Bachelorarbeit, 2017
80 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Untersuchungsgegenstand und Zielsetzung
1.3 Vorgehensweise
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Digitalisierung
2.2 Hyperwettbewerb
2.3 Organisationsbegriffe
2.4 Organisationsmodelle
2.5 Organisatorische Basisfähigkeiten
3 Übergang vom Industrie- zum Informationszeitalter als organisatorische Herausforderung
3.1 Industriezeitalter
3.1.1 Grundsätze des Industriezeitalters
3.1.2 Organisatorische Basisfähigkeiten klassischer Organisationsmodelle im Industriezeitalter
3.2 Informationszeitalter
3.2.1 Grundsätze des Informationszeitalters
3.2.2 Organisatorische Basisfähigkeit moderner Organisationsmodelle im Informationszeitalter
3.3 Zwischenfazit
4 Kriterien zur Beurteilung agiler Organisationsmodelle
4.1 Transformierbarkeit
4.2 Reaktionsfähigkeit
4.3 Vernetzung
4.4 Selbstorganisation
4.5 Innovation
4.6 Lernende Organisation
5 Klassische und moderne Organisationsmodelle
5.1 Hierarchische Organisation
5.2 Netzwerkorganisation
5.3 Schwarm-Organisation
6 Beurteilung von klassischen und modernen Organisationsmodellen vor dem Hintergrund des Hyperwettbewerbs
6.1 Beurteilung hierarchischer Organisationen als Referenz
6.2 Beurteilung Netzwerkorganisation
6.3 Beurteilung Schwarm-Organisation
6.4 Vergleich und zusammenfassende Beurteilung
7 Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht, welche Organisationsmodelle sich vor dem Hintergrund der Digitalisierung und des Hyperwettbewerbs am besten für die zukünftigen Anforderungen an Unternehmen eignen, wobei zwischen klassischen und modernen Modellen differenziert wird.
3.1.1 Grundsätze des Industriezeitalters
Alberts und Hayes führen in ihrem Werk ‚Power to the Edge‘ u. a. die folgenden wesentlichen Grundsätze des Industriezeitalters auf:94
• Aufgliederung
• Spezialisierung
• Hierarchische Organisationen
• Optimierung
• Zentralisierte Planung & dezentralisierte Durchführung.
Die genannten Grundsätze unterliegen dabei dem Prinzip der traditionellen militärischen Führung. Sie gelten aber auch für die Unternehmen und Volkswirtschaften des Industriezeitalters.95
Das Industriezeitalter verfuhr nach dem Prinzip, alle Probleme zu zerlegen und zu bezwingen. Der Grundsatz der Aufgliederung beschreibt, wie Unternehmen und Organisationen ihre Probleme lösten. Die Organisation definierte zunächst ihre Rolle so genau wie möglich, um anschließend die Aufteilung der Gesamtaufgabe vorzunehmen. Das Ergebnis waren Teilaufgaben, welche mit den vorhandenen Ressourcen (Wissen, Personal, Technologie) zu bewältigen waren. Durch die Verknüpfung ausgewählter Aktivitäten versuchten die Unternehmen horizontale und vertikale Monopole zu schaffen.96
Die Aufgliederung verminderte den Druck, der auf den Organisationsmitgliedern lastete, da sie nicht allen Anforderungen gerecht werden mussten, sondern nur den Anforderungen der Teilaufgabe. Die zum Teil komplexen Probleme und Herausforderungen waren somit einfacher zu handhaben.97
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problemstellung durch Digitalisierung und Hyperwettbewerb ein, definiert das Ziel der Arbeit und erläutert die methodische Vorgehensweise.
2 Theoretische Grundlagen: Hier werden zentrale Begriffe wie Digitalisierung, Hyperwettbewerb, verschiedene Organisationsbegriffe und -modelle sowie das Konzept der organisatorischen Basisfähigkeiten theoretisch fundiert.
3 Übergang vom Industrie- zum Informationszeitalter als organisatorische Herausforderung: Das Kapitel vergleicht die Grundsätze des Industrie- und Informationszeitalters und untersucht die Relevanz der organisatorischen Basisfähigkeiten in beiden Ären.
4 Kriterien zur Beurteilung agiler Organisationsmodelle: In diesem Teil werden spezifische Kriterien wie Transformierbarkeit, Reaktionsfähigkeit, Vernetzung, Selbstorganisation, Innovation und lernende Organisation zur Bewertung zukünftiger Unternehmensstrukturen abgeleitet.
5 Klassische und moderne Organisationsmodelle: Hier werden die hierarchische Organisation sowie die Netzwerk- und Schwarm-Organisation definiert und ihre jeweiligen Kernmerkmale herausgestellt.
6 Beurteilung von klassischen und modernen Organisationsmodellen vor dem Hintergrund des Hyperwettbewerbs: Dieses Kapitel bewertet die drei Organisationsmodelle kritisch anhand der zuvor erarbeiteten Kriterien und vergleicht ihre Eignung für das Umfeld des Hyperwettbewerbs.
7 Ausblick: Der abschließende Teil skizziert zukünftige Entwicklungen und betont die Notwendigkeit einer sukzessiven Umstellung auf moderne Organisationsmodelle im Zuge eines zukunftsorientierten Change-Managements.
Digitalisierung, Hyperwettbewerb, Organisationsmodelle, Hierarchische Organisation, Netzwerkorganisation, Schwarm-Organisation, Agilität, Flexibilität, Organisatorische Basisfähigkeiten, Industrie 4.0, Echtzeitmärkte, Selbstorganisation, Innovation, Organisationsdesign, Unternehmensführung.
Die Arbeit analysiert den Wandel von Organisationsmodellen von der klassischen Hierarchie hin zu modernen Konzepten wie Netzwerk- und Schwarm-Organisationen, um Unternehmen fit für die dynamischen Anforderungen der Digitalisierung und des Hyperwettbewerbs zu machen.
Die Arbeit behandelt die Treiber Digitalisierung und Hyperwettbewerb, die Transformation von Unternehmensstrukturen, die Bedeutung von Agilität sowie die Analyse von drei spezifischen Organisationsmodellen.
Ziel ist es, zu untersuchen, welche Organisationsmodelle sich am besten für die Herausforderungen der Zukunft eignen und wie diese hinsichtlich ihrer Agilität und Zukunftsfähigkeit bewertet werden können.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Konzepte und Theorien aus den Bereichen Organisation, strategisches Management und Evolutionsforschung.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die Herleitung von Beurteilungskriterien, die detaillierte Definition der Organisationsmodelle und deren kritische Bewertung vor dem Hintergrund des Hyperwettbewerbs.
Zentrale Begriffe sind Agilität, Hyperwettbewerb, Organisationsmodelle, Netzwerkorganisation, Schwarm-Organisation und Digitalisierung.
Im Gegensatz zur hierarchischen, zentral gesteuerten Organisation agiert die Schwarm-Organisation autonom, hochgradig selbstorganisiert und flexibel ohne starre Führungsvorgaben, wodurch sie besser auf unvorhersehbare Ereignisse reagieren kann.
Ihre starre Struktur, die Trennung von Planung und Ausführung sowie die vertikalen Kommunikationswege hemmen die Reaktionsgeschwindigkeit, Innovationskraft und das organisationale Lernen in einem dynamischen, von Echtzeit-Anforderungen geprägten Umfeld.
Technologien wie Cloud-Computing, das Internet der Dinge und Peer-to-Peer-Infrastrukturen bilden das notwendige Rückgrat, um Vernetzung, Echtzeit-Kommunikation und Wissensmanagement zu ermöglichen.
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