Masterarbeit, 2017
101 Seiten, Note: 2,2
1 Einleitung
2 Durchführungen von Personalentwicklungsmaßnahmen zur Aus-, Fort und Weiterbildung der Mitarbeiter
2.1 Die Effektivität einer Personalentwicklungsmaßnahme als Interessensschwerpunkt der Evaluation
2.2 Die Messung der Effektivität einer Personalentwicklungsmaßnahme mit Hilfe theoretischer und konzeptioneller Erklärungen
3 Identifikation von Einflussfaktoren auf die vier Ebenen der Taxonomie von Kirkpatrick (1959a)
3.1 Einflussfaktoren auf die Ebene Reaktion
3.2 Einflussfaktoren auf die Ebene Lernen
3.3 Einflussfaktoren auf die Ebene Transfer
3.4 Einflussfaktoren auf die Ebene Ergebnisse
4 Erstellung eines integrativen Literaturreviews
4.1 Relevanz des Literaturreviews und Herleitung der führenden Leitfrage
4.2 Auswahlkriterien der Veröffentlichungen und Bezugsrahmen des Reviews
5 Ergebnisse des Literaturreviews
5.1 Auswertung von Einflussfaktoren auf individueller Ebene
5.2 Auswertung von Einflussfaktoren auf mehreren Ebenen und Korrelationen der Stufen
5.3 Zusammenfassende Beurteilung, Limitationen der Studien, zukünftige Forschungsanstrengungen und Implikationen für Personalentwicklungen
6 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die allgemeine Forschungsfrage zu klären, wie und warum die Effektivität von Personalentwicklungsmaßnahmen beeinflusst wird. Auf Basis der vierstufigen Kirkpatrick-Taxonomie identifiziert und analysiert die Arbeit empirische Einflussfaktoren, um Transparenz in die oftmals widersprüchliche Forschungslage zu bringen und fundierte Empfehlungen für das Personalmanagement abzuleiten.
2.1 Die Effektivität einer Personalentwicklungsmaßnahme als Interessensschwerpunkt der Evaluation
Es empfiehlt sich daher in der Planung und Durchführung von Trainingsmaßnahmen eine Effektivitätsmessung durchzuführen (vgl. Buckley und Caple (2007), S. 15). Werner und DeSimone (2011) beschreiben den Term „Effektivität“ als relativ. Für die Autoren wird die Messung dieser Variable immer in Verbindung mit zuvor gesetzten Zielen gebracht (vgl. Werner und DeSimone (2011), S. 201). Nach Kirkpatrick und Kirkpatrick (2006) erweist sich eine Personalentwicklungsmaßnahme nur dann als effektiv, wenn die Trainingsteilnehmer Bedürfnisse aufweisen, die durch ein Training befriedigt werden können. Die Bedürfnisse können anhand von Befragungen der Vorgesetzten oder Teilnehmer aufgenommen, beziehungsweise durch vorangegangene Leistungsbeurteilungen identifiziert werden (vgl. Kirkpatrick und Kirkpatrick (2006), S. 4). Alvarez et al. (2004) erweitern diese benötigten Bedürfnisse. Laut der Autoren erweist sich eine Trainingsmaßnahme nur dann als effektiv, wenn vorher eine umfassende Bedarfsanalyse der Personalentwicklung durchgeführt wird. Darunter kann beispielsweise die Untersuchung des derzeitigen Betriebsklimas oder der Trainingsteilnehmer fallen. Jedoch sollte die Maßnahme immer den individuellen, organisationalen und inhaltlichen Bedürfnissen gerecht werden (vgl. Alvarez et al. (2004), S. 389).
Eine Trainingsmaßnahme muss sich also als effektiv erweisen, um der Personalentwicklung, dem Management und infolgedessen der Gesamtorganisation einen Mehrwert zu bieten. Daher stehen Personalverantwortliche vor der Herausforderung, diese Effektivität ganzheitlich und valide zu erfassen. Die Forschung der letzten Jahre zeigt jedoch, dass eine Trainingsmaßnahme ein Zusammenspiel diverser komplexer Variablen darstellt. Die Konstellation von Trainingsteilnehmern, Trainern und der Gesamtorganisation entwickelt einen hohen Grad der Komplexität (vgl. Coultas et al. (2012), S. 492). Die Sicherstellung bedarf daher einer umfassenden Evaluation nach Durchführung der Trainingsmaßnahme. In diesem Zusammenhang zeichnet sich die Evaluationsphase als bedeutsamste Phase des Gesamtprozesses aus (vgl. Wang und Wilcox (2006), S. 528).
