Bachelorarbeit, 2016
34 Seiten, Note: 2,0
Einleitung
1. Körperkult
1.1 Der Kult um die Schönheit
1.2 Körperbewusstsein in Zeiten der Massenmedien
1.3 Wirtschaftsfaktor Schönheit
1.4 Körper als Statussymbol
2. Sportkultur
2.1 Bedeutung von Sport in der Gesellschaft gestern und heute
2.2 Fitnesswelle und Gesundheitswahn
2.3 Sport als Kultur
2.4 Mediensport
3. Kultur der neuen Medien
3.1 Neue Medien
3.2 Kommunikation in Zeiten des Internets
3.3 Mobile Medien, mobile Menschen
3.4 Wearable media
4. Kontrolle durch Technik: Fitness Tracker
4.1 Mensch-Medien-Hybride
4.2 Selbstvermessung durch Fitness Tracker
4.3 Der gläserne Mensch
Fazit
Die Arbeit untersucht, wie neue Medien den menschlichen Drang zur körperlichen Perfektion unterstützen und dabei eine neue Dimension der Kontrolle erschaffen. Im Fokus steht die Wechselwirkung zwischen digitaler Selbstvermessung, dem Körperkult und der veränderten Wahrnehmung von Gesundheit und Sport in der digitalen Gesellschaft.
Der Kult um die Schönheit
„Hinsichtlich unserer Körper sind wir zu Unternehmerinnen und Unternehmern geworden, zu Gestaltern unseres Selbst. Am Körper leben wir unseren Schaffensdrang aus, über Körperlichkeit verleihen wir unserer Persönlichkeit Ausdruck. Menschen managen heute nicht nur ihr Leben, sie managen auch ihren Körper.“4
Der Kult des Körpers ist heute für uns zur Selbstverständlichkeit geworden. Das Aussehen ist das Offensichtlichste an einem Menschen und deshalb ausschlaggebend für den Eindruck, den er oberflächlich gesehen auf einen anderen Menschen hinterlässt. Aus diesem Grund gestalten wir unser Äußeres meist nicht nur so, wie es uns gefällt, sondern auch, wie wir gesehen werden möchten. Figur, Frisur, Kleidung, Make-Up, Schmuck und Tattoowierungen sind Möglichkeiten, dem Körper Ausdruck zu verleihen und Persönlichkeit zu übermitteln.
Laut Waltraud Posch wurde der Körper schon immer „auch als Ausdrucks- und Positionierungsmittel eingesetzt. Durch die Zunahme und Verfügbarkeit invasiver Körpertechnologien sowie medialer Inszenierung erhielt Körperlichkeit jedoch eine neue Dimension.“5
1. Körperkult: Dieses Kapitel analysiert die historische und gesellschaftliche Entwicklung des Körperkults, wobei Schönheit als Aushängeschild und Statussymbol in einer mediengeprägten Welt beleuchtet wird.
2. Sportkultur: Hier wird die Bedeutung von Sport von einem Freizeitphänomen hin zu einem kulturellen und wirtschaftlichen Leitwert untersucht, inklusive der Rolle der Medien bei der Transformation des Sports.
3. Kultur der neuen Medien: Dieses Kapitel widmet sich der Veränderung von Kommunikation und Mobilität durch das Internet sowie der Entstehung von Wearable Media als neue Medienformate.
4. Kontrolle durch Technik: Fitness Tracker: Der Fokus liegt auf Mensch-Maschine-Hybriden und den Auswirkungen der digitalen Selbstvermessung durch Fitness Tracker, einschließlich der Problematik des Datenschutzes.
Fitness Tracker, Körperkult, Selbstvermessung, Selbstkontrolle, Neue Medien, Sportkultur, Digitale Revolution, Wearable Media, Gesundheit, Mediatisierung, Statussymbol, Datensicherheit, Self-Tracking, Gamification, Körperbild
Die Arbeit analysiert die Beziehung zwischen dem menschlichen Körper, Sport und neuen digitalen Medien, mit einem besonderen Fokus auf Fitness-Gadgets.
Die Arbeit umfasst Themen wie Körperkult, Sport als Kulturphänomen, die mediale Kommunikation im Internet und die technische Selbstkontrolle durch Fitness Tracker.
Das Ziel ist es, zu verstehen, wie neue Medien den menschlichen Wunsch nach körperlicher Perfektion unterstützen und dabei neue Kontrollmechanismen etablieren.
Die Autorin kombiniert eine theoretische Literaturanalyse mit einem dreimonatigen Selbstversuch, in dem sie ein Fitness-Armband in ihren Alltag integriert hat.
Der Hauptteil gliedert sich in eine medientheoretische Auseinandersetzung mit Körperbildern, die Untersuchung der modernen Sportkultur und eine tiefgehende Analyse der digitalen Selbstvermessung.
Körperkult, Fitness Tracker, Selbstvermessung, Mediatisierung, digitale Kommunikation, Selbstkontrolle und Sportkultur sind die zentralen Begriffe.
Sie schätzt die Motivationswirkung und den Überblick über ihre Daten, kritisiert jedoch die Ungenauigkeit der Technik bei bestimmten Sportarten und den entstehenden Druck durch die Zielvorgaben.
Es werden Datenschutzbedenken diskutiert, insbesondere die Gefahr des „gläsernen Menschen“ durch die Sammlung medizinischer Daten und deren mögliche Verwertung durch Versicherungen oder Wirtschaftsunternehmen.
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