Bachelorarbeit, 2018
44 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Einordnung der ausgewählten Spielvermittlungskonzepte
2.1 Begriffsbestimmung der Spielvermittlung
2.2 Grundgedanke des genetischen Konzepts und Taktik-Spielkonzepts
2.3 Kriterien der Spielvermittlung
3 Das genetische Vermittlungskonzept
3.1 Genetisches Lehren
3.1.1 Allgemeine Spielfähigkeit
3.1.2 Spezielle Spielfähigkeit
3.1.3 Vermittlungsweg des genetischen Konzepts
3.1.4 Strukturmodell des genetischen Lehrens
3.2 Genetisches Lernen
3.2.1 Problemorientiertes Lernen
3.2.2 Aus historischen Spielformen lernen
3.3 Kritik am genetischen Vermittlungskonzept
3.4 Vom genetischen Vermittlungskonzept zum Taktik-Spielkonzept
4 Das Taktik-Spielkonzept Teaching Games for Understanding
4.1 Das Kreis-Spiral-Modell des TGfU-Konzeptes
4.2 Ziele und Beiträge zur Spielfähigkeit
4.2.1 Sportspielübergreifende Spielfähigkeit
4.2.2 Sportspielgerichtete Spielfähigkeit
4.2.3 Sportspielspezifische Spielfähigkeit
4.3 Taktik-Analyse
5 Genetisches Konzept vs. Teaching Games for Understanding
6 Fazit
7 Ausblick
Die Arbeit verfolgt das Ziel, das genetische Vermittlungskonzept und das Taktik-Spielkonzept Teaching Games for Understanding (TGfU) theoretisch fundiert zu vergleichen, um ihre methodischen Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Kontext der Sportspielvermittlung aufzuzeigen.
3.1.2 Spezielle Spielfähigkeit
Folglich wird nach Loibl (2001) auch „die Bedeutung des genetischen Lehrens für die Spezielle Spielfähigkeit (...)“ (S. 19) deutlich. Unter der Speziellen Spielfähigkeit wird die Fähigkeit verstanden, „mitspielen zu können auf der Basis von Regelkenntnissen, motorischem Können und Spielerfahrungen in einem speziellen Spiel (...)“ (ebd.). Um an einem Sportspiel teilnehmen zu können, ist es notwendig, die Techniken der jeweiligen Sportart zu beherrschen (vgl. Loibl, 2000, S. 98). Dabei interagieren die Lernenden miteinander, analysieren Spielsituationen und entwickeln diese weiter. Diese kognitiven Muster werden durch die Auseinandersetzung mit der Spielform bewusster (vgl. Dietrich, 1984, S. 19).
Laut Griesmeier zielt „eine spezielle oder spezifische Spielfähigkeit (…) ausschließlich und konkret auf ein bestimmtes Sportspiel mit all seinen konditionellen, vor allem aber technischen-taktischen Anforderungen“ (1999, S. 13).
1 Einleitung: Die Einleitung stellt die Problematik der Sportspielvermittlung dar und formuliert die Fragestellung zum Vergleich zwischen dem genetischen Konzept und dem TGfU-Konzept.
2 Einordnung der ausgewählten Spielvermittlungskonzepte: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Spielvermittlung und leitet die Kriterien für den späteren Vergleich der beiden Konzepte ab.
3 Das genetische Vermittlungskonzept: Hier werden das genetische Lehren und Lernen sowie die Strukturmodelle und Kritikpunkte dieses Ansatzes detailliert erläutert.
4 Das Taktik-Spielkonzept Teaching Games for Understanding: Dieses Kapitel beleuchtet das TGfU-Konzept, seine Modellstrukturen, Zielsetzungen zur Spielfähigkeit und die methodische Taktik-Analyse.
5 Genetisches Konzept vs. Teaching Games for Understanding: Hier erfolgt der direkte Vergleich beider Konzepte anhand der zuvor definierten Kriterien, ergänzt um Schlussfolgerungen.
6 Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse des Vergleichs zusammen und beantwortet die zentrale Fragestellung der Arbeit.
7 Ausblick: Der Ausblick zeigt Möglichkeiten für zukünftige Forschungsansätze und die Anwendung im schulischen Kontext auf.
Sportspielvermittlung, Genetisches Konzept, Teaching Games for Understanding, Spielfähigkeit, Taktik-Spielkonzept, Spielidee, Methodik, Vermittlung, Sportspiel, Spielverständnis, problemorientiertes Lernen, Sportunterricht, Spielform, Taktik, Technik.
Die Arbeit setzt sich mit alternativen Konzepten der Sportspielvermittlung auseinander, insbesondere dem genetischen Konzept und dem Taktik-Spielkonzept Teaching Games for Understanding.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des Lehrens und Lernens von Sportspielen, die Entwicklung von Spielfähigkeiten sowie der Vergleich von methodischen Modellen.
Das primäre Ziel ist es, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen dem genetischen Konzept und dem TGfU-Konzept systematisch herauszuarbeiten und zu vergleichen.
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse und einem deduktiven Vergleich basiert, um die beiden Konzepte nach festgelegten Kriterien zu untersuchen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des genetischen Konzepts, die Analyse des TGfU-Ansatzes sowie eine direkte Gegenüberstellung beider Vermittlungsansätze.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Sportspielvermittlung, Spielfähigkeit, Genetisches Konzept, TGfU, Taktik-Spielkonzept und Spielidee charakterisiert.
Das genetische Konzept geht von einem ursprünglichen, vom Schüler zu entdeckenden Problem aus, während das TGfU-Modell von einer bereits strukturierten, spielechten Spielform ausgeht, die auf ein taktisches Problem reduziert wurde.
In beiden Konzepten nimmt sich der Lehrer aus dem direkten Spielgeschehen zurück; beim genetischen Konzept agiert er jedoch stärker als Begleiter eines selbsttätigen Erfindungsprozesses, während er beim TGfU-Konzept gezielter Spielformen vorgibt, um taktische Prinzipien zu vermitteln.
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