Bachelorarbeit, 2018
115 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Aufbau der Arbeit und Vorgehensweise
2. Was ist Narzissmus?
2.1 Theorien
2.1.1 Sigmund Freud – Primärer und sekundärer Narzissmus
2.1.2 Sándor Ferenczi – Pathologisierung des Narzissmus
2.1.3 Michael Balint und die primäre Liebe
2.1.4 Objektbeziehungstheorie nach Melanie Klein
2.1.5 Narzissmus Begriff nach Otto F. Kernberg
2.1.6 Heinz Kohut – Selbstpsychologie
2.2. Abgrenzung Narzissmus und narzisstische Persönlichkeitsstörung
2.2.1 Die Persönlichkeit eines Menschen
2.2.1.1 Grundlegende Merkmale der Persönlichkeitsentwicklung
2.2.1.2 Charakteristische Anpassungsweisen der Persönlichkeitsentwicklung
2.2.2 Wie ist eine Persönlichkeitsstörung definiert?
2.2.3 Exkurs: Kritik an der Bezeichnung Persönlichkeitsstörung
2.2.4 Entstehung und Entwicklung einer Persönlichkeitsstörung
2.2.4.1 Vulnerabilitäts-Stress-Modell
2.2.4.2 Modell der doppelten Handlungsregulation nach Sachse
2.3 Die narzisstische Persönlichkeitsstörung
2.3.1 Entstehung und Verlauf einer narzisstischer Persönlichkeitsstörung
2.3.1.1 Ablehnung in der Kindheit
2.3.1.2 Überversorgung in der Kindheit
2.3.1.3 Veranlagungen des Kindes
2.3.2 Abgrenzung Narzissmus und narzisstische Persönlichkeitsstörung
2.4 Abgrenzung Narzissmus, Egoismus, Egozentrik, Egomanie
2.4.1 Egozentrik
2.4.2 Egoismus
2.4.3 Egomanie
3. Persönlichkeit und Führungsverantwortung
3.1 Persönlichkeitstypen
3.1.1 Intelligenz, Kreativität und soziale Kompetenz
3.2 Narzissmus und Führungsverhalten
3.2.1 Exkurs: Was bestimmt den Führungserfolg?
3.2.1.1 Charismatische Führung
3.2.2 Abgrenzung zwischen Charisma und Narzissmus
3.2.3 Führen Narzissten charismatisch?
3.3 Risiken eines destruktiven narzisstischen Führers
3.4 Chancen eines konstruktiven narzisstischen Führers
3.5 Zusammenfassung Narzissmus und Führungsverhalten
3.6 Männlicher und weiblicher Narzissmus
3.6.1 Weiblicher Narzissmus
3.6.2 Männlicher Narzissmus
3.7 Unterschiede in der Führung: Führen Frauen und Männer gleich gut?
3.7.1 Warum Männer sich als Führungskräfte eignen
3.7.2 Warum Frauen sich als Führungskräfte eignen
4. Die Entstehung und Entwicklung des NPI
4.1 Studie und Ergebnisse von Emmons
4.2 Studie und Ergebnisse von Raskin und Terry
4.3 Weitere Erkenntnisse des NPI
4.4 Kritische Betrachtung des NPI
5. Hypothesenbildung
5.1 Verwendetes Messobjekt – Narcisstic Personality Inventory
5.2 Die Stichprobe
5.3 Auswertung der erhobenen Daten
5.4 Probleme der Stichprobe
5.5 Mögliche weiterführende Forschungen
6. Fazit
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Narzissmus und der Ausübung von Führungspositionen. Hierbei wird analysiert, ob narzisstische Persönlichkeitsmerkmale für Führungskräfte notwendig oder erfolgsfördernd sind, und welche Auswirkungen verschiedene Typen des Narzissmus auf das Führungsverhalten haben.
