Bachelorarbeit, 2018
33 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
2. Veganismus
2.1 Medienwirkung
2.2 Motivation des Veganismus
2.3 Die Gefahren des Veganismus
3. Essstörungen
3.1 Essverhalten
3.1.1 Faktoren für eine Ernährungsentscheidung
3.1.2 Gestörtes Essverhalten
3.2 Geschichtliche Hintergründe des Schlankheitsideals
3.3 Einflussfaktoren zur Entstehung von Essstörungen
3.3.1.Indiviuelle Faktoren einer Essstörung
3.3.2 Familiär
3.3.3 Kulturell
3.3.4 Essen (Droge)
4. Bulimia nervosa
4.1 Geschichtlicher Hintergrund
4.2 Merkmale
4.3 Folgen
5. Anorexia nervosa
5.1. Geschichtlicher Hintergrund
5.2 Untergewicht erkennen
5.3 Merkmale
5.4 Folgen
6. Die Verbindung zwischen Orthorexie, Veganismus, Bulimie und Anorexie
7. Veganismus und Essstörung - gibt es Zusammenhänge?
7.1 Abnehmen durch Veganismus:
7.2 Nährstoffmangel:
8. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Forschungsfrage, ob der Veganismus als Einstiegsdroge für die Essstörungen Bulimie und Anorexie fungieren kann, indem sie die psychologischen und physiologischen Hintergründe der Nahrungsmittelselektion analysiert.
4.2 Merkmale
Bulimie, in der Wissenschaft als „Bulimia nervosa“ bezeichnet, beschreibt das Phänomen der Sucht von übermäßiger Nahrungsaufnahme durch Heißhunger, welche mit anschließendem selbstinduziertem Erbrechen einhergeht. Hierbei soll der Gewichtszunahme entgegengewirkt werden, mit dem Ziel Gewicht zu verlieren. Das Essen wird zur Droge, Erbrechen zum Zwang und die Figur zur Messskala des Selbstwertgefühls. Wer an Bulimie leidet, befindet sich in einem Teufelskreis. Das schlechte Gewissen nagt am Bulimiker, der über keine Kontrolle seiner „Fressanfälle“ verfügt und somit die Nahrung zwangsläufig wieder erbrechen muss, um nicht dick zu werden bzw. sich schlecht zu fühlen. Diese Menschen verzweifeln an ihrem unstillbaren Hunger, da sie im Prinzip gar nichts essen wollen.
Das Zitat aus Goethes Werk „Faust“, welches zwei Seelen in einer Brust beschreibt, drückt in dem Zusammenhang mit Bulimie die Dilemma Situation aus, in der sich Bulimiker befinden. Der Frust, der auf eine Heißhungerattacke folgt, ist sehr stark und die Abneigung gegen die eigene Person die Folge.
Das Essverhalten wird verantwortungslos, da übermäßig viel gegessen wird, mit dem Vorhaben, danach wieder alles zu erbrechen. Das Verhältnis zum Essen ist somit absurd geworden. Doch wie entsteht ein solcher Teufelskreis? Die Entwicklung einer Bulimie lässt sich in drei Entwicklungsstadien einteilen.
1. Einleitung: Einführung in die Thematik und Formulierung der zentralen Forschungsfrage bezüglich der Verbindung zwischen Veganismus und Essstörungen.
2. Veganismus: Erläuterung der Grundlagen des Veganismus, der Motivationen sowie der Rolle von Medien bei der Vermittlung von Ernährungs- und Schlankheitsidealen.
3. Essstörungen: Darstellung der psychologischen Faktoren, des gesellschaftlichen Drucks durch Schlankheitsideale und des Essverhaltens als Machtmittel oder Suchtersatz.
4. Bulimia nervosa: Untersuchung des geschichtlichen Hintergrunds, der Merkmale, der physischen sowie psychischen Folgen und der verschiedenen Entwicklungsstadien der Krankheit.
5. Anorexia nervosa: Analyse der Ursprünge der Magersucht, der Problematik der Untergewichtsdiagnose und der schwerwiegenden körperlichen Konsequenzen.
6. Die Verbindung zwischen Orthorexie, Veganismus, Bulimie und Anorexie: Diskussion über die Überschneidungen zwischen orthorektischem Verhalten, bewusster Ernährung und der Entstehung von Zwanghaftigkeit.
7. Veganismus und Essstörung - gibt es Zusammenhänge?: Erörterung der Risiken durch den Abnehmwunsch im Veganismus sowie der gesundheitlichen Gefahren durch spezifische Nährstoffmängel.
8. Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage und kritische Reflexion des Veganismus als mögliche Einstiegsdroge für pathologisches Essverhalten.
Veganismus, Essstörungen, Bulimie, Anorexie, Schlankheitsideal, Ernährung, Sucht, Nährstoffmangel, Orthorexie, Körperwahrnehmung, Psychologie, Selbstkontrolle, Medienwirkung, Gesundheitsfanatismus, Essverhalten.
Die Arbeit untersucht die These, ob eine vegane Lebensweise als Einstiegsdroge für die Entwicklung von Essstörungen wie Bulimie und Anorexie dienen kann.
Die Arbeit behandelt den Veganismus, die Entstehung von Essstörungen, den Einfluss medialer Schlankheitsideale sowie physiologische Aspekte wie Nährstoffmangel und psychologische Faktoren wie Zwanghaftigkeit.
Ziel ist es zu ergründen, ob das selektive Essverhalten im Veganismus Ähnlichkeiten zum Kontrollzwang essgestörter Personen aufweist und somit ein Risiko für die Entstehung von Anorexie oder Bulimie darstellt.
Die Autorin nutzt eine theoretische Aufarbeitung bestehender Studien und fachwissenschaftlicher Literatur, um Zusammenhänge zwischen Ernährungsgewohnheiten und psychischen Erkrankungen herzuleiten.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Definitionen von Veganismus, die Untersuchung der Krankheitsbilder Bulimie und Anorexie, die Einordnung der Orthorexie sowie die abschließende Verknüpfung dieser Konzepte.
Wesentliche Begriffe sind Veganismus, Essstörungen, Anorexie, Bulimie, Schlankheitsideal, Zwanghaftigkeit und Nährstoffmangel.
Die Autorin unterscheidet primär nach der Intention: Während vollwertige, ausgewogene Ernährung gesundheitsorientiert ist, sieht sie in einem durch Trend oder Abnehmzwang motivierten, extrem selektiven Essverhalten einen potenziellen Risikofaktor.
Die Arbeit weist darauf hin, dass ein durch einseitige vegane Ernährung bedingter Tryptophanmangel zu einer Senkung des Serotoninspiegels führen kann, was Depressionen begünstigt und das Risiko für Essstörungen erhöhen kann.
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