Bachelorarbeit, 2017
59 Seiten, Note: 1,8
Diese Arbeit befasst sich mit dem Phänomen Kinder psychisch beeinträchtigter Eltern. Ziel ist es, die Auswirkungen psychischer Erkrankungen der Eltern auf die Kinder zu untersuchen und die Herausforderungen, denen diese Kinder ausgesetzt sind, aufzuzeigen. Der Fokus liegt dabei auf den subjektiven Belastungen der Kinder, den typischen Reaktionen und Verhaltensweisen, den Risikofaktoren und den Erkenntnissen aus der Resilienzforschung.
Kapitel 2 beleuchtet den Forschungsstand zum Thema Kinder psychisch kranker Eltern und die wichtigsten Erkenntnisse aus der Literatur. In Kapitel 3 werden verschiedene psychische Erkrankungen vorgestellt, die für das Thema relevant sind, sowie deren Auswirkungen auf Kinder. Kapitel 4 widmet sich der Erläuterung und Problematik der verwendeten Begriffe. Kapitel 5 untersucht die subjektiven Belastungen der Kinder psychisch beeinträchtigter Eltern, ihre typischen Reaktionen und Verhaltensweisen sowie Risikofaktoren und Erkenntnisse aus der Resilienzforschung. Kapitel 6 befasst sich mit der Bindungstheorie und ihrer Bedeutung für die psychische Entwicklung von Kindern. In Kapitel 7 wird der Zusammenhang zwischen Kindesmisshandlung und elterlichen psychischen Erkrankungen untersucht.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen Kinder psychisch beeinträchtigter Eltern, psychische Erkrankungen, subjektive Belastungen, Risikofaktoren, Resilienz, Bindungstheorie, Kindesmisshandlung, Intervention, Tabuisierung und Stigmatisierung.
Rund ein Drittel der betroffenen Kinder entwickelt selbst eine psychische Erkrankung, ein weiteres Drittel zeigt auffällige Symptome, während das letzte Drittel resilient bleibt.
Resilienz bezeichnet die psychische Widerstandsfähigkeit von Kindern, trotz der hohen Belastungen durch erkrankte Eltern keine nennenswerten Beeinträchtigungen zu entwickeln.
Die Arbeit behandelt unter anderem psychotische Störungen, affektive Störungen (wie Depressionen), Persönlichkeitsstörungen (Borderline), Angststörungen sowie das Münchhausen-Stellvertretersyndrom.
Die (früh-)kindliche Bindung ist entscheidend für die Entwicklung; eine gestörte Beziehung zur primären Bezugsperson gilt als signifikanter Risikofaktor.
Ja, die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen psychischen Erkrankungen der Eltern und dem Risiko für körperliche sowie psychische Misshandlung der Kinder.
Psychische Erkrankungen sind historisch stigmatisiert, was zu Hemmungen führt, Hilfe zu suchen oder offen über die familiäre Belastungssituation zu sprechen.
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