Examensarbeit, 2018
39 Seiten, Note: 12
Die Arbeit setzt sich zum Ziel, die aktuelle Problematik des Richtervorbehalts im Ermittlungsverfahren unter besonderer Berücksichtigung des § 81a II S. 2 StPO zu analysieren und kritisch zu beleuchten.
Die Arbeit untersucht die historische Entwicklung des Richtervorbehalts im deutschen Strafprozess und stellt dessen Bedeutung für den Schutz der Grundrechte des Beschuldigten heraus. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Analyse der rechtlichen und faktischen Probleme, die mit dem Richtervorbehalt verbunden sind, insbesondere im Kontext der aktuellen Strafprozessordnung.
Richtervorbehalt, Ermittlungsverfahren, Strafprozessordnung, Beschuldigter, Grundrechte, Gewaltenteilung, Polizei, Staatsanwaltschaft, Gericht, § 81a StPO, Kompetenzverteilung, Rechtsverletzung, Schutzbedürftigkeit.
Es ist das Erfordernis, dass schwerwiegende Grundrechtseingriffe (wie Durchsuchungen oder Blutentnahmen) grundsätzlich von einem unabhängigen Richter angeordnet werden müssen.
Bei "Gefahr in Verzug", wenn also durch die Verzögerung bis zur richterlichen Entscheidung der Ermittlungserfolg gefährdet wäre, oder bei Einwilligung des Beschuldigten.
Die Neuregelung verlagerte die Kompetenz für Blutentnahmen bei bestimmten Verkehrsdelikten von den Richtern hin zur Polizei und Staatsanwaltschaft, um das Verfahren zu beschleunigen.
Er dient der Gewaltenteilung und schützt den Bürger vor willkürlichen Eingriffen der Exekutive (Polizei/Staatsanwaltschaft) durch eine neutrale Kontrollinstanz.
Kritiker sehen darin ein Verfahrenshindernis, während Befürworter betonen, dass rechtsstaatliche Prinzipien wichtiger sind als maximale Effizienz.
Die Staatsanwaltschaft leitet das Ermittlungsverfahren, ist aber Teil der Exekutive. Der Richter soll als distanzierter Dritter die Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen prüfen.
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