Bachelorarbeit, 2009
38 Seiten, Note: 1,0
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Labyrinth als Metapher in der Literatur und insbesondere im Kontext von Hypertexten. Sie untersucht die Entwicklung des Labyrinth-Begriffs von der antiken Mythologie bis hin zur modernen Literatur, wobei der Fokus auf der Verbindung zwischen räumlicher Struktur und metaphysischer Bedeutung liegt.
Die Einleitung führt in das Thema Labyrinth und Hypertext ein, wobei die Ambivalenz des Labyrinth-Begriffs hervorgehoben und verschiedene Typen von Labyrinthen vorgestellt werden.
Dieses Kapitel befasst sich mit den mythologischen Ursprüngen des Labyrinth-Begriffs. Es werden die beiden wichtigsten Erzählkomplexe um Theseus und Dädalus vorgestellt, die sich mit der Erschaffung des Labyrinths, dem Minotaurus und der Flucht des Theseus beschäftigen.
Der Abschnitt beleuchtet den Zusammenhang zwischen Literatur und Labyrinth. Hypertexte werden als moderne Form des Labyrinths vorgestellt und deren Merkmale wie Vernetzung, Grenzenlosigkeit, Nicht-Linearität und Dezentriertheit werden näher erläutert.
Dieses Kapitel untersucht die Positionen von Autor und Leser in hypertextuellen Umgebungen. Es stellt die Herausforderungen dar, die sich für den Autor und den Leser durch die veränderte Struktur der Texte ergeben.
Das Kapitel behandelt den Aspekt des Schreibens im Kontext des Labyrinths. Es untersucht die Suche des Autors nach der richtigen Ausdrucksform und die Rolle der Sprache in der Konstruktion von Hypertexten.
Die wichtigsten Schlüsselwörter der Arbeit sind Labyrinth, Hypertext, Mythologie, Literatur, Raum, Metapher, Autor, Leser, Schreiben, Sprache, Vernetzung, Nicht-Linearität, Dezentriertheit.
Der Roman erzählt die Geschichte von Horacio Oliveira in Paris und Buenos Aires und bricht dabei mit traditionellen Erzählstrukturen durch ein nicht-lineares Lesesystem.
Das Labyrinth dient als Metapher für komplexe Texte, in denen sich Leser und Autor durch Vernetzung und Nicht-Linearität verlieren oder neu finden können.
Ein Hypertext ist ein Netzwerk von Textstücken, die nicht in einer festen Reihenfolge gelesen werden müssen. „Rayuela“ gilt als Vorläufer dieser digitalen Textform.
Morelli ist eine Figur im dritten Teil des Romans, die als Alter Ego Cortázars fungiert und eine neue, revolutionäre Romanpoetik entwirft.
Die Arbeit zieht Parallelen zu den Mythen von Theseus und Dädalus, um die räumliche und metaphysische Struktur moderner Literatur zu erklären.
Der Leser wird vom passiven Konsumenten zum aktiven Mitgestalter, da er selbst entscheiden muss, welchen Pfad er durch das Textlabyrinth wählt.
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