Bachelorarbeit, 2018
46 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Vorgehensweise
2. Bedarf von Technologie-Scouting
2.1 Begriffsdefinition Technologie-Scouting
2.2 Grundlegender Bedarf einer hohen Innovationsfähigkeit
2.2.1 Überblick
2.2.2 Wettbewerbsvorteile durch Produktinnovationen
2.2.3 Wettbewerbsvorteile durch Prozessinnovationen
2.3 Beitrag des Technologie-Scoutings zur Verbesserung der Innovationsfähigkeit
2.3.1 Erhöhung der Innovationskraft durch die Integration von externen Technologien und Ideen
2.3.2 Entlastung der internen Forschungs- und Entwicklungsabteilungen
2.3.3 Erkennen und Erschließen von entstehenden Märkten durch das Technologie-Scouting
2.3.4 Reduktion der Gefahr disruptiver Technologien
3. Technologie-Scouting als Bestandteil übergeordneter Konzepte
3.1 Methodik zur Identifizierung relevanter Konzepte und Methoden
3.2 Übergeordnete Konzepte des Technologie-Scoutings
3.2.1 Technology Intelligence als Bestandteil des Business Intelligence-Konzepts
3.2.1.1 Komponenten des Business Intelligence-Konzepts
3.2.2 Technologie-Scouting als Bestandteil von Open Innovation
3.2.2.1 Von Closed Innovation zu Open Innovation
3.2.2.2 Bestandteile von Open Innovation
3.2.2.3 Technologie-Scouting und Open Innovation
3.3 Methoden des Technologie-Scoutings
3.3.1 Technology Intelligence anhand des Drei-Stufen-Modells
3.3.1.1 Rahmenebene
3.3.1.2 Systemebene
3.3.1.3 Prozessebene
3.3.2 Technology Landscape Mapping
3.3.2.1 Ziele der Technology Landscape Map
3.3.2.2 Bestandteile der Technology Landscape Map
3.3.2.3 Entwicklung einer Technology Landscape Map
3.3.3 Digitales Technologie-Scouting (DTS-Methode)
3.3.3.1 Überblick
3.3.3.2 Bestimmung des Scopes und der Suchbegriffe
3.3.3.3 Erstellung und Analyse von Trefferlisten
3.3.3.4 Monitoring potentiell disruptiver Innovationen
3.3.3.5 Kauf von Unternehmen
3.4 Verknüpfung verschiedener Technologie-Scouting-Methoden mit übergeordneten Konzepten
3.5 Abdeckung des Technologie-Scouting-Bedarfs durch die verschiedenen Scouting-Methoden
4. Aktuelle Praktiken des Technologie-Scoutings: Das Beispiel der Deutschen Telekom AG
4.1 Überblick
4.2 Ziele des Technologie-Scoutings
4.3 Technologie-Radar-Prozess
4.3.1 Prozess des Technologie-Radars
4.3.2 Zentrale Darstellung der Scouting-Ergebnisse
4.3.3 Beitrag der Technologie-Scouts zur externen Technologiebeschaffung
4.4 Organisation des Scouting-Netzwerkes der Deutschen Telekom AG
5. Zusammenfassung und Ausblick
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht den Bedarf an Technologie-Scouting in modernen Unternehmen, analysiert die theoretischen Konzepte und Methoden zur Identifizierung neuer Technologien und veranschaulicht deren Anwendung anhand des Praxisbeispiels der Deutschen Telekom AG.
2.1 Begriffsdefinition Technologie-Scouting
In der betriebswirtschaftlichen Literatur haben sich über die letzten Jahre hinweg mehrere Begriffe gesammelt, welche die gleichen Definitionsmerkmale wie der Begriff des Technologie-Scoutings aufweisen. Aufgrund dieser Gemeinsamkeiten werden, nachdem der Begriff des Technologie-Scoutings beschrieben wurde, zusätzlich die mit dem Technologie-Scouting konvergierenden Begriffe aufgelistet und jeweils kurz definiert.