2.1.2 Sándor Ferenczi – Pathologisierung des Narzissmus
Im Jahr 1924 modifizierte Sándor Ferenczi Freuds Konstrukt des primären Narzissmus. Konträr zu Sigmund Freud, der den primären Narzissmus lediglich als Phase ansieht, den jedes Kind während der oralen Phase durchlebt und überwindet, geht Ferenczi davon aus, dass der primäre Narzissmus der Urgrund ist, „in dem das Ich überhaupt erst entsteht und bei dem die Libido der Sehnsucht nach der vorgeburtlichen Einheit, Verschmelzung und Inkorporartion unterworfen wird.“
Während Freud von einem innerpsychischem Konflikt ausgeht, vertritt Ferenczi die Ansicht, dass der zentrale Konflikt außerhalb der Person, also im Umfeld, zu lokalisieren ist, die das Ich störe.
In der Historie der Psychologie ist Ferenczis Erklärung ein wichtiger Moment, da er den Narzissmus Begriff zu einer Störung deutete, für die die schädliche Umwelt für verantwortlich ist.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik ein, definiert das zentrale Forschungsinteresse an Narzissmus im Kontext von Führungspositionen und skizziert den Aufbau der Arbeit.
2. Was ist Narzissmus?: Dieses Kapitel beleuchtet theoretische Konzepte des Narzissmus, grenzt ihn von pathologischen Störungen ab und differenziert ihn von verwandten Begriffen wie Egoismus und Egomanie.
3. Persönlichkeit und Führungsverantwortung: Hier wird der Zusammenhang zwischen Persönlichkeitseigenschaften, Führungsverhalten und verschiedenen Ausprägungen des Narzissmus bei Führungskräften analysiert.
4. Die Entstehung und Entwicklung des NPI: Dieses Kapitel widmet sich dem Narcissistic Personality Inventory (NPI) als Messinstrument, seiner Entstehung und kritischen Betrachtung.
5. Hypothesenbildung: Hier werden die Forschungsfragen in sieben prüfbare Hypothesen übersetzt, die methodische Vorgehensweise der empirischen Erhebung beschrieben und deren Ergebnisse dargelegt.
6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, bestätigt den Zusammenhang zwischen Führungspositionen und Narzissmus und diskutiert Narzissmus als potenzielle Chance für Unternehmen.
Narzissmus, Führung, Leadership, Narcissistic Personality Inventory, NPI, Persönlichkeitsstörung, Narzisstische Persönlichkeit, Führungserfolg, Charisma, Egoismus, Egozentrik, Egomanie, Wirtschaftspsychologie, Selbstwertgefühl, Coaching.
Die Arbeit untersucht, ob ein Zusammenhang zwischen narzisstischen Persönlichkeitszügen und dem Bekleiden einer Führungsposition besteht und ob dieser Narzissmus konstruktive oder destruktive Auswirkungen auf die Führung hat.
Die Arbeit beleuchtet die Definition von Narzissmus, die Abgrenzung zur Persönlichkeitsstörung, die Analyse von Führungsstilen sowie eine empirische Untersuchung mithilfe standardisierter Testverfahren.
Das Ziel ist es zu klären, ob ein gewisses Maß an Narzissmus für Führungskräfte förderlich oder gar notwendig ist, um in einer leistungsorientierten Wirtschaft zu bestehen.
Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse sowie eine empirische quantitative Untersuchung mittels des Narcissistic Personality Inventory (NPI) bei verschiedenen Probandengruppen.
Der Hauptteil analysiert theoretische Modelle, vergleicht männlichen und weiblichen Narzissmus, untersucht Unterschiede in der Führung durch Männer und Frauen und präsentiert die Ergebnisse der empirischen Studie.
Zu den zentralen Begriffen zählen Narzissmus, Leadership, NPI, Persönlichkeitsentwicklung, Führungserfolg, Selbstwertgefühl und die Differenzierung zu Egoismus und Egomanie.
Das NPI dient als standardisiertes Instrument zur Messung von Narzissmuswerten, um wissenschaftlich fundierte Aussagen über die narzisstische Ausprägung der Probanden treffen zu können.
Die Untersuchung zeigt, dass Frauen in der Stichprobe seltener Führungspositionen bekleiden und dass sich sowohl weiblicher als auch männlicher Narzissmus in der Beziehungsgestaltung und bei der Kompensation von Minderwertigkeitsgefühlen unterscheiden.
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