Masterarbeit, 2018
66 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Einführung in die Thematik
1.2 Aufbau und Zielsetzung der Arbeit
2. Methodik der Literaturanalyse
2.1 Vorgehensweise
2.2 Auswertungsmethodik
3. Einordnung der Begrifflichkeiten
3.1. Kompetenz
3.2. Kompetenzmodelle und ihre Bedeutung
3.3. Digitalisierung
3.4 Neue digitale Begriffe
4. Literaturanalyse zu außerfachlichen Kompetenzen in der digitalen Transformation
4.1. Studien und Befragungen staatlicher Institutionen
4.2. Privatwirtschaftliche Studien und Befragungen
4.3. Allgemeine einschlägige Fachliteratur
4.4. Aktuelle einschlägige Artikel und Aufsätze
4.5 Exkurs „Wegfall aller Arbeitsplätze“
4.6 Zusammenfassung identifizierter außerfachlicher digitaler Kompetenzen
5. Übertragung der Ergebnisse auf das Kompetenzmodell von Erpenbeck und Heyse
5.1. Einordnung außerfachlicher digitaler Kompetenzen möglich – Folgen
5.2. Einordnung außerfachlicher digitaler Kompetenzen nicht möglich – Folgen
5.3 Kritische Schlussfolgerung und Perspektive
6. Fazit
Das primäre Ziel dieser Master-Thesis ist es, durch eine systematische Literaturanalyse zu ermitteln, welche außerfachlichen Kompetenzen im Kontext der digitalen Transformation von zentraler Bedeutung sind. Basierend auf diesen Erkenntnissen wird geprüft, inwieweit diese Kompetenzen bereits in das etablierte Kompetenzmodell von Erpenbeck und Heyse integriert sind oder ob eine Erweiterung des Modells erforderlich ist, um den Anforderungen der modernen Arbeitswelt gerecht zu werden.
1.1 Einführung in die Thematik
In den verschiedenen Medien wie Tages- und Wochenzeitung, den diversen Zeitschriften unterschiedlicher Couleur, den Nachrichtensendungen und –magazinen im Fernsehen sowie den unzähligen Nachrichten- und Informationsseiten im Internet vergeht momentan keine Woche ohne den Hinweis, Deutschland habe scheinbar noch nicht erkannt, welche Bedeutung die Digitalisierung bzw. die digitale Transformation erlangt haben, wie eine kurze Suche über die Internetsuchmaschine Google zeigt.
Die Zeit etwa titelte: „Wie der Staat die Digitalisierung verpennt“, während Die Welt sich mit dem Titel: „Deutschen Firmen verschlafen die Digitalisierung“ direkt auf die Unternehmen bezog. Laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) von 2016 haben sich bis zu 40 % aller Unternehmen bisher nur am Rande mit der Digitalisierung befasst, wie auch andere Erhebungen bis heute zeigen.
Aber wer wäre verantwortlich dafür, dass dieser Trend erkannt und als Herausforderungen angenommen wird? Die Bundeskanzlerin Frau Angela Merkel hat dies im Jahr 2013 in einer Pressekonferenz mit den Worten: „Das Internet ist für uns alle Neuland“ auf den Punkt gebracht. Die Entwicklung bzw. die öffentliche Nutzbarmachung des Internets Anfang der 90iger Jahre war der erste Schritt Richtung Digitalisierung. Allerdings hätte Frau Merkel zu diesem Zeitpunkt passender formulieren müssen: „Die Digitalisierung ist für uns alle Neuland“, da das Internet zu diesem Zeitpunkt bereits seit 20 Jahren für die öffentliche Nutzung verfügbar war und seit gut zehn Jahren mindestens von der Hälfte der Bevölkerung genutzt wurde. Die Verwendung des Pronomens „alle“ in der o. g. Umformulierung betont dabei die Bedeutung des Zitats, denn die gesamte Bevölkerung – jeder – ist angesprochen. Die Digitalisierung betrifft alle. Ein Lagebild zur digitalen Gesellschaft erscheint seit 2013 als jährliche Studie namens „D21-Digital Index“, die auf Basis jährlicher Befragungen die digitale Entwicklung Deutschlands misst.
