Masterarbeit, 2018
84 Seiten, Note: 2,00
Die vorliegende Masterarbeit analysiert die Reform des Investmentsteuergesetzes (InvStG) im Jahr 2018 und untersucht die Auswirkungen der Reform auf Privatanleger. Ziel ist es, die Änderungen des Investmentsteuerrechts umfassend darzustellen, den Vergleich zwischen dem alten und dem neuen Investmentsteuerrecht vorzunehmen und die Auswirkungen der Reform auf die Gesamtsteuerbelastung von Privatanlegern zu beurteilen.
Das erste Kapitel befasst sich mit der Reform der Investmentbesteuerung, den Zielen der Reform sowie den Hintergründen, die zur Einführung des neuen Investmentsteuerrechts führten. Darüber hinaus wird die Gliederung und der Aufbau der Arbeit erläutert.
Im zweiten Kapitel werden das bis zum 31.12.2017 geltende Investmentsteuergesetz und das neue Investmentsteuergesetz im Detail verglichen. Dieser Vergleich umfasst die rechtlichen Grundlagen, die Definition von Investmentvermögen, die Anwendungsbereiche der Investmentsteuergesetze sowie die grundlegenden Prinzipien der Investmentbesteuerung. Darüber hinaus werden die Einkünfteermittlung und die Besteuerung von Investmentfonds nach beiden Gesetzen untersucht, wobei sowohl die Besteuerung auf der Fondseingangsseite als auch auf Ebene des Investmentfonds betrachtet werden. Schließlich wird die Besteuerung auf Anlegerebene nach dem alten und dem neuen Investmentsteuergesetz detailliert dargestellt.
Das dritte Kapitel widmet sich dem Vergleich der Gesamtsteuerbelastung, die sich durch das alte und das neue Investmentsteuergesetz ergibt. Es wird untersucht, wie sich die Reform auf die Steuerbelastung von Privatanlegern bei verschiedenen Investmentfondsarten auswirkt, sowohl bei Ausschüttungen als auch bei Thesaurierung. Des Weiteren wird die Besteuerung bei Veräußerung oder Rückgabe von Investmentfondsanteilen betrachtet. Abschließend erfolgt ein Belastungsvergleich anhand eines konkreten Beispiels.
Investmentsteuerreform, InvStG, Investmentfonds, Privatanleger, Gesamtsteuerbelastung, Ausschüttung, Thesaurierung, Veräußerung, Rückgabe, rechtliche Grundlagen, Anwendungsbereich, Besteuerungsgrundsätze, Einkünfteermittlung, Fondseingangsseite, Anlegerebene, Vergleich, Auswirkungen, Zielerreichung.
Die Reform war notwendig, um die Komplexität des alten (Semi-)Transparenzprinzips zu reduzieren, unionsrechtliche Risiken (EuGH-Urteile wie „van Caster“ und „Santander“) zu beseitigen und den Verwaltungsaufwand für Fonds zu senken.
Das alte System war extrem komplex, erforderte teure Bescheinigungen durch Wirtschaftsprüfer und benachteiligte teilweise ausländische Fonds durch eine Pauschalbesteuerung.
Die Arbeit untersucht die Veränderung der Gesamtsteuerbelastung bei Ausschüttungen, Thesaurierungen sowie Veräußerungen und vergleicht dabei verschiedene Fondstypen wie Aktien-, Misch- und Immobilienfonds.
Im Gegensatz zum alten Recht erfolgt nun teilweise eine Besteuerung direkt auf Ebene des Investmentfonds (Fondseingangsseite), was das bisherige Transparenzprinzip ablöst.
Nein, laut Gesetzgeber sollte durch das Investmentsteuerreformgesetz keine Erhöhung des Steueraufkommens erreicht werden, sondern eine Vereinfachung und Aufkommenssicherung.
Die Arbeit behandelt spezifische Übergangsregelungen, die beim Inkrafttreten des Gesetzes zum 01.01.2018 für bestehende Investmentanteile gelten.
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