Bachelorarbeit, 2018
42 Seiten, Note: 1,25
1 EINLEITUNG
2 DIE GESCHICHTE KOREAS
2.1 Korea als japanische Kolonie
2.2 Die Teilung: Entstehung von Südkorea und Nordkorea
2.3 Der Korea-Krieg von 1950 bis 1953
2.3.1 Die Kriegsfolgen
2.3.2 Der Korea-Krieg: Mehr Gegenwart als Vergangenheit
3 POLITIK UND WIRTSCHAFT
3.1 Unterschiede im politischen System der beiden Koreas
3.2 Die wirtschaftliche Organisation von Südkorea und Nordkorea
4 VERHÄLTNIS ZU DEN GROSSMÄCHTEN UND VEREINIGUNGSFRAGE
4.1 Südkoreas Beziehungen zu den USA, China, Japan und Russland
4.2 Die Beziehungen Nordkoreas zu den USA, China, Japan und Russland
4.3 Vereinigungsfrage
5 FAZIT UND ABSCHLIESSENDE ZUSAMMENFASSUNG
Die Arbeit analysiert die historische Teilung Koreas sowie die daraus resultierenden divergenten Entwicklungen in Politik und Wirtschaft beider Staaten. Das primäre Ziel ist es, die geschichtlichen, politischen und wirtschaftlichen Hintergründe der Teilung zu beleuchten und Perspektiven für eine mögliche Wiedervereinigung unter Berücksichtigung der Großmachtinteressen zu bewerten.
2.1 Korea als japanische Kolonie
Das Land ist also eine alte Kulturnation und hatte sich als Staat gefestigt. Deshalb traf Korea das Schicksal der Kolonialisierung durch Japan besonders hart. Das japanische Regime agierte Mitte des 20. Jahrhunderts jedoch weder ungewöhnlich hart noch extrem ausbeuterisch. Die bis dato schon immer spannungsreiche Beziehung zu den Japanern führte jedoch zu einer starken psychologischen Belastung in der koreanischen Bevölkerung. Hinzu kam, dass eine enorm hohe wirtschaftliche und strategische Bedeutung für Japan hatte. Im Jahre 1937 wurde eine Assimilationspolitik ausgerufen, die besagte, dass Korea Japan kulturell angeglichen und als eigene Nation eliminiert werden sollte.
Zu dieser Zeit trieben die Japaner die Eliminierung Koreas sogar soweit voran, dass koreanische Namen „japanisiert“ wurden. Zusätzlich war es den Koreanern verboten worden, in der Öffentlichkeit die koreanische Sprache zu sprechen. Mehr als 200 000 koreanische Mädchen und Frauen wurden in japanische Militärlager verschleppt, in denen sie unter grausamsten Bedingungen leben mussten. Des Weiteren wartete dort ein zusätzliches Schicksal auf die Frauen: die Zwangsprostitution. Nicht viel besser erging es den koreanischen Männern. Mitte der 1930er-Jahre sahen sie sich vor allem in der Rüstungsindustrie der Zwangsarbeit ausgesetzt. Infolge dessen starben viele von ihnen oder trugen bleibende Schäden davon. Die Koreaner empfanden dies als tiefe Schmach und Demütigung, und der Wunsch nach Unabhängigkeit war größer denn je.
1 EINLEITUNG: Einführung in die Forschungsfrage und die methodische Herangehensweise an die Untersuchung der koreanischen Teilung.
2 DIE GESCHICHTE KOREAS: Beleuchtung der historischen Wurzeln, der japanischen Kolonialisierung sowie der Ursachen und Folgen des Koreakrieges.
3 POLITIK UND WIRTSCHAFT: Vergleich der politischen Systeme und der wirtschaftlichen Strukturen von Südkorea und Nordkorea.
4 VERHÄLTNIS ZU DEN GROSSMÄCHTEN UND VEREINIGUNGSFRAGE: Analyse der außenpolitischen Beziehungen zu den USA, China, Japan und Russland sowie der Möglichkeiten einer Wiedervereinigung.
5 FAZIT UND ABSCHLIESSENDE ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Ausblick auf die Zukunft der geteilten Nation.
Korea, Nordkorea, Südkorea, Koreakrieg, Teilung, Wiedervereinigung, Politik, Wirtschaft, Kim-Dynastie, Demokratie, Totalitarismus, USA, China, Außenpolitik, Ideologie.
Die Arbeit thematisiert die politische, wirtschaftliche und historische Spaltung Koreas und untersucht deren Auswirkungen sowie die Zukunftsaussichten für eine Wiedervereinigung.
Die zentralen Themen sind die Geschichte der Teilung, der Koreakrieg, die kontrastierenden Systeme von Nord- und Südkorea sowie deren jeweilige Beziehungen zu den Großmächten.
Ziel ist es, die Gründe für die Teilung zu analysieren und zu ergründen, welche Ansätze für eine Wiedervereinigung unter Einbeziehung der historischen und aktuellen politischen Lage existieren.
Der Autor führt eine tiefgehende Analyse auf Basis von fachliterarischen Quellen durch, um die geschichtlichen und politischen Entwicklungen gegenüberzustellen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Aufarbeitung der Geschichte, den Vergleich der politischen und ökonomischen Systeme sowie die Untersuchung der außenpolitischen Beziehungen zu den USA, China, Japan und Russland.
Die wichtigsten Schlüsselwörter umfassen Korea, Koreakrieg, Nordkorea, Südkorea, Wiedervereinigung, Ideologie und Geopolitik.
Die Kim-Dynastie festigt ihre Macht durch ein totalitäres System, die Juche-Ideologie und eine Militär-Zuerst-Politik, die eine grundlegende politische Veränderung des Landes erschwert.
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