Bachelorarbeit, 2017
42 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Die arabische Welt
2.1.1 Migration und Ernährung
2.2 Bedeutung von Kultur
2.2 Bedeutung von Essen und Ernährung für Flüchtlinge in Deutschland
2.2.1 Allgemeine Informationen zur Migration
2.2.2 Ernährung und Essgewohnheiten in arabischen Ländern
2.2.3 Religiöse Bedeutungen des Essens
2.2.4 Der Fastenmonat Ramadan
2.2.5 Auswirkungen auf Gewicht und Gesundheit
3.1 Vorstellung der empirischen Methode
3.2 Aufbau des Fragebogens
3.3 Beschreibung der Stichprobe
3.4 Durchführung der empirischen Studie
3.5 Methode der Datenauswertung
3.6 Ergebnisse
4 Auswahl von Rezepten – Interkulturell Essen in der Praxis
4.1 Rezeptauswahl – Geeignete Gerichte für die Schulküche
5 Diskussion
6 Fazit
7 Literatur
Die Bachelorarbeit untersucht das Ernährungs- und Essverhalten von Flüchtlingen aus dem arabischen Raum in Deutschland, um Erkenntnisse für eine mögliche Integration arabischer Rezepte in den Schulküchen-Unterricht zu gewinnen.
2.2.4 Der Fastenmonat Ramadan
Der Monat Ramadan ist der neunte Monat des islamischen Mondjahres, in dem der Muslim von der Morgendämmerung bis zur Vollendung des Sonnenuntergangs keine Nahrung und keine Getränke zu sich nehmen darf. Zudem dürfen auch keine Injektionen oder Einläufe erfolgen, an keinem Wohlgeruch erfreut werden, kein Geschlechtsverkehr ausgeübt werden (vgl. Schimmel, 2012, S. 91) und es muss auf Genussmittel, wie Nikotin oder Alkohol verzichtet werden (vgl. Tworuschka, 2017, S. 155). Wenn das Fasten gebrochen ist, also nach Vollendung des Sonnenuntergangs, kann der Fastende normal leben bis kurz vor der Morgendämmerung, in der noch einmal ein leichtes Mahl zu sich genommen wird (vgl. ebd.). Ist der Moslem jedoch krank, bzw. erkrankt im Laufe des Monats, so ist es möglich, vom Fasten dispensiert zu werden. Jedoch muss ein Sühnenfasten erfolgen oder an Stelle der versäumten Tage, eine Essensspende an arme Menschen erfolgen (vgl. ebd.).
Diese Regelung gilt auch für Altersschwache, Reisende, sowie stillende oder schwangere Frauen (vgl. ebd.). Der Monat Ramadan wandert aufgrund des islamischen Jahres, welches ein reines Mondjahr ist, durch alle Jahreszeiten (vgl. Schimmel, 2012, S. 91). Der Monat rückt jedes Jahr um 10 oder 11 Tage nach vorn (vgl. a. a. O., S. 92). Vor allem in den Sommermonaten, „wenn die Tage heiß und für Muslime in den nördlichen Ländern, sehr lange sind“ (ebd.), kann das Fasten langwierig und anstrengend sein.
1 Einleitung: Die Arbeit beleuchtet die Relevanz der Migrationsernährung im Kontext der steigenden Flüchtlingszahlen und führt in das Ziel der Rezeptentwicklung für die Schulküche ein.
2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert den Kulturbegriff, beleuchtet arabische Essgewohnheiten, religiöse Einflüsse wie Halal/Haram sowie gesundheitliche Auswirkungen des Ramadan-Fastens.
3.1 Vorstellung der empirischen Methode: Hier werden die wissenschaftlichen Grundlagen und Instrumente der gewählten sozialwissenschaftlichen Befragungsmethode erläutert.
3.2 Aufbau des Fragebogens: Beschreibung des zweisprachigen Fragebogens, der sowohl persönliche Daten als auch spezifische Aspekte zum Essverhalten abfragt.
3.3 Beschreibung der Stichprobe: Vorstellung der 28 Probanden aus dem Raum Paderborn und Detmold, die an der Untersuchung teilgenommen haben.
3.4 Durchführung der empirischen Studie: Erläuterung des Prozessablaufs der Datenerhebung an verschiedenen Standorten und auftretender Herausforderungen.
3.5 Methode der Datenauswertung: Darstellung der manuellen Kategorisierung und Strichlistenführung zur Analyse der erhobenen qualitativen und quantitativen Daten.
3.6 Ergebnisse: Zusammenfassung der Befragungsergebnisse, insbesondere zu BMI-Verteilungen, Religionszugehörigkeit und den bevorzugten Lebensmitteln.
4 Auswahl von Rezepten – Interkulturell Essen in der Praxis: Vorstellung konkreter arabischer Gerichte, die auf Basis der Umfrageergebnisse für den Hauswirtschaftsunterricht ausgewählt wurden.
4.1 Rezeptauswahl – Geeignete Gerichte für die Schulküche: Detaildarstellung der ausgewählten Rezepte wie Kebab Hindi, Chakchuka, Hackfleischpizza und Halawet el Jbin inklusive Zutaten und Zubereitung.
5 Diskussion: Kritische Reflexion der Ergebnisse, der methodischen Grenzen der Arbeit und der Bedeutung von Essen als Integrationsinstrument.
6 Fazit: Zusammenfassende Einschätzung der Arbeit und Plädoyer für einen bewussten und offenen Umgang mit der interkulturellen Vielfalt in deutschen Schulküchen.
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Die Arbeit untersucht das Ernährungs- und Essverhalten von arabischstämmigen Flüchtlingen in Deutschland, um praktische Ansätze zu finden, wie diese Kultur durch Rezepte in den schulischen Hauswirtschaftsunterricht integriert werden kann.
Zu den Schwerpunkten zählen die Bedeutung von kulturellen Identitäten bei der Ernährung, die religiösen Aspekte des islamischen Speisegebots, die gesundheitlichen Auswirkungen des Ramadan sowie die Integration verschiedener Kulturen durch gemeinsames Kochen.
Das Hauptziel besteht darin, die Ernährungssituation arabischer Flüchtlinge zu analysieren und auf dieser Basis konkrete, praktikable Rezepte für eine Umsetzung in deutschen Schulküchen vorzustellen.
Die Arbeit nutzt einen quantitativen Forschungsansatz mittels eines zweisprachigen, strukturierten Fragebogens, der an 28 Flüchtlinge im Raum Paderborn und Detmold ausgegeben wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung über Migration und Ernährung, die detaillierte Darstellung der empirischen Befragung sowie eine praktische Rezeptsammlung inklusive Kebab Hindi und Chakchuka.
Die wichtigsten Begriffe sind Integration durch Ernährung, arabische Esskultur, Migrationsküche und die praktische Umsetzung interkultureller Gerichte im Bildungssektor.
Um ein ausreichendes Verständnis und eine präzise Beantwortung der Fragen durch die Teilnehmer zu gewährleisten, da die arabische Sprache die Muttersprache der Probanden ist.
Die Arbeit vergleicht das Fasten mit dem Intervallfasten (16:8-Methode) und beleuchtet sowohl die positiven metabolischen Effekte als auch die Risiken bei unsachgemäßer Durchführung.
Die ausgewählten Gerichte orientieren sich an den tatsächlichen Herkunftsländern der Befragten und sind so konzipiert, dass sie mit alltäglichen Lebensmitteln schnell und einfach zubereitet werden können.
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