Diplomarbeit, 2005
91 Seiten, Note: 1,7
A Einleitung
1 Problemstellung
2 Zielsetzung und Vorgehensweise
B Grundlagen
1 Marke
1.1 Wesen der Marke
1.1.1 Markenkern i.e.S
1.1.2 Markenkern i.w.S.
1.2 Funktion der Marke
1.2.1 Identifikationsfunktion
1.2.2 Vertrauens- und Sicherheitsfunktion
1.2.3 Nutzenfunktion
1.3 Bestandteile einer Marke
2 Mobilfunk
2.1 Technische Mobilfunkentwicklung
2.2 Deutscher Mobilfunkmarkt
2.3 Mobilfunknutzungsverhalten
2.4 UMTS
2.4.1 Definition
2.4.2 Technische Eigenschaften
2.4.3 Nutzungsmöglichkeiten
2.4.4 Entstehung neuer Geschäftsfelder
2.4.5 Konkurrenztechnologien
C Branding
1 Bergriffsabgrenzung
2 Ganzheitlichkeit und Bedeutung des Branding
3 Klassisches versus mobiles Branding
4 Branding durch Markierung
4.1 Markenname
4.1.1 Bedeutungsloser und bedeutungshaltiger Markenname
4.1.2 Imagestarker Markenname
4.1.3 Phasen der Namensgebung
4.2 Markenzeichen
4.2.1 Verhaltenswirksame Markenzeichen gestalten
4.2.2 Techniken zur Gestaltung von Markenzeichen
4.3 Mobile Markenpräsentation
4.4 Analyse der Markierungswirkung
4.4.1 Markenidentifikation bzw. -differenzierung
4.4.2 Positionierungsverständnis
4.4.3 Gefallenswirkung
4.4.4 Erinnerungsfähigkeit
5 Branding durch Kommunikation
5.1 Kommunikationsziele
5.1.1 Markenbekanntheit
5.1.2 Markenimage
5.2 Kommunikationsformen
5.2.1 Massenkommunikation
5.2.2 Below-the-Line Kommunikation
5.2.3 Besonderheiten der mobilen Kommunikation
5.3 Positionierung
5.4 Positionierungsziele
5.4.1 Informative Positionierung
5.4.2 Emotionale Positionierung
5.4.3 Informative und emotionale Positionierung
5.4.4 Aktualitätspositionierung
5.5 Positionierungsstrategien
5.5.1 Beibehaltung der Positionierung
5.5.2 Umpositionierung
5.5.3 Neupositionierung
5.6 Realisation der Positionierung
5.6.1 Wahrnehmbarkeit
5.6.2 Eigenständigkeit
5.6.3 Integrität
D Rechtliche Aspekte zum mobilen Branding
1 Markenschutzfähigkeit
2 Restriktive mobile Werbung
E Markenpflege
1 Bewahrung der Markenbekanntheit
2 Schutz bzw. Wechsel des Markenimages
3 Änderung des Zusatznutzens der Marke
F Fazit
Die Arbeit verfolgt das primäre Ziel, das klassische Branding – bestehend aus Markenaufbau und Markenpflege – für das Mobilfunknetzwerk der dritten Generation (UMTS) adaptierbar und nutzbar zu machen. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie Unternehmen in diesem neuen, hochdynamischen Medium erfolgreich Marken etablieren und langfristig durch gezielte Positionierung sowie Kommunikation führen können.
4.2.1 Verhaltenswirksame Markenzeichen gestalten
Markenzeichen im mobilen Bereich werden vermehrt auf Handydisplays, in Werbeanzeigen, Fernsehspots, auf Briefpapier und in Informationsbroschüren, aber auch in mobilen Applikationen direkt auftreten. Eine eindeutige Identifikation der Marke bzw. die Differenzierungskraft zu anderen Marken hängt von einer prägnanten und aufmerksamen Zeichengestaltung ab. Markenzeichen werden durch drei Sozialtechniken aktiviert gestaltet: die physisch intensive Gestaltung, die sich durch die Verwendung von auffälligen Farben und Formen oder durch große Abbildungen auszeichnet, und die emotionale Gestaltung, die vermehrt zielgruppenspezifische Schlüsselreize aktiviert. Die letzte Sozialtechnik bildet die kognitiv überraschende Gestaltung, die gegen die Wahrnehmungserwartungen beim Empfänger verstößt. Unter Berücksichtigung der integrierten Kommunikation sollten Markenzeichen für M-Brands, auch wenn diese klein dargestellt sind, gut erkennbar und assoziierbar sein. Dieser Faktor ist vor allem durch die Größe und Auflösung eines Handydisplays gegeben. Ideal wäre eine Kombination von Markennamen und -zeichen für den mobilen Sektor.
A Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Problemstellung der UMTS-Einführung und definiert die Zielsetzung sowie das methodische Vorgehen der Arbeit.
B Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert das Wesen der Marke sowie die technische und wirtschaftliche Evolution des deutschen Mobilfunkmarktes inklusive UMTS.
C Branding: Dieser zentrale Teil befasst sich mit der Abgrenzung zwischen klassischem und mobilem Branding sowie der detaillierten Ausgestaltung von Markennamen, Zeichen und Kommunikationsstrategien.
D Rechtliche Aspekte zum mobilen Branding: Hier werden die Hürden der Markenschutzfähigkeit sowie die restriktiven gesetzlichen Regelungen bei der mobilen Werbung analysiert.
E Markenpflege: Das Kapitel behandelt die Sicherung der Markenbekanntheit, den Schutz des Markenimages und die Anpassung des Markennutzens nach dem Markenaufbau.
F Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt die Relevanz des Branding für die mobile Zukunft.
UMTS, Mobile Branding, Markenaufbau, Markenpflege, Markenidentität, Markenimage, Mobilfunk, Markenzeichen, M-Brand, Positionierung, Markenkommunikation, Kundenbindung, Mobile Marketing, Branding-Strategie, Markenschutz.
Die Arbeit untersucht, wie Marken im Mobilfunknetzwerk der dritten Generation (UMTS) aufgebaut und durch Branding-Maßnahmen erfolgreich im Markt positioniert werden können.
Die zentralen Felder umfassen die technischen Grundlagen von UMTS, die Psychologie des Markenaufbaus, die Gestaltung von Markennamen und Zeichen sowie die rechtlichen Einschränkungen bei mobiler Kommunikation.
Das Hauptziel ist die Adaptation klassischer Branding-Methoden auf die spezifischen Anforderungen des mobilen Mediums, um Unternehmen bei der Markenführung via UMTS zu unterstützen.
Die Diplomarbeit ist als theoretische Arbeit konzipiert, die bestehende Marketingkonzepte analysiert, vergleicht und auf den Anwendungsfall des mobilen Brandings überträgt.
Der Hauptteil gliedert sich in die Bereiche Grundlagen, Branding durch Markierung, Branding durch Kommunikation, rechtliche Aspekte und Markenpflege.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Mobile Branding, M-Brand, UMTS, Markenpositionierung, Markenzeichen sowie die integrierte Markenkommunikation.
Da die Markenpräsentation auf die kleine Größe und begrenzte Auflösung von Handydisplays limitiert ist, müssen Markenzeichen besonders prägnant und intuitiv gestaltet sein.
UMTS ermöglicht eine direkte, interaktive Verbindung zum Konsumenten, was für eine personalisierte Kundenansprache genutzt werden kann, jedoch auch striktere rechtliche Anforderungen an die Zustimmung zur Werbung mit sich bringt.
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