1 Einleitung: Die Einleitung thematisiert die zunehmende Notwendigkeit der Effektivitätsmessung in der Personalentwicklung aufgrund wirtschaftlicher Zwänge und definiert die Zielsetzung sowie den theoretischen Rahmen der Arbeit.
2 Durchführungen von Personalentwicklungsmaßnahmen zur Aus-, Fort und Weiterbildung der Mitarbeiter: Dieses Kapitel erläutert die strategische Neuausrichtung der Personalentwicklung und die Herausforderungen bei der Evaluation von Trainingsmaßnahmen.
3 Identifikation von Einflussfaktoren auf die vier Ebenen der Taxonomie von Kirkpatrick (1959a): Es werden theoretische Grundlagen für jede Stufe der Kirkpatrick-Taxonomie (Reaktion, Lernen, Transfer, Ergebnisse) vorgestellt, um mögliche Einflussfaktoren zu identifizieren.
4 Erstellung eines integrativen Literaturreviews: Hier wird die methodische Vorgehensweise für das empirische Review beschrieben, inklusive der Auswahlkriterien und der Herleitung der Leitfrage.
5 Ergebnisse des Literaturreviews: Dieses Kapitel präsentiert die empirische Auswertung der Einflussfaktoren auf individueller Ebene, analysiert Stufenkorrelationen und diskutiert Limitationen der untersuchten Studien.
6 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse über Einflussfaktoren auf die verschiedenen Trainingsebenen zusammen und gibt Empfehlungen für die zukünftige Forschung sowie die praktische Personalarbeit.
Personalentwicklung, Trainingsevaluation, Kirkpatrick-Modell, Trainingseffektivität, Transfer von Training, Lernmotivation, ROI, Transferklima, Organisationale Performance, Kompetenzentwicklung, Personalauswahl, Mitarbeitermotivation, Evaluation, empirische Forschung, Weiterbildung.
Die Arbeit befasst sich mit der Evaluation von Personalentwicklungsmaßnahmen und der Identifikation von Faktoren, welche die Effektivität solcher Maßnahmen maßgeblich beeinflussen.
Die zentralen Themen sind Trainingsevaluation, Lerntransfer, die Validität von Trainingsergebnissen und der Zusammenhang zwischen individuellen Teilnehmermerkmalen, Arbeitsumfeld und organisationalem Erfolg.
Das primäre Ziel ist es, die allgemeine Forschungsfrage zu beantworten, wie und warum die Effektivität von Personalentwicklungsmaßnahmen beeinflusst wird.
Die Arbeit führt ein integratives Literaturreview durch, bei dem empirische Studien aus den Jahren 2005 bis 2016 analysiert und im Kontext des Kirkpatrick-Modells synthetisiert werden.
Im Hauptteil werden für die vier Ebenen der Kirkpatrick-Taxonomie (Reaktion, Lernen, Transfer, Ergebnisse) theoretische Modelle und empirische Einflussfaktoren detailliert identifiziert und diskutiert.
Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Trainingsevaluation, Kirkpatrick-Modell, Lerntransfer, Effektivitätsmessung und Personalentwicklung charakterisiert.
Obwohl das Modell methodisch umstritten ist, dient es als theoretische Basis, da es in der Wissenschaft und Praxis am häufigsten für die Evaluation eingesetzt wird und somit einen strukturierten Vergleich ermöglicht.
Die Arbeit empfiehlt diese Aufteilung, da empirische Ergebnisse zeigen, dass nur die Nutzenreaktion eine stärkere Korrelation zu späteren Lerneffekten aufweist, während die allgemeine Zufriedenheit eine geringere Aussagekraft besitzt.
Das Transferklima hat sich als eine der einflussreichsten Variablen für den Transfer von Gelerntem in die Praxis bestätigt, was die Bedeutung des Arbeitsumfeldes gegenüber reinen Trainingsinhalten unterstreicht.
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