Magisterarbeit, 2004
59 Seiten, Note: 2
1. EINFÜHRUNG
1.1. Zum Leben und Werk von Christian Saalberg
1.2. Der literarische Hintergrund
1.2.1. Die deutsche Literatur nach dem 2. Weltkrieg – zwischen Realismus und Moderne
1.2.2. Christian Saalbergs literarische Provenienz
1.3. Zur Methode
1.4. Ziel der Arbeit
2. DER ANALYTISCHE TEIL
2.1. Die poetische Sprache als Funktion eines poetischen Textes
2.2. Zur Bildhaftigkeit der Lyrik. Bildlichkeit bei Saalberg.
2.3. Die Bildersprache in Heute am Tag der Heiligen Katharina
2.3.1. Bilder des Todes und des Lebens. Bilder der Steine
2.3.2. Bilder der Liebe
2.3.3. Das lyrische Ich im Kontext der Bildlichkeit
2.4. Zum Bau des Gedichtbandes
2.4.1. Zur Rolle von Zitaten
2.4.2. Stellenwert des Vorwortes
2.4.3. Zum Bau des Buchhauptteiles
2.4.4. Formal-graphische Eigenschaften der Sprache Saalbergs
3. ZUSAMMENFASSUNG
4. BIBLIOGRAPHIE
4.1. Anmerkungen zu den Quellen
4.2. Primärliteratur
4.3. Sekundärliteratur
4.4. Internetquellen
Die vorliegende Arbeit untersucht die poetische Bildersprache in Christian Saalbergs Gedichtsammlung "Heute am Tag der Heiligen Katharina". Das Hauptziel besteht darin, die Funktionsweise und Ausgestaltung dieser spezifischen Bildsprache zu analysieren, wobei die Forschungsfrage darauf abzielt, wie Saalberg durch die Synthese aus surrealistischen Bildverfahren und existenziellen Inhalten eine eigenständige "andere Wirklichkeit" konstruiert.
2.3.1. Bilder des Todes und des Lebens. Bilder der Steine
Zweifelsohne ist die Frage nach dem Verhältnis zwischen Leben und Tode, zwischen Werden und Vergehen der geeignetste Schlüssel zum Saalbergschen Vokabular. Der Tod, wörtlich oder auch metaphorisch erwähnt, tritt in Saalbergs Dichtung sehr oft auf. Es wäre jedoch zu Unrecht des Verfassers, wenn man seine Poesie als pessimistisch und auf den Tod fixiert erklären würde. In seinem Zeitungsartikel führt Max Drathmann aus:
Obwohl in Saalbergs Gedichten das Zünglein zwischen Werden und Vergehen stark zugunsten des Vergehens ausschlägt, sind diese Gedichte nicht lebensverneinend; im Gegenteil: erst das Bewusstsein für die Vergänglichkeit schärft das Auge für alles Blühende und wirkt damit lebensintensivierend auf den Leser ein.
Je mehr die Gedichte von Saalberg sich mit der Todesproblematik befassen, desto mehr neigen sie zur Bejahung des Lebens. Es geschieht deshalb so, weil sich nach dem Dichter der Tod mit dem Leben aufs Engste vereinigt. Und die Vereinigung ist für die menschliche Existenz so konstitutiv, dass sie nicht woanders, sondern geradezu in seinem Herzen zur Vervollkommnung kommt. Diese Wechselbeziehung wurde in einem durchaus suggestiven Bild dargestellt:
(...)dein Herz
Schlag es auf
Auf der einen Seite findest du dein Leben
auf der anderen deinen Tod
Das Leben flüchtet sich in den Tod
Der Tod flüchtet sich in das Leben
1. EINFÜHRUNG: Diese Einleitung beleuchtet die Biografie des Dichters, seinen literarischen Kontext sowie die methodischen Grundlagen der Untersuchung.
2. DER ANALYTISCHE TEIL: Dieser Hauptteil analysiert die Funktionsweise der poetischen Sprache, die Bedeutung der Bildlichkeit und die spezifischen Bilderwelten (Tod, Leben, Liebe, Steine) innerhalb des Gedichtbandes.
3. ZUSAMMENFASSUNG: Das Kapitel fasst die Ergebnisse der Untersuchung zusammen und bestätigt die zentrale Bedeutung der Bildersprache als Ausdrucksmittel des Dichters.
4. BIBLIOGRAPHIE: Dieses Verzeichnis listet sämtliche verwendeten Quellen, unterteilt in Anmerkungen, Primärliteratur, Sekundärliteratur und Internetquellen.
Christian Saalberg, Lyrik, Bildersprache, Surrealismus, Existenzialismus, Tod, Leben, Metaphorik, Gedichtanalyse, Literaturtheorie, Heute am Tag der Heiligen Katharina, Poetische Struktur, Bildlichkeit, Bildersprache, Bild-Landschaften.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Lyrik von Christian Saalberg, speziell mit der poetischen Bildersprache in seinem Gedichtband "Heute am Tag der Heiligen Katharina".
Die Schwerpunkte liegen auf der Bildhaftigkeit der Lyrik, der Rolle des lyrischen Ichs, der Bedeutung von Zitaten und dem formalen Aufbau des Gedichtbandes.
Das Ziel ist es, Einsicht in die Ausführungsweise der poetischen Bildersprache bei Saalberg zu gewinnen und zu zeigen, wie der Autor komplexe Bilderwelten konstruiert.
Es wird eine textimmanente Methode angewandt, die das Werk aus sich heraus betrachtet, ergänzt durch die Analyse von Struktur und Metaphorik.
Der Hauptteil analysiert die Bildersprache des Autors im Hinblick auf Tod, Leben und Liebe sowie die Bedeutung der formalen Gestaltung und Intertextualität.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Bildersprache, Surrealismus, Existenzialismus, Metaphorik und poetische Struktur beschreiben.
Steine dienen oft als Probierstein für das Menschliche und nehmen eine besondere, ambivalente Position zwischen Kälte und lebendiger Liebe ein.
Die Zitate dienen nicht der reinen Illustration, sondern bieten einen interpretatorischen Schlüssel und zeigen den kreativen Dialog des Dichters mit der literarischen Tradition.
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