Allgemein kann das Technologie-Scouting als systematische Annäherung von Unternehmen beschrieben werden, in welcher diese einen Bestandteil ihres Personals oder externe Berater damit beauftragen, Informationen bezüglich wissenschaftlicher oder technologischer Durchbrüche zu sammeln. Auf Basis dieser Informationen wird der Prozess der Technologiebeschaffung erleichtert oder sogar im Rahmen des Technologie-Scoutings durchgeführt (Rohrbeck 2010: 171, Auth, Meyer et al. 2017: 940). Das Technologie-Scouting kann hierbei direkt oder indirekt durchgeführt werden. Während das direkte Technologie-Scouting auf ein klar bestimmtes Technologiefeld, welches dem Unternehmen bekannt ist, fokussiert, werden beim indirekten Ansatz sämtliche technologischen oder wissenschaftlichen Entwicklungen ohne konkrete Vorgaben sondiert. Als Informationsquellen für entstehende Trends und Technologien können hierbei sowohl informelle als auch formelle Quellen dienen (Rohrbeck 2010: 171). Die Abbildung 1 zeigt verschiedene mögliche Informationsquellen, welche für das Entdecken von neuen Technologien relevant sind. Die vom Unternehmen gewählten Informationsquellen können sich je nach Größe des Unternehmens, das individuelle Netzwerk der Scouts und aufgrund weiterer Kriterien unterscheiden. Im Rahmen des Technologie-Scoutings werden vorwiegend externe Informationsquellen wie beispielsweise interne Netzwerke oder das betriebliche Vorschlagswesen nicht auszuschließen (Auth, Meyer et al. 2017: 944).
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problemstellung durch globalen Wettbewerbsdruck und Digitalisierung ein und definiert die Zielsetzung sowie die methodische Vorgehensweise der Arbeit.
2. Bedarf von Technologie-Scouting: Das Kapitel beleuchtet die Notwendigkeit von Technologie-Scouting zur Steigerung der Innovationskraft, zur Entlastung interner F&E-Ressourcen sowie zur Minimierung der Gefahr durch disruptive Technologien.
3. Technologie-Scouting als Bestandteil übergeordneter Konzepte: Hier werden theoretische Rahmenbedingungen wie Business Intelligence und Open Innovation analysiert und spezifische Methoden wie das Drei-Stufen-Modell oder Technology Landscape Mapping detailliert vorgestellt.
4. Aktuelle Praktiken des Technologie-Scoutings: Das Beispiel der Deutschen Telekom AG: Anhand dieses Praxisbeispiels wird der gesamte Prozess der Technologie-Radar-Anwendung sowie die strategische Organisation des Scouting-Netzwerkes konkret erläutert.
5. Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf die steigende Bedeutung von Technologie-Scouting aufgrund wachsender Komplexität.
Technologie-Scouting, Innovation, Business Intelligence, Open Innovation, Technology Intelligence, Drei-Stufen-Modell, Technology Landscape Mapping, DTS-Methode, Disruptive Technologien, Technologie-Radar, Deutsche Telekom AG, Wettbewerbsvorteil, Forschungs- und Entwicklung, Technologiebeschaffung, Innovationsmanagement.
Die Arbeit befasst sich mit der Notwendigkeit und der methodischen Gestaltung des Technologie-Scoutings als zentrales Instrument für Unternehmen, um in einem dynamischen Wettbewerbsumfeld technologische Trends und Potenziale systematisch zu identifizieren.
Die zentralen Felder umfassen die Begriffsdefinition von Technologie-Scouting, die Bedeutung von Produkt- und Prozessinnovationen, die Integration in Managementkonzepte sowie die konkrete methodische Anwendung und praktische Organisation bei der Deutschen Telekom AG.
Ziel ist es zu untersuchen, wie sich der Bedarf an Technologie-Scouting zusammensetzt, welche theoretischen Methoden in der Literatur existieren und wie diese in der Praxis bei einem Großkonzern umgesetzt werden können.
Die Arbeit stützt sich primär auf eine umfassende Literaturanalyse bestehender Konzepte und eine fundierte Fallstudie der Deutschen Telekom AG, um die Anwendung des Technologie-Radars und die Netzwerkstruktur zu veranschaulichen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Bedarfsanalyse, die Einordnung des Scoutings in Konzepte wie Open Innovation und Business Intelligence, die Vorstellung spezifischer Tools (z.B. Technology Landscape Map) und die Fallbeispielanalyse der Deutschen Telekom.
Wesentliche Begriffe sind Technologie-Scouting, Open Innovation, Business Intelligence, disruptive Technologien, Innovationsmanagement und Technology Landscape Mapping.
Direktes Scouting fokussiert sich auf ein klar definiertes, dem Unternehmen bekanntes Technologiefeld, während das indirekte Scouting breit angelegt ist und sämtliche wissenschaftliche oder technologische Entwicklungen ohne spezifische Zielvorgaben sondiert.
Die Deutsche Telekom AG dient als Praxisbeispiel, um zu zeigen, wie ein strukturiertes Scouting-Netzwerk aufgebaut ist und wie mithilfe des Technologie-Radars Ergebnisse gesammelt, bewertet und innerhalb des Unternehmens verbreitet werden.
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