Fachbuch, 2018
73 Seiten
1 Einleitung
2 Einführung und Definitionen
2.1 Die Relevanz des Themas und die Forschungsfrage
2.2 Der Begriff des Radikalismus und der Radikalisierung
2.3 Der Begriff des Extremismus
2.4 Die Begriffe vom Islamismus bis islamistischen Terrorismus
3 Methodik
3.1 Die qualitative Inhaltsanalyse und die Begründung der Theoriewahl
3.2 Auswahl der Studien und Literatur
3.3 Erhebungsinstrument
4 Datenauswertung und Beschreibung der Kategorien
4.1 Internet
4.2 Glaube
4.3 Alter/Geschlecht
4.4 Sozioökonomischer Status
4.5 Soziale Beziehungen
4.6 Psychologische Faktoren
4.7 Zusammenfassung und Darstellung der Ergebnisse
5 Der virtuelle Dschihad - Die Bedeutung des Internets im Radikalisierungsprozess
5.1 Das Angebot
5.2 Nutzungsarten des Internets
6 Fazit
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Erforschung radikalisierungsfördernder Faktoren im dschihadistischen Terrorismus, um hieraus präventive Ansätze abzuleiten. Die zentrale Forschungsfrage lautet: Welche Bedeutung hat das Internet und welche anderen Risikofaktoren lassen sich in den islamistisch-terroristischen Radikalisierungsprozessen feststellen?
4.1 Internet
Die Aussagen der ausgewählten Quellen zur Datenauswertung, die dieser Kategorie zugeordnet wurden, beinhalten Auffassungen der Autoren zum Internet als Bestandteil der Radikalisierung. Detaillierte Beschreibungen zum Internet und dem ‚virtuellen Dschihad‘ werden im Kapitel 5 dargestellt. Im Folgenden werden der Begriff des Internets definiert und im Anschluss die Meinungen der Autoren vorgestellt.
Das Internet ist ein globales, heterogenes Computernetzwerk. Über das Internet werden zahlreiche Dienste wie z.B. E-Mail, FTP, WWW oder IRC angeboten. Dies sind Anwendungsmöglichkeiten, die einen Austausch von Informationen, das Übermitteln von Film oder Bilddateien ermöglichen. Die virtuelle Rekrutierung und Radikalisierung reicht von einer Teilhabe an salafistischen Aktionen oder Demonstrationen bis hin zu offenen Aufrufen zum aktiven, militanten Dschihad. Es werden soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter, Youtube oder Instagram aber auch Websites genutzt. Zudem wird das Internet als Kommunikationsmittel verwendet, um propagandistische, radikalisierende Inhalte zielgruppengerecht und multilingual als Audio-, Video- oder Textbotschaften zu verbreiten. Weitere Nutzungsmöglichkeiten sind elektronische Angriffe gegen staatliche Internetseiten und Computernetzwerke. Der IS verbreitete den Aufbau einer ‚Cyber-Armee‘ und rekrutieren dazu Personen mit IT-Fähigkeiten.
1 Einleitung: Die Einleitung thematisiert die zunehmende Bedrohung durch islamistischen Terrorismus in Deutschland und definiert das Ziel, radikalisierungsfördernde Faktoren zu identifizieren.
2 Einführung und Definitionen: Dieses Kapitel liefert die notwendigen Begriffsbestimmungen, um ein Gesamtverständnis der Thematik und der radikalisierungsrelevanten Phänomene zu ermöglichen.
3 Methodik: Es wird die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring als methodischer Ansatz zur Auswertung der Fachliteratur begründet und das Vorgehen bei der Literatursichtung dargelegt.
4 Datenauswertung und Beschreibung der Kategorien: In diesem Hauptteil werden die identifizierten Risikofaktoren – Internet, Glaube, Alter/Geschlecht, sozioökonomischer Status, soziale Beziehungen und psychologische Faktoren – detailliert analysiert.
5 Der virtuelle Dschihad - Die Bedeutung des Internets im Radikalisierungsprozess: Dieses Kapitel vertieft die Rolle des Internets als Schlüsselmedium für Propaganda, Kommunikation und virtuelle Trainingsmöglichkeiten.
6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, betont die Rolle des Internets als zentralen Einflussfaktor und weist auf die Schwierigkeit hin, ein einheitliches Täterprofil zu erstellen.
Islamistischer Terrorismus, Radikalisierungsprozess, Internet, Dschihadismus, Salafismus, Risikofaktoren, qualitative Inhaltsanalyse, soziale Netzwerke, Identitätskrise, Prävention, Propaganda, Rekrutierung, Online-Radikalisierung, Peer Groups, psychologische Faktoren.
Die Arbeit analysiert die Faktoren, die einen Radikalisierungsprozess im dschihadistisch-terroristischen Spektrum fördern, wobei ein besonderer Fokus auf der Rolle des Internets liegt.
Die zentralen Felder sind die Bedeutung der Religion und religiöser Autoritäten, der Einfluss von sozialen Beziehungen und Peer Groups, die psychologische Identitätsfindung von Jugendlichen sowie sozioökonomische Faktoren.
Das Ziel ist die Identifizierung von Risikofaktoren, die als Indikatoren dienen können, um gefährdete Personen im Radikalisierungsprozess frühzeitig zu erkennen.
Die Autorin nutzt die qualitative Inhaltsanalyse nach dem Modell von Mayring, um relevante Fachliteratur und Studien systematisch auszuwerten.
Das Internet wird als tragendes Element und Schlüsselmedium identifiziert, da es anonyme Kommunikation, weltweite Verbreitung von Propaganda und gezielte Rekrutierung ermöglicht.
Die zentralen Begriffe umfassen Radikalisierungsprozess, Dschihadismus, Internet, Prävention, soziale Netzwerke und Identitätskrise.
Moscheen dienen laut der Arbeit als ‚Offline‘-Ortlichkeit, an der soziale Beziehungen geknüpft werden und durch Imame oder Prediger eine Beeinflussung hin zu extremistischen Ansichten erfolgen kann.
Die Analyse kommt zu dem Schluss, dass im Wesentlichen keine psychischen Krankheitszustände bei Terroristen feststellbar sind, jedoch mentale Instabilität oder psychische Labilität wichtige Indikatoren sein können.
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