Bachelorarbeit, 2009
87 Seiten, Note: 1,3
Diese Arbeit befasst sich mit der Health Claims Verordnung (HCVO) und ihren Auswirkungen auf das Marketing von Konsumgüterunternehmen, insbesondere der Milchindustrie. Ziel ist es, die wichtigsten Regelungen der HCVO zu analysieren und ihre Implikationen für die deutsche Ernährungsindustrie zu untersuchen.
Die Einleitung führt in die Thematik der HCVO und ihre Relevanz für das Marketing von Konsumgüterunternehmen ein. Sie definiert zentrale Begriffe wie Health Claims Verordnung, Konsumgütermarketing und Werbung. Kapitel 2 analysiert die Rahmenbedingungen der deutschen Ernährungsindustrie unter besonderer Berücksichtigung der Milchindustrie. Es untersucht die Marktstrukturen, die Marktentwicklung und die Marktanteile sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen, die für die Branche relevant sind. Dabei werden insbesondere die Bestimmungen der HCVO hinsichtlich der Kennzeichnung und Werbung von Lebensmitteln beleuchtet. Kapitel 3 befasst sich mit der empirischen Analyse der Auswirkungen der HCVO auf die Milchindustrie. Es werden die Methodik der Datenerhebung und -auswertung vorgestellt und die Ergebnisse präsentiert. Kapitel 4 gibt einen internationalen Ausblick auf die HCVO und beleuchtet ausgewählte Kommunikationsbeispiele aus der Milchindustrie in verschiedenen Ländern. Die Arbeit endet mit Handlungsempfehlungen für die Milchindustrie im Kontext der HCVO.
Health Claims Verordnung, Konsumgütermarketing, Milchindustrie, Lebensmittelkennzeichnung, Werbung, EU-Recht, Marktforschung, empirische Analyse, internationale Vergleiche, Kommunikationsstrategien.
Die HCVO (Verordnung EG Nr. 1924/2006) regelt nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben auf Lebensmitteln. Ziel ist es, Verbraucher vor irreführenden Werbeversprechen zu schützen und EU-weite Standards zu schaffen.
Die Verordnung schränkt die Verwendung von Begriffen wie "gesund" oder "stärkend" ein. Milchprodukte müssen spezifische Nährwertprofile erfüllen, um mit gesundheitlichen Vorteilen werben zu dürfen.
Nährwertbezogene Angaben beziehen sich auf Inhaltsstoffe (z.B. "fettarm"), während gesundheitsbezogene Angaben eine Beziehung zwischen einem Lebensmittel und der Gesundheit herstellen (z.B. "Calcium ist gut für die Knochen").
Ja, Länder wie die USA, Japan oder Australien haben eigene Regelungen, die sich teilweise deutlich von der europäischen HCVO unterscheiden, was globale Marketingstrategien erschwert.
Unternehmen sollten frühzeitig auf wissenschaftlich belegbare Claims setzen, Nährwertprofile optimieren und alternative Kommunikationsstrategien entwickeln, die weniger stark von regulierten Health Claims abhängen.
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