Bachelorarbeit, 2014
75 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Ausgangslage und Zielsetzung der Arbeit
1.2 Methodisches Vorgehen und Aufbau der Arbeit
2. Wissenschaftliche Weiterbildung
2.1 Begriff und Kriterien der wissenschaftlichen Weiterbildung
2.2 Funktion wissenschaftlicher Weiterbildung aus Unternehmenssicht
2.3 Anbieter wissenschaftlicher Weiterbildung
2.4 Wissenschaftliche Weiterbildung im Kontext des lebenslangen Lernens
2.4.1 Quartäre Bildung
2.4.2 Kompetenzentwicklung und Reflexivität
3. Transfer
3.1 Transfer als Nachweis für unternehmerische Rentabilität
3.2 Begriff und Ausprägungsformen des Transfers
3.3 Determinanten des Transferprozesses
4. Transferförderung durch die Rolle der Führungskraft
4.1 Verhaltensweisen einer lern- und transferförderlichen Führungsrolle
4.2 Transferförderung durch die Führungskraft
4.2.1 Transferfördernde Maßnahmen vor der Weiterbildungsaktivität
4.2.2 Transferfördernde Maßnahmen während der Weiterbildungsaktivität
4.2.3 Transferfördernde Maßnahmen nach der Weiterbildungsaktivität
4.2.4 Übersicht und Zuordnung der Maßnahmen
5. Fazit
5.1 Zusammenfassung
5.2 Reflexion und Ausblick
Die Arbeit untersucht, welche Erwartungen Unternehmen an die wissenschaftliche Weiterbildung stellen und durch welche spezifischen Verhaltensweisen sowie Maßnahmen die Führungskraft den Transfer des erlernten Wissens in die berufliche Praxis unterstützen und fördern kann.
Transferfördernde Maßnahmen vor der Weiterbildungsaktivität
Die Ermittlung zukünftiger Anforderungen und der daraus ableitbare Kompetenzbedarf sind für den Transfererfolg von grundlegender Bedeutung und „ergibt sich vor allem aus den Geschäftsfeldern und Märkten, auf denen das Unternehmen tätig ist, sowie den aktuellen wirtschaftlichen und technologischen Trends“ (Bildungswerk 2013a, S. 12). Der Bedarf bildet die Differenz zwischen den momentanen Kompetenzen der Mitarbeiter und den Kompetenzen, die für aktuelle oder künftige Arbeitsanforderungen nötig sind (vgl. Stender 2009, S. 111).
Er kann von der Führungskraft auf drei unterschiedlichen Ebenen erhoben werden. Auf der organisationalen Ebene werden dazu im Gespräch mit dem Management und, falls vorhanden, den Personalentwicklungsverantwortlichen die strategischen Unternehmensziele festgelegt und auf Grundlage dessen erörtert, welche konkreten Anforderungen sich daraus für die Mitarbeiter ableiten lassen. Auf der Tätigkeitsebene wird das gegenwärtige Kompetenzprofil der Mitarbeiter direkt im Tätigkeitsbereich, beispielsweise durch Beobachtungsverfahren, ermittelt und daraufhin der Anforderungsbedarf für aktuelle oder zukünftige Arbeitsaufgaben definiert. Die individuelle Ebene bezieht sich auf personenbezogene Entwicklungspotenziale und Lernbedarfe, die vor allem über Gespräche mit den einzelnen Mitarbeitern bestimmt werden können (Euler 2010, S. 89).
Diese Partizipation des Mitarbeiters bei der Bedarfsermittlung wird sich positiv auf die in Abb. 3 genannten Motivationsgrößen des Mitarbeiters auswirken, denn ihm werden bei der beteiligten Bedarfsermittlung in der Auseinandersetzung mit seinem Tätigkeitsbereich der Kontext und die Notwendigkeit der Weiterbildung deutlich. Die Führungskraft muss an dieser Stelle keine Erklärungs- oder Überzeugungsarbeit leisten. Außerdem bemerkt der Mitarbeiter in der Regel viel besser, welche Kenntnisse und Fähigkeiten ihm für die erfolgreiche oder effektive Aufgabenbewältigung fehlen (Stender 2009, S. 202).
1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die Relevanz lebensbegleitenden Lernens in einer dynamischen Wissensgesellschaft und führt in die Problemstellung des Wissenstransfers in Unternehmen ein.
2. Wissenschaftliche Weiterbildung: Dieses Kapitel definiert wissenschaftliche Weiterbildung, beleuchtet deren Funktion aus Unternehmenssicht, stellt diverse Anbieter vor und ordnet sie in den Kontext des lebenslangen Lernens ein.
3. Transfer: Hier wird die Transferproblematik analysiert, der Transferbegriff geklärt und die zentralen Determinanten des Transferprozesses unter Heranziehung von Modellen diskutiert.
4. Transferförderung durch die Rolle der Führungskraft: Dieses Kapitel fokussiert auf die Verhaltensweisen von Führungskräften und leitet konkrete Maßnahmen zur Transferunterstützung vor, während und nach Weiterbildungsmaßnahmen ab.
5. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Ergebnisse zusammen, reflektiert das methodische Vorgehen und gibt einen Ausblick auf künftige Entwicklungen im Bereich der wissenschaftlichen Weiterbildung.
Wissenschaftliche Weiterbildung, lebenslanges Lernen, Führungskraft, Transferförderung, Lerntransfer, Kompetenzentwicklung, Quartäre Bildung, Unternehmensführung, Personalentwicklung, Wissensmanagement, Praxisbezug, Transferplan, Weiterbildungsmanagement.
Die Bachelorarbeit befasst sich mit der Schnittstelle zwischen wissenschaftlicher Weiterbildung und der praktischen Anwendung des Erlernten in Unternehmen, wobei der Fokus insbesondere auf der Rolle der Führungskraft als Transfer-Unterstützer liegt.
Zentrale Themen sind die wissenschaftliche Weiterbildung als Bestandteil des lebenslangen Lernens, die Herausforderungen des Wissenstransfers in der betrieblichen Praxis sowie die Gestaltungsmöglichkeiten der Führungskraft.
Ziel ist es zu ermitteln, welche Erwartungen Unternehmen an Weiterbildungsangebote haben und welche konkreten Maßnahmen und Führungsverhaltensweisen den Transfer des Gelernten in den Arbeitsalltag nachweislich steigern können.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse mit einer analytisch-deduktiven Vorgehensweise, wobei Erkenntnisse aus pädagogischen, funktionalen und ökonomischen Dimensionen zusammengeführt werden.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der wissenschaftlichen Weiterbildung und der Transferproblematik sowie die praktische Ableitung von Transfermaßnahmen durch die Führungskraft.
Kernbegriffe sind Transferförderung, Führungskraft, wissenschaftliche Weiterbildung, Quartäre Bildung und Kompetenzmanagement.
Die Führungskraft agiert als „Türsteher“, der darüber entscheidet, welche im Training erlernten Kompetenzen Eingang in die tatsächlichen Arbeitsprozesse finden und ob das Arbeitsklima Innovationen zulässt.
Der Transferplan dient der Verschriftlichung einer konkreten Umsetzungsstrategie, um Erwartungen abzustimmen, Transferbarrieren zu antizipieren und den Erfolg der Weiterbildung messbar und nachhaltig zu gestalten.
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