssystems
3.1 Bildungspolitik
3.2 Erziehungswissenschaft
3.3 Organisation und Schulstruktur
3.4 Sozialisation
4. Bildungserfolg und Soziale Herkunft
4.1 Abiturjahrgang 1967 und 1994
4.2 Abiturjahrgang 1985 und 2014
5. Zusammenfassung
6. Ausblick
7. Fazit
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der sozialen Herkunft von Kindern und Jugendlichen und deren Bildungserfolg in Deutschland seit 1948, um zu analysieren, ob sich diese Korrelation im Zeitverlauf verändert hat. Der Fokus liegt dabei auf einer statistischen Analyse ausgewählter Abiturjahrgänge als Indikator für den bildungspolitischen Wandel.
3.1 Bildungspolitik
In den fünfziger Jahren entstanden nach dem Wiederaufbau der schulpolitischen Strukturen einige Forderungen von politischen Parteien und gesellschaftspolitisch relevanten Gruppen. In der Forderung nach der „Beseitigung und Überwindung des Militarismus und Nationalismus“ und der demokratischen Erziehung der Jugend stimmten die unterschiedlichen Positionen überein. Die Überlegungen und Einschätzungen zum Beitrag der Schule zur Entstehung und Durchsetzung des Nationalsozialismus führten jedoch zu größeren schulpolitischen Auseinandersetzungen.
Durch die Kritik an der Erziehung der jüngeren Generation entstand die Forderung nach einem einheitlichen Schulsystem, in dem die bisher getrennten Schulformen vereint werden sollten, wodurch jedoch erneut Uneinigkeit entstand. Konservative gesellschaftliche Gruppen lehnten im Gegensatz zu den sozialdemokratischen und kommunistischen Schulpolitikern und vereinzelt auch Volksschullehrern eine Veränderung des deutschen Schulsystems ab. Das Resultat dieser schulpolitischen Diskussion war letztendlich die Umkehrung der während des Nationalsozialismus getroffenen Entscheidungen und eine grundsätzliche Orientierung an den schulpolitischen Strukturen der Weimarer Republik.
1. Einleitung: Vorstellung der Problemstellung und Definition des zentralen Forschungsinteresses bezüglich des Zusammenhangs von Bildungserfolg und sozialer Herkunft seit 1948.
2. Theoretische Grundlagen: Erläuterung der Begriffe Bildungserfolg, soziale Ungleichheit und soziale Herkunft unter Einbezug soziologischer und bildungswissenschaftlicher Theorien.
3. Entwicklung des deutschen Bildungssystems: Analyse der schulpolitischen, pädagogischen und strukturellen Veränderungen sowie der Sozialisationsprozesse in Deutschland seit der Nachkriegszeit.
4. Bildungserfolg und Soziale Herkunft: Empirischer Vergleich verschiedener Abiturjahrgänge, um die Entwicklung der Bildungsbeteiligung in Abhängigkeit von der sozialen Herkunft zu verdeutlichen.
5. Zusammenfassung: Synthese der statistischen Ergebnisse und Gegenüberstellung der betrachteten Vergleichsgruppen.
6. Ausblick: Diskussion weiterführender Fragestellungen zur Bedeutung des Abiturs und der zukünftigen Rolle von Gemeinschaftsschulen.
7. Fazit: Beantwortung der Forschungsfrage und kritische Reflexion der Ergebnisse vor dem Hintergrund der bestehenden Bildungsungleichheit.
Bildungserfolg, soziale Herkunft, soziale Ungleichheit, Bildungsexpansion, Abitur, Bildungssystem, Sozialisation, Bildungsgerechtigkeit, Chancengleichheit, Schullaufbahn, Akademikerhaushalt, deutsche Bildungspolitik, Bildungsbenachteiligung.
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der sozialen Herkunft von Kindern und ihrem Erfolg im deutschen Bildungssystem, gemessen an der Entwicklung von Abiturabschlüssen seit 1948.
Die zentralen Felder umfassen die Bildungspolitik, die historische Entwicklung der Schulstrukturen, Theorien sozialer Ungleichheit und die empirische Analyse von Bildungsdaten.
Die zentrale Frage lautet, inwiefern sich der Zusammenhang zwischen dem Bildungserfolg von Kindern und ihrer sozialen Herkunft seit 1948 vergrößert hat.
Die Arbeit nutzt eine komparative statistische Analyse von ausgewählten Abiturjahrgängen sowie eine Literaturarbeit zur Einordnung der historischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die historische Entwicklung des Bildungswesens sowie eine detaillierte empirische Auswertung der Abiturjahrgänge 1967, 1985, 1994 und 2014.
Wichtige Begriffe sind Bildungserfolg, soziale Herkunft, soziale Ungleichheit, Bildungsexpansion und Bildungsbenachteiligung.
Sie dienen als konkrete Datenpunkte, um die Veränderung der Bildungsbeteiligung verschiedener Generationen und deren Abhängigkeit vom sozioökonomischen Hintergrund der Eltern aufzuzeigen.
Sie sieht in der Gesamtschule und dem "längeren gemeinsamen Lernen" ein potenzielles, wenn auch umstrittenes Instrument, um die Chancenungleichverteilung im deutschen Schulsystem zu mindern.
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