Bachelorarbeit, 2018
57 Seiten, Note: 1.3
1 Einleitung
2 Entwicklung des Informationsverhaltens der Zielgruppe
2.1 Entwicklung des World Wide Web
2.1.1 Web 1.0
2.1.2 Übergang zum Web 2.0
2.1.3 Web 2.0 mit Ambitionen zum Semantic Web
2.2 Grundlage für ein Content-basiertes Marketing
3 Der Wechsel von Marketing Strategien vom Outbound zum Inbound Marketing
3.1 Begriffsdefinition Content Marketing
3.1.1 Content Marketing als zeitgemäßes Marketinginstrument
3.1.2 Traffic Kanäle, Gatekeeper und ihre Funktion
3.2 User generated Content – Von Benutzern erzeugter Inhalt
3.3 Einfluss auf interne Abläufe der beiden Unternehmensformen
4 Methodik
4.1 Definition beider Untersuchungsgruppen
4.2 Interviewpartner
5 Diskussion
5.1 Der Definitionsspielraum beim Content Marketing
5.2 Aktuelle Herausforderungen durch die fortschreitende Digitalisierung und verändertes Kommunikations- und Informationsverhalten
5.3 Besonderheiten und Erfolgsfaktoren für Content Marketing Strategien von Startups und Traditionsunternehmen
5.3.1 Authentizität als grundlegender Erfolgsfaktor des Content Marketing
5.4 Das Potential des Content Marketings
6 Fazit
Diese Arbeit untersucht den zunehmenden Einsatz von Content-Marketing-Strategien in der Modeindustrie, um Kundenbeziehungen nachhaltig zu gewinnen und zu erhalten. Dabei steht die Frage im Zentrum, wie Traditionsunternehmen und Startups auf das veränderte Informationsverhalten durch Digitalisierung reagieren und ihre Marketing- sowie Supply-Chain-Prozesse anpassen müssen.
3.1.1 Content Marketing als zeitgemäßes Marketinginstrument
Der folgende Abschnitt knüpft mit Hilfe der erbrachten Definition der Content Marketing Disziplin an die zeitliche Einordnung der Digitalisierung von Marketing-Aktivitäten an. Die ersten Kapitel gingen bereits auf die Entwicklung des Webs ein und umrissen das Web wie es aktuell besteht. Nun wird diese Form des Webs in Zusammenhang mit den Möglichkeiten gebracht die sie für Content Marketing Strategien bereit hält.
Das Internet hat sich in weiten Teilen der Welt zu einem generell verfügbarem Medium entwickelt und dazu zu einer neuen Infrastruktur für viele Aktionen und Transaktionen im B2B, B2C und C2C Bereich. Sowohl von Seiten der öffentlichen Hand, als auch der Netzanbieter wird der Ausbau der Netze weiter forciert. Auch auf EU Ebene laufen Programme, den Internetzugang für die privaten User noch einfacher und kostengünstiger zu machen (vgl. Handelsblatt, 2017) und auch Netzanbieter bieten weiterhin immer schnelleres Internet an (vgl. Statista 2017). Jeder kann in einer Zeit, in der das Internet sich in immer mehr beruflichen wie auch privaten Lebensbereichen ausdehnt, jederzeit erreicht werden. Zudem verschwimmt die Grenze von privater und beruflicher Nutzung immer mehr. „24/7“ als Synonym für eine ständige Erreichbarkeit ist der neue Standard.
Das Internet, in seiner aktuellen Form, bietet Unternehmen unzählbare Möglichkeiten ein digitales Aushängeschild zu hinterlassen. Dies kann in Form eines Accounts in sozialen Netzwerken, eines eigenen Journals oder Blogs und auf vielen weiteren Wegen geschehen.
Das Internet/Web als die Marketing-Plattform der Zukunft zu bezeichnen ist längst überfällig. Gerade für junge Verbraucher/Konsumenten gilt zunehmend: Wer virtuell nicht präsent ist, ist real nicht existent oder nicht relevant. Selbst ein traditioneller Fachbetrieb, der sein Produkt seit mehreren Generationen ausschließlich „offline“ produziert und vertreibt, ist in immer stärkerem Maße abhängig von den neuen digitalen Kommunikationskanälen. Ohne Auffindbarkeit durch Portale wie Google-Maps werden sie mit der Zeit auch von der bildlich gesprochenen Landkarte der Unternehmen verschwinden.
1 Einleitung: Vorstellung der Forschungsfrage zur Relevanz von Content Marketing für die Kundenbindung in der Modebranche angesichts digitaler Megatrends.
2 Entwicklung des Informationsverhaltens der Zielgruppe: Darstellung der technologischen Entwicklung des Webs vom Web 1.0 zum Semantic Web und deren Einfluss auf das Konsumentenverhalten.
3 Der Wechsel von Marketing Strategien vom Outbound zum Inbound Marketing: Analyse des Paradigmenwechsels in Marketingstrategien sowie die Bedeutung von Traffic-Kanälen und unternehmensinterner Agilität.
4 Methodik: Erläuterung der qualitativ-rekonstruktiven Forschungsansätze und der Auswahl der Experteninterviews als Erhebungsinstrument.
5 Diskussion: Kritische Gegenüberstellung der Strategien von Traditionsunternehmen und Startups unter Berücksichtigung von Erfolgsfaktoren wie Authentizität.
6 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Ausblick auf die Rolle des Content Marketings in der zukünftigen Modeindustrie.
Content Marketing, Modeindustrie, Traditionsunternehmen, Startups, Inbound Marketing, Digitalisierung, Kundenbindung, Unternehmenskommunikation, Authentizität, Supply Chain, Social Media, Zielgruppendefinition, Customer Relationship Management, Agilität, Performance Marketing.
Die Bachelorarbeit untersucht, wie Unternehmen der Modeindustrie Content-Marketing-Strategien einsetzen, um Kundenbeziehungen zu gewinnen und langfristig zu erhalten.
Die Schwerpunkte liegen auf dem Wandel des Nutzerverhaltens durch Digitalisierung, dem Übergang von klassischem Outbound- zu Inbound-Marketing sowie den strukturellen Anforderungen an Traditionsunternehmen und Startups.
Ziel ist es, den Umgang verschiedener Unternehmensgruppen mit den digitalen Herausforderungen zu analysieren und zu ermitteln, welche Content-Strategien zum Erfolg führen.
Es handelt sich um eine qualitativ-rekonstruktive Forschung, die auf Experteninterviews basiert, um subjektive Sinnkonstruktionen und Strategien in der Praxis zu erfassen.
Im Hauptteil werden neben dem theoretischen Rahmen zur Web-Entwicklung insbesondere die praktischen Erfahrungen der befragten Experten gegenübergestellt und diskutiert.
Die zentralen Schlagworte sind Content Marketing, Modeindustrie, Digitalisierung, Authentizität und Agilität.
Startups profitieren von Agilität und fehlender Altlast, während Traditionsunternehmen über eine gefestigte Corporate Identity und wirtschaftliche Ressourcen verfügen, jedoch vor der Herausforderung stehen, ihre Supply Chain umzustrukturieren.
Authentizität wird von allen befragten Experten als zentraler Erfolgsfaktor bezeichnet, da Unternehmen heute aus der Masse der Informationen herausragen müssen, ohne ihren Markenkern durch unpassende Strategien zu verwässern.
Die Arbeit zeigt, dass Content Marketing nicht nur digital stattfindet; erfolgreiche Beispiele (wie der Store von Off-White) verdeutlichen, dass Storytelling und Inhalte auch am Point of Sale zur Differenzierung genutzt werden können.
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