Bachelorarbeit, 2016
92 Seiten, Note: 1,7
Ingenieurwissenschaften - Metallbautechnik und Metallverarbeitung
1. Didaktischer Rahmen
1.1. Handlungsorientierter Unterricht
1.2. Projektarbeit
1.3. Betrieblicher Auftrag
1.4. Fertigungsaufgabe
2. Planung der Unterrichtssequenz
2.1. Rahmenbedingung
2.2. Einordnung der Unterrichtssequenz in das Gesamtcurriculum
2.3. Unterrichtsziele
2.3.1. Richtziele
2.3.2. Grobziele
2.3.3. Feinziele
2.4. Fachwissenschaftliche Analyse
2.4.1. Sachanalyse
2.4.2. Didaktische Analyse
2.5. Methodische Konzeption
2.5.1. Einheit 1
2.5.2. Einheit 2
2.5.3. Fertigungstag
2.5.4. Einheit 3
2.6. Medieneinsatz
2.6.1. Einheit 1
2.6.2. Einheit 2
2.6.3. Einheit 3
2.7. Verlaufsplanungen
2.7.1. Einheit 1
2.7.2. Einheit 2
2.7.3. Einheit 3
3. Schlussbetrachtung
Die Arbeit fokussiert sich auf die didaktische Planung einer lernortübergreifenden Projektarbeit für das Lernfeld 5 des Ausbildungsberufs Industriemechaniker/-in. Das Ziel ist es, durch die fiktive Planung eines Betrieblichen Auftrags – der Fertigung eines Stufenbolzens – eine handlungsorientierte Unterrichtssequenz zu entwickeln, die sowohl theoretische Anteile in der Berufsschule als auch praktische Fertigungsanteile im Betrieb verbindet.
Drehen
Das Fertigungsverfahren Drehen wird zur Herstellung zylindrischer Werkstückgeometrien verwendet. Es handelt sich dabei um ein spanabhebendes Verfahren mit geometrisch bestimmter Schneide, bei dem das Werkstück eine rotatorische Hauptschnittbewegung ausführt und das einschneidige Werkzeug die nötige Vorschubbewegung aufbringt. In den meisten Fällen wird das fest eingespannte Werkzeug an der zu bearbeitenden Fläche entlang geführt, wobei das Werkstück die Drehbewegung ausführt, doch gibt es auch Sonderfälle bei denen das Werkzeug die Drehbewegung ausführt (Plan- und Ausdrehwerkzeug, Gewinderillen). Die formgebende Spanabnahme ergibt sich, bei entsprechender Zustelltiefe, durch die Überlagerung der Hauptschnitt- und Vorschubbewegung.
Gedreht wird entweder manuell auf einer Drehbank oder automatisiert auf einer CNC-Maschine. Im Rahmen dieser Projektarbeit sollen sich die Lernenden vorerst mit einer manuellen Drehmaschine vertraut machen (vgl. Braun 1993, Seite 80).
1. Didaktischer Rahmen: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen des handlungsorientierten Unterrichts, der Projektarbeit sowie der Spezifika von Betrieblichen Aufträgen und Fertigungsaufgaben im industriellen Kontext.
2. Planung der Unterrichtssequenz: Hier erfolgt die konkrete didaktische Ausarbeitung der Projektarbeit, inklusive der Rahmenbedingungen, Lernziele, fachwissenschaftlichen Analysen, methodischen Konzeption und der Verlaufsplanung für die verschiedenen Unterrichtseinheiten.
3. Schlussbetrachtung: Dieses Kapitel reflektiert die Chancen und Herausforderungen einer lernortübergreifenden Projektarbeit und betont die Notwendigkeit, Frontalunterricht durch praxisnahe Aufgaben zur Förderung der Fach- und Prozesskompetenz zu ergänzen.
Industriemechaniker, Berufsbildung, Lernfeld 5, Fertigungstechnik, Drehen, Lernortkooperation, Betrieblicher Auftrag, Projektarbeit, Handlungsorientierter Unterricht, Fertigungsaufgabe, Didaktik, Metalltechnik, Werkzeugmaschine, Arbeitsschutz, Qualitätssicherung
Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Planung einer lernortübergreifenden Unterrichtssequenz für Industriemechaniker im zweiten Lehrjahr, wobei die Fertigung eines Stufenbolzens als zentrales Projekt dient.
Zentrale Themen sind die didaktische Konzeption von handlungsorientiertem Unterricht, die praktische Umsetzung von Fertigungsaufgaben an Drehmaschinen und die Zusammenarbeit zwischen Berufsschulen und Betrieben.
Das Ziel ist die Erstellung eines praxisnahen didaktischen Konzepts, das es Lernenden ermöglicht, theoretisches Wissen aus der Schule direkt mit praktischen Fertigungstätigkeiten im Betrieb zu verknüpfen.
Die Arbeit stützt sich auf didaktische Modelle, insbesondere die didaktische Analyse nach Wolfgang Klafki sowie die Prinzipien des handlungsorientierten Unterrichts nach Hilbert Meyer.
Im Hauptteil liegt der Schwerpunkt auf der detaillierten Planung der Unterrichtssequenz, inklusive Zielformulierungen, sachanalytischer Grundlagen des Drehens und der tabellarischen Verlaufsplanung der einzelnen Einheiten.
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Industriemechaniker, Projektarbeit, Lernortkooperation, Fertigungstechnik, Betrieblicher Auftrag und Handlungsorientierung gekennzeichnet.
Der Stufenbolzen eignet sich hervorragend als einfaches Werkstück, um verschiedene Drehverfahren wie Längs- und Plandrehen sowie die notwendige Arbeits- und Prüfplanung umfassend zu erproben.
Während des Projekts wandelt sich die Rolle des Lehrenden hin zum "Lernberater", der lediglich beratend zur Seite steht und Hilfestellungen gibt, anstatt den Prozess frontal zu leiten.
Die Bewertung erfolgt anhand der erstellten Dokumentation des Betrieblichen Auftrags, der Prüfpläne sowie der Präsentation der Arbeitsergebnisse in einer Gesprächsrunde.
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