Bachelorarbeit, 2016
47 Seiten, Note: 1,3
Diese Bachelorarbeit untersucht den Trend der rückläufigen Wahlbeteiligung in der Bundesrepublik Deutschland und analysiert, ob die Einführung der Internetwahl diesem entgegenwirken könnte. Die Arbeit beleuchtet verschiedene Aspekte der politischen Partizipation, insbesondere die Wahlbeteiligung in der Bundesrepublik und den Anteil der Nichtwähler.
Kapitel 3 definiert und analysiert die Wahlen und die Wahlbeteiligung in der Bundesrepublik Deutschland, wobei der Wahlakt im Zusammenhang mit anderen Formen der politischen Partizipation betrachtet wird. Kapitel 4 untersucht die Ursachen für Nichtwählerverhalten unter Einbezug verschiedener wissenschaftlicher Theorien. Kapitel 5 stellt die Internetwahl im Kontext der "elektronischen Demokratie" vor, analysiert Chancen und Risiken sowie die rechtliche Situation und behandelt das Beispiel Estlands, wo Internetwahlen bereits etabliert sind.
Wahlbeteiligung, Nichtwähler, Internetwahl, E-Voting, Elektronische Demokratie, politische Partizipation, Wahlrecht, Wahlsystem, Estland.
Wissenschaftler diskutieren, ob die Bequemlichkeit der Online-Wahl Nichtwähler mobilisieren kann, wobei Erfahrungen aus Ländern wie Estland gemischte Ergebnisse zeigen.
Zentrale Bedenken betreffen die Datensicherheit, die Gefahr von Hackerangriffen, den Schutz des Wahlgeheimnisses und die Manipulierbarkeit der Software.
Das Bundesverfassungsgericht hat hohe Hürden gesetzt; insbesondere muss die Nachvollziehbarkeit der Wahlhandlung für jeden Bürger ohne Expertenwissen gewährleistet sein.
Estland ist Vorreiter beim E-Voting. Es zeigt, dass technisches Vertrauen und eine digitale Infrastruktur essenziell sind, aber die Wahlbeteiligung nicht automatisch massiv ansteigt.
Es gibt soziologische, sozialpsychologische und rationalistische Ansätze, die Faktoren wie soziale Entwurzelung, fehlendes politisches Interesse oder Kosten-Nutzen-Abwägungen untersuchen.
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