1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Relevanz der Digitalisierung für die deutsche Gesellschaft dar und formuliert die Zielsetzung der Arbeit, außerfachliche Kompetenzen im digitalen Wandel zu identifizieren.
2. Methodik der Literaturanalyse: Hier wird der systematische Ansatz zur Literaturrecherche erläutert, inklusive der Gruppierung der Quellen in behördliche, privatwirtschaftliche, allgemeine Fachliteratur sowie Artikel und Aufsätze.
3. Einordnung der Begrifflichkeiten: Dieses Kapitel definiert und grenzt zentrale Begriffe wie Kompetenz, Digitalisierung und verschiedene moderne Schlagworte ab, um ein gemeinsames Verständnis für die weitere Analyse zu schaffen.
4. Literaturanalyse zu außerfachlichen Kompetenzen in der digitalen Transformation: Das Kapitel führt die detaillierte Auswertung der vier Quellengruppen durch, identifiziert die relevanten Kompetenzen und enthält einen Exkurs zum Thema Arbeitsplatzverlust.
5. Übertragung der Ergebnisse auf das Kompetenzmodell von Erpenbeck und Heyse: Hier erfolgt der Abgleich der identifizierten Kompetenzen mit dem Modell von Erpenbeck und Heyse, gefolgt von einer kritischen Schlussfolgerung und Perspektiven für die Weiterentwicklung.
6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, bestätigt die Notwendigkeit einer Erweiterung des Kompetenzmodells und betont die Rolle der Personalabteilung bei der Förderung digitaler Kompetenzen.
Digitale Transformation, Außerfachliche Kompetenzen, Kompetenzmodell, Erpenbeck, Heyse, Digitalisierung, Industrie 4.0, Personalentwicklung, Kompetenzatlas, Soft Skills, Veränderungsmanagement, Wissensgesellschaft, Lebenslanges Lernen, Digitale Fitness, Strategische Kompetenzen
Die Arbeit untersucht, welche außerfachlichen Kompetenzen Arbeitnehmer in Zeiten der digitalen Transformation benötigen, um in der Arbeitswelt von heute und morgen erfolgreich bestehen zu können.
Die zentralen Themen umfassen die Definition digitaler Kompetenzen, die Rolle des lebenslangen Lernens, die Auswirkungen der Digitalisierung auf das Arbeitsumfeld sowie die kritische Analyse und Erweiterung bestehender Kompetenzmodelle.
Ziel ist es, den Forschungsstand zu außerfachlichen digitalen Kompetenzen durch eine Literaturanalyse zu ermitteln und diese Erkenntnisse in das Kompetenzmodell von Erpenbeck und Heyse zu integrieren, um dessen Aktualität zu prüfen.
Die Arbeit nutzt eine systematische Literaturanalyse, bei der Quellen aus vier verschiedenen Bereichen (behördliche Studien, privatwirtschaftliche Berichte, Fachliteratur sowie aktuelle Fachartikel) kategorisiert und ausgewertet werden.
Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffseinordnung, die umfassende Literaturanalyse zu Kompetenzanforderungen sowie die anschließende Übertragung der Ergebnisse auf den Kompetenzatlas von Erpenbeck und Heyse inklusive einer Plausibilitätsprüfung.
Neben dem Kernbegriff der digitalen Transformation spielen Begriffe wie Kompetenzmanagement, außerfachliche Kompetenzen, Industrie 4.0 und Personalentwicklung eine zentrale Rolle.
Es dient als Referenzmodell (Kompetenzatlas), um zu prüfen, ob bisherige Kompetenzkonzepte noch den Anforderungen der modernen, digitalen Arbeitswelt entsprechen oder ob sie um neue, digitale Facetten ergänzt werden müssen.
Sie beschreibt die Begleiterscheinungen einer rasanten digitalen Welt – Unberechenbarkeit, Unsicherheit, Komplexität und Vieldeutigkeit – als sowohl Herausforderung als auch Chance für Mitarbeiter und Unternehmen.
Der Autor betont, dass lebenslanges Lernen und die bewusste Entwicklung außerfachlicher Kompetenzen essenziell sind, um sich von Maschinen abzugrenzen und die eigene Beschäftigungsfähigkeit trotz zunehmender Automatisierung zu sichern